Das Transportunternehmen Titsa wird für das morgen stattfindende Open-Air Konzert des Weltstars Elton John auf Teneriffa seine Kapazitäten auf den Veranstaltungsort konzentrieren. Es sollen nicht nur deutlich mehr Busse im Raum Costa Adeje eingesetzt werden, die Titsa hat auch eine eigens für dieses Konzert ins Leben gerufene “Service Hotline” eröffnet. Unter der Telefonnummer 922 531300 werden Konzertbesucher schon im Vorfeld über Linie und Abfahrtszeiten informiert. Für Teneriffa und den Golfplatz Costa Adeje ist ein Konzert in dieser Größenordnung eine Premiere. Nur bei den Festival “Los Latinos” in Los Cristianos wurden ähnlich viele Besucher erwartet. Allerdings waren die mittlerweile verbotenen Festivals kostenlos. Morgen werden für den Auftritt von Elton John Eintrittspreise in vier Kategorien verlangt. Die VIP-Lounge ist bereits ausverkauft. An den Kartenvorverkausstellen gibt es nur noch vereinzelte Restkarten der günstigsten Preisklasse von 35 Euro.
Quelle: Radio Megawelle
Bernardo Álvarez, Bischof der Diözese Nivariense und Autor polemischer Aussagen zur Jahreswende gegen Homosexuelle hat sich gestern zum ersten Mal öffentlich zur landesweiten Kritik geäußert. Nach eigenen Worten habe er niemanden verletzten wollen. Auch die Interpretation seiner Worte haben ihn sehr verwundert. Zu keiner Zeit wollte er Pädophile auf eine Stufe mit Homosexuellen stellen. Àlvarez hatte zur Jahreswende in einem Interview Homosexualität als Krankheit bezeichnet. Allerdings blieb in dem Interview das von vielen erwartete zurückrudern aus. Àlvarez sieht sich vielmehr als Opfer einer nationalen Kampagne und seine Rede falsch interpretiert. Er werde aus dieser Situation seine Lehren ziehen, sagte der Bischof selbst. Auf das Recht der freien Meinungsäußerung appelierend, sagte er gestern, er habe auch viel Zuspruch auf seine Rede erhalten, die national für Empörung und Unverständnis sorgte. Spanienweit gingen viele Homosexuelle auf die Straße um zu protestieren.
Quelle: Radio Megawelle
Auf der Insel El Hierro tobten auch gestern Sturmböen von bis zu 120 Stundenkilometern. Der Stadtrat der kleinsten Insel der Kanaren bezeichnete die Situation als äußerst kritisch. Bereits am Montag war die hälfte der Inselbevölkerung ohne Strom. Tomás Padrón, Präsident von El Hierro, forderte die Bewohner auf, zu Hause zu bleiben und nur im Notfall das Auto zu benutzen. Viele Obstplantagen hat der Sturm bereits zerstört. Viele Straßen sind wegen Steinschlags gesperrt und auch heute sind öffentliche Schulen geschlossen geblieben. Auf Teneriffa, La Palma und La Gomera werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Stundenkilometern erwartet, auf El Hierro bleibt der Sturm auch heute jenseits der 100 Stundenkilometer.
Quelle: Radio Megawelle
Die teuerste Insel auf den Kanaren bei den Lebenshaltungskosten bleibt La Gomera. Das geht aus einer aktuellen Studie des nationalen Statistik Instituts hervor. Am billigsten Leben die Verbaucher auf Gran Canaria, dicht gefolgt von Teneriffa. Im Durchschnitt kaufen die Einwohner auf der zweitkleinsten Insel um 10% teurer ein. Auf Lanzarote und Fuerteventura liegen die Preise im Schnitt um 7% über den Angeboten auf Gran Canaria.
Quelle: Radio Megawelle
Der spanische Schauspieler Javier Bardem ist für einen Oscar nominiert worden. Die Entscheidung fällt am 24. Februar. Dies gab die Jury gestern in Beverly Hills bekannt. Die diesjährige Oscar Verleihung in der Kategorie bester fremdsprachlicher Film wird ohne Beiträge aus Spanien stattfinden, darfür wurde Javier Bardem in der Kategorie “Bester Schauspieler in einer Nebenrolle” nominiert. Er spielt in dem US-amerikanischen Thriller “No Country for Old Men” die Rolle des Auftragsmörders Anton Chigurh. Der Film wurde auch in der Kategorie “Bester Film” nominiert und auch die beiden Regisseure können sich Hoffnungen auf einen Oscar machen. Neben Bardem wurden in der Kategorie “Bester Nebendarsteller” noch Casey Affleck, Philip Seymour Hoffman, Hal Holbrook und Tom Wilkinson nominiert.
Quelle: Radio Megawelle