24.01. um 21 Uhr: Yeah – The Rocket Man kommt nach Teneriffa! Auftreten wird die britische Musiklegende Elton John im Süden der Insel auf dem Golfplatz an der Costa Adeje auf dem Platz für 50.000 Menschen Platz haben werden. Es ist das erste Mal, dass Elton John überhaupt auf den Kanaren ein Konzert geben wird und zudem noch das Einzige in Spanien. Also schnell Tickets sichern – da der Kartenvorverkauf bereits gestartet ist. Online bei www.generaltickets.com oder bei jeder Bank der CajaCanarias, Kaufhaus El Corte Inglés in Santa Cruz, Reisebüros Halcón Viajes, Golf Costa Adeje, Möbelhaus Boom de Mueble, Möbelhaus Sofarena (Las Chafiras) und Chillout-Bar El Faro (Las Américas) Preise: 35 € (Stehplatz) 90 € (Stehplatz vorn) und 120 € (Sitzplatz)
Quelle: Radio Megawelle
Nur geübte Surfer und Wellenreiter sollten es heute auf den Kanarischen Inseln ins Wasser wagen. Das meteologische Institut hat eine Unwetterwarnung ausgegeben. Für die Inseln Teneriffa, La Palma, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura gilt seit heute Nacht drei Uhr Sturmwarnung. Die Wellenhöhe beträgt heute für die nördlichen Teile der Inseln 4 bis 5 Meter. Für Lanzarote und Fuerteventura sogar 5 bis 6 Meter. Dabei muss mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h gerechnet werden. Insbesondere für die Region La Orotava und Vilaflor auf Teneriffa. Ab Samstagmorgen soll es dann aber auch schon wieder vorbei sein mit Sturm und Wolken – das meteologische Institut hat für morgen nur noch Alarmstufe Gelb ausgegeben.
Quelle: Radio Megawelle
Der Hafen von Arrecife auf Lanzarote war gestern überfüllt wie nie. Grund waren fünf Kreuzfahrtschiffe, die rund 12.000 Passagiere an die Mole von Los Mármoles de Arrecife entließen. Allerdings lief das Anlegemanöver der fünf über 100 Meter langen Luxusliner nicht ohne Komplikationen ab. Obwohl die Ankunft der Schiffe schon lange vorher bekannt war, musste Thomson Destinys eine Stunde vor dem Hafen warten – Das Kreuzfahrtschiff Athena lag auf ihrem Anlegeplatz. Gleichzeitig hatten die Costa Serena und die Aida Diva mehr Platz beim vertäuen beansprucht als geplant. Nach dem bei allen Kreuzfahrtschiffen die Ausleger an der Mole lagen, ist die Hauptstadt von Lanzarote regelrecht von den Luxustouristen überschwemmt worden. Die Verantwortlichen im Hafen von Arrecife rechnen in diesem Jahr mit rund 250.000 Kreuzfahrttouristen.
Quelle: Radio Megawelle
Spaniens König Juan Carlos erlebt bewegte Zeiten. Der Monarch, der an diesem Samstag, 5. Januar, 70 Jahre alt wird, stand in den vergangenen Monaten häufiger in den Schlagzeilen, als ihm recht gewesen sein dürfte. Mit den Worten “Kannst Du nicht mal den Mund halten?” wies er auf dem Iberoamerika-Gipfel den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez zurecht, als dieser den spanischen Ex-Ministerpräsidenten José María Aznar als “Faschisten” beschimpfte. Zuvor hatte Juan Carlos mit einem Besuch der – von Marokko beanspruchten – Nordafrika -Exklaven Ceuta und Melilla einen diplomatischen Zwist zwischen Madrid und Rabat ausgelöst. Für Ärger sorgten auch die Trennung der ältesten Königstochter Elena von deren Mann Jaime de Marichalar und eine Sex-Karikatur von Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia. All dies tat der Beliebtheit des Königs jedoch keinen Abbruch. Die Mehrheit der Spanier begrüßte ausdrücklich den königlichen Rüffel für Venezuelas Staatschef und auch die Reise nach Ceuta und Melilla. Juan Carlos ist nach Umfragen beliebter als alle Politiker. Er wird nicht nur in Spanien geschätzt, sondern ist auch weltweit einer der angesehensten Monarchen. Er ist der einzige König in der Weltgeschichte, der von einem Diktator eingesetzt wurde und sein Land zur Demokratie führte. Die letzten Zweifler brachte er auf seine Seite, als er am 23. Februar 1981 die junge Demokratie standhaft gegen einen Putschversuch von Militärs verteidigte.
Quelle: Radio Megawelle
Die spanische Bevölkerung erlebt zwei Monate vor der Parlamentswahl die größten Preissteigerungen seit mehr als zehn Jahren. Vor allem Strom, Benzin und Lebensmittel hat die Inflation im Dezember auf unnatürliche Preishöhen getrieben. In der gesamten Euro-Zone sowie in Deutschland stiegen die Kosten für die Lebenshaltung zuletzt um etwa drei Prozent. In Spanien waren es 4,3%. Damit verliert die spanische Wirtschaft weiter an Wettbewerbsfähigkeit, die sie mit der Talfahrt des Immobilienmarktes dringend gebrauchen könnte. Die in Umfragen gleichauf liegende Opposition hat die wirtschaftlichen Probleme bereits zum Wahlkampfthema gemacht. Dabei gab ihr die Regierung mit zwei groben Ausrutschern Starthilfe: Wirtschaftsminister Pedro Solbes hat im letzten Monat die Ignoranz der Spanier selbst für die hohe Inflation verantwortlich gemacht. Ein anderes Kabinettsmitglied empfahl den Spaniern angesichts der steigenden Preise, zu Weihnachten einfach Kaninchen zu essen. Viele spanische Firmen werden die steigenden Preise zu spüren bekommen, denn ein Großteil der Tarifverträge ist an die Inflation gekoppelt. Der größte Arbeitgeber-Verband schätzt, dass die Firmen wegen der hohen Preissteigerung in diesem Jahr mehr als drei Milliarden Euro zusätzlich für Lohnkosten ausgeben müssen.
Quelle: Radio Megawelle
Flaute herrscht weiterhin auf dem kanarischen Arbeitsmarkt. Im vergangenen Jahr ist die Arbeitslosenquote auf 13,86% gestiegen. Damit liegen die Kanarischen Inseln weit über dem nationalen Durchschnitt von 5,2%. Nur die Region Murcia liegt mit einer Quote von 18,4% noch vor dem Archipel. Insgesamt sind in Spanien 2,1 Millionen Personen ohne Arbeit – 140.000 davon auf den Kanaren.
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Den so genannten Babyscheck haben auf den Kanaren im letzten Jahr insgesamt rund 6.850 Familien erhalten. Damit sind auf dem Archipel 17 Millionen Euro an frischgebackene Mütter und Väter verteilt worden. Aufgrund der vielen Anträge hat das Ministerium in Madrid mit einem Internetportal reagiert. Unter www.agenciatributaria.es ist es möglich das Antragsformular online auszufüllen. Sofern die Seite erreichbar ist – in den letzten Tagen kam es immer wieder zu Serverabstürzen aufgrund der hohen Frequentierung der Seite. Was in Spanien als großes Novum gefeiert wird ist Deutschland schon seit Jahrzehnten üblich – Die Bundesrepublik zahlt bis zum 18. Lebensjahr insgesamt eine Unterstützung von 20.000 Euro und mehr. In Spanien sind es nach aktueller Gesetzeslage lediglich 2.500 Euro.
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