Tagesarchiv für den 21.12.2007

LotterieKurz vor Weihnachten hat der Jackpot der Weihnachtslotterie eine Rekordsumme von 2,2 Milliarden Euro erreicht. El Gordo, die wohl älteste Lotterie in Europa hat in Spanien an ihrem Reiz und der Tradition nichts verloren. Die Lieblingsnummer der Spanier ist in diesem Jahr 29047. Das ist das Geburtsdatum der jüngsten Tochter des spanischen Thronfolgerpaares. Die Wahrscheinlichkeit in der spanischen Weihnachtslotterie zu gewinnen ist mehr als doppelt so hoch als bei dem deutschen Spiel “Sechs aus 49″ wenigstens drei Richtige zu haben. Während sich beim Lotto gerade mal zwei Prozent aller Spieler über einen Gewinn freuen können, sind es bei der spanischen Weihnachtslotterie immerhin fünf Prozent. In Deutschland werden auch nur 50 Prozent der Einsätze ausgespielt, in Spanien sind es 70 Prozent. Die 2,2 Milliarden Euro werden morgen in Spanien ausgespielt – allein die Auslosung dauert über mehrere Stunden.

Quelle: Radio Megawelle

TranviaDer erste Streik der Straßenbahn in Santa Cruz hat gestern nur 6 der 17 Bahnen fahren lassen. Viele der Fahrgäste wußten nichts von dem Streik und waren über die langen Wartezeiten sehr verärgert. Die Angestellten der Tranvia fordern, dass die dreißig Minuten Pause zum Arbeitstages dazugezählt werden, Verhandlungen über Bezahlung der Überwachung der Tranvia und einen Zuschlag für die große Verantwortung eines jeden Straßenbahnlenkers. Auch soll es keinen Nachtdienst geben. Sondern die Pause von 24 – 6 Uhr eingehalten werden. Ob auf ihre Forderungen eingangen wird, ist nicht bekannt.

Quelle: Radio Megawelle

Die Benutzung von Militärischen Sonaranlagen in den Gewässern der Kanarischen Inseln ist ab jetzt verboten. Das gaben das spanische Umwelt- und Verteidigungsministeriums und die kanarische Regierung bekannt. In den letzten Jahren war es immer wieder zu unnatürlichen Massenstrandungen von Walen gekommen. Die Militärs bestreiten den Zusammenhang zwischen dem Einsatz aktiver Sonarsysteme und Walstrandungen. Im Umkreis von 50 Seemeilen ist der Einsatz von leistungsstarken Sonaren nun nicht mehr erlaubt, obwohl “Sonaranlagen die außerhalb der 50 Seemeilen eingesetzt werden, ebenfalls zum Tod von Walen führen. Dies wird dann allerdings kaum bemerkt werden, wenn die Militärs ihre Informationspolitik nicht transparenter gestalten, da die sterbenden Wale dann unbemerkt in den Tiefen des Atlantiks sinken”, so die Präsidentin bei OceanCare Sigrid Lüber.

Quelle: Radio Megawelle

ZapateroIn Spanien wird am 9. März gewählt. Das teilte Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero gestern vor dem Parlament in Madrid mit. Das alte Parlament soll am 14. Januar aufgelöst werden, damit der Wahlkampf am 22. Februar beginnen kann. Der sozialistische Ministerpräsident will sich um eine weitere Amtszeit bewerben. In den Umfragen sieht es ganz gut aus für den 47-Jährigen. Er hat einen knappen Vorsprung vor seinem konservativen Rivalen Mariano Rajoy. Zapatero hatte die Wahl am 14. März 2004 drei Tage nach den verheerenden Bombenanschlägen auf die Vorortzüge in Madrid gewonnen. Bei dem Attentat kamen 191 Menschen ums Leben. Die konservative Vorgängerregierung war durch ihr viel kritisiertes Krisenmanagement in Verruf geraten.

Quelle: Radio Megawelle

TourismusDie Kanarischen Inseln haben in diesem Jahr bereits über 8 Millionen ausländische Urlauber begrüßt. Das ist ein Plus von 2,8 % im Vergleich zu 2006. Das teilte gestern den Tourismus-Rat mit. Das Sommer-Tief konnten die vielen Besucher im November wieder ausgleichen, heißt es. Auffallend viele Belgier und Skandinavier machten in diesem Jahr Urlaub auf dem Archipel. Rund 10 Prozent mehr als in der Vergangenheit.
Gran Canaria hatte bis November über 250.000 ausländische Touristen zu Gast, ein Plus von mehr als 3,41 % im Vergleich zu letzten Jahr. Teneriffa verbucht sogar ein Zuwachs von 6,21 %. Auch die östlichen Inseln können sich über steigende Urlauberzahlen freuen. Während auf Lanzarote 3,04 % mehr Touristen waren, kann Fuerteventura immerhin ein Plus von 0,45 Prozent verbuchen. Damit sind die Kanaren weiterhin ganz oben auf der Urlaubsliste der Europäer.

Quelle: Radio Megawelle

Ein spanienweiter Internetausfall sorgte heute für totalen Chaos an den Flughäfen. Um acht Uhr morgens brach die Internetleitung plötzlich zusammen. Die Passagiere am Check-in Schalter konnten abrupt nicht mehr abgefertigt werden. Stundenlanges Warten und nichts tun war die Konsequenz. Seit 11:30 Uhr steht die Leitung wieder. Der Flugbetrieb ist nun mit einigen Verspätungen wieder aufgenommen worden. Passagiere, die heute einen Flug gebucht haben, müssen noch bis zum Abend mit Verspätungen rechnen.

 Quelle: Radio Megawelle