Beschreibung des Kanaren Urlaubsdomzil Finca Casa Nanita
Nanita A ist eines von drei Häusern, die sich inmitten eines 20.000 qm großen Grundstücks befinden. Dieses Haus weist ein Doppelschlafzimmer, ein Bad, ein gemütliches Wohnzimmer mit Fernseher und Stereoanlage sowie eine Küche mit dem ursprünglichen holzbefeuerten Backofen auf. Alle Zimmer verfügen über Zentralheizung. Im Außenbereich steht außer dem Pool mit Sonnenterrasse und Liegestühlen sowie Gartenanlagen für die drei Häuser auch eine individuelle Terrasse mit Gartenmöbeln zur Verfügung, die einen Blick auf die umliegenden Berge bietet
Ortsbeschreibung von Moya auf Gran Canaria
Der etwa 30 km westlich von der Inselhauptstadt La Palmas gelegene Ort Moja ist ein beschauliches Städtchen mit ca. 7.500 Einwohnern. Moja, mit dem Beinamen Villa Verde (grünes Städtchen) liegt recht malerisch auf einem Felsplateau am Ortsrand des gleichnamigen Barrancos, der noch zu den Ausläufern des zentralen Bergmassivs von Gran Canaria gehört.
Moja hatte ebenfalls auch berühmte Bürger u.a. 1885 der Arzt und Dichter Tomas Morales dort zur Welt. Er verlebte dort seine Kindheit. Sein Studium absolvierte der in Cadiz und Madrid und war dann Jahre später in Agaete als Arzt tätig. In den restauriertem Geburtsort wurde 1976 ein Museum „Haus der Lyrik Gran Canarias“eingerichtet. Diese Ausstellung zeigt das Innenleben seinerzeit. Weiterhin sind Büsten des Schriftstellers, Bücher und Manuskripte seiner umfangreichen Korrespondenz zu sehen.
Schutzpatron gegen die Heuschrecken:
Bei den Bauern der Gegen wird der heilige Batholomäus als Schutzpatron gegen die gefräßigen Heuschreckenschwärme geschätzt. Am 28.03.1758 begann die schwerste Heuschreckenplage in der Geschichte von Gran Canaria. Sie verwüsteten Hänge und Täler des Nordens und verschonten auch nicht das ca. 8 km entfernte Bergdorf Fontanales von Moja. Nach ca. 40 Tagen, so zumindest die Legende, erinnern sich die Bewohner des Heiligen Bartholomäus, wurde die Heiligenfigur aus der Kirche getragen und die dann entsprechend zum Himmel aufschaute, wo es dann anfing zu regnen und die Plage ein Ende hatte. Seit her feiern die Bürger Moyas ein Fest.
Das höchste Fest feiern die Bewohner Mojas am 2.Februar wenn die Virgen de la Candelaria, die Jungfrau von Candelaria ehren. Ein Nachfahre der spanischen Eroberer Teneriffas brachten Sie im 16. Jahrhundert von dort mit. Heute sind leider nur noch Gesicht und Hände der Statue im Original erhalten. Gefeiert wird in diesem Ort San Antonios (13. Juni) und Carmens (15.07.)
In der Umgebung von Moja hat ein Rest des Lorbeerwaldes, der vor der Eroberung durch die Spanier dieses Gebiet bedeckte, überlebt. Er steht heute unter Naturschutz. Etwa 2 km hinter Moya , an der Landstraße nach Guia, ist der Wald ausgeschildert. Eins erstreckte sich dieser Lorbeerwald über den gesamten Norden der Insel. Die Bäume waren von Lianen und Efeu umkränzt, dichtes Untergebüsch machte ein Durchkommen fast unmöglich. Jedoch 5 Jahrzehnte nach der Eroberung durch die Spanier wurden große Teile des Waldbestandes zur Rodung freigegeben, um Brennholzbedarf für die Zuckerindustrie zu decken. Um jedoch die weitere Zerstörung des Waldbestandes zu unterbinden, wurde in königliches Dekret erlassen, in dem jede weitere Abholzung unter Strafe gestellt wurde. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde dann wieder aufgeforstet, so dass sich der Wald inzwischen regeneriert. Heute wachsen in Barranco de los Tilos wieder rund fünf einzigartige Pflanzen.