Ein Spanier hat, laut Pressemeldung, mit einem Einsatz von 4 Euro den bisher größten Lotteriegewinn in der Geschichte des Landes erzielt. Rund 76 Millionen Euro gewann ein noch unbekannter Glückspilz aus der kleinen südspanischen Ortschaft Montefrío. Der Gewinner ist seitdem allerdings untergetaucht. Doch die Bewohner des Dorfes sind zuversichtlich: “Sobald hier jemand mit einem neuen Auto auftaucht, werden wir wissen, wer es ist”. In dem nur 6.500 Einwohner zählenden Ort kennt sich schließlich fast jeder. Montefrío ist eine ärmere Gemeinde in der andalusischen Provinz nahe Granada, die vor allem vom Olivenanbau lebt. Deshalb wurde spekuliert, der Gewinner könne ein Landwirt sein. Bürgermeisterin Remedios Gámez äußerte die Hoffnung, der neue Millionär werde einen Teil des Geldes in dem Ort investieren. Der Glückspilz hatte an der Lotterie EuroMillions teilgenommen, die in mehreren europäischen Ländern gespielt wird.
Quelle: Radio Megawelle
Die spanische National Bank hat die CajaCanarias sanktioniert. Mehrere Verantwortliche der kanarischen Bank haben damals 5,6 Milliarden Peseten als Darlehen für Grundstückskäufe im Fall “Las Teresitas” zur Verfügung gestellt. Erst vergangene Woche stellte sich nach einer Aussage eines unabhängigen Gutachters heraus, daß das Grundstück statt den bezahlten 52 Millionen Euro nur 15 Millionen Wert ist. Käufer und Verkäufer hatten den Preis unnatürlich in die Höhe getrieben und sich an dem Kaufpreis berreichert. Die Bank CajaCanarias hätte allerdings den Wucherpreis feststellen müssen. Aber auch dort funktionierten die Sicherheitsmechanismen offentsichtlich nicht. In erster Linie richten sich die Sanktionen gegen den Vorstand und den Präsidenten der Bank, und somit bei denjenigen, die Kredite in dieser Höhe unterzeichnen. Ein Ende der Affäre ist noch nicht in Sicht – das Gericht in Santa Cruz bearbeitet weiter den mittlerweile 15.000 Seiten dicken Korruptionsfall.
Quelle: Radio Megawelle
In Spanien blicken Parteien und Wähler auf die anstehenden Parlamentswahlen im März. Starke Sprüche und Versprechungen sollen die spanische Bevölkerung bewegen um das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. Die Partido Popular z.B. wird laut Parteivorsitzenden Mariano Rajoy bei einem Sieg für 2 Millionen neue Arbeitsplätze sorgen. Die PSOE wird mit José Luis Zapatero bei einer weiteren Legislaturperiode für mehr Rente bei den Arbeitgebern sorgen. Doch Spaniens Bevölkerung ist der Versprechungen müde. Nur knapp die Hälfte der wahlberechtigten Einwohner glaubt den Versprechungen der Politiker. Gestern meldete sich Juan Fernando López Aguilar, Vorsitzender der kanarischen PSOE zu Wort. “Wir wollen die Wahlen gewinnen, weil wir gute Arbeit geleistet haben. Wir haben Arbeitsplätze geschaffen und das Haushaltsdefizit reduziert. Wir sind ökonomisch auf Platz acht der stärksten Industrienationen. Wir wollen die Rechte des einzelnen Bürgers nicht beschneiden, im Gegenteil wir wollen jedem Bewohner dieses Landes noch mehr Rechte geben und die Möglichkeit sie einzufordern. Wir wollen eine Wahl der Integration – Spanien ist ein offenes Land, aber Spanien braucht auch deswegen Integration.” so Aguilar gestern in Madrid. Laut aktuellen Umfragen liegt die amtierende PSOE Partei mit Zapatero an der Spitze im Moment leicht vor der Oppostion. Die Wahlen in Spanien werden am 9. März stattfinden.
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In Spanien zeichnet sich eine Trendwende ab. War es bisher üblich sich in jungen Jahren bereits Wohneigentum anzuschaffen, gehen viele junge Spanier zu Mietverhältnissen über. Laut einer aktuellen Studie der Banco de España mußten Eigenheimbesitzer im letzten Jahr bereits 37% ihres Einkommens für Hypotheken aufbringen. Im Jahr 2006 waren es noch knapp 29%, 2004 waren es sogar nur 24% des monatlichen Einkommens. Durchschnittlich liegt in Spanien der Preis für einen Quadratmeter Immobilie bei gut 2.000 Euro. Um sich eine ca. 95 Quadratmeter große Wohnung zu kaufen, muss eine Familie in Spanien ca. 195.000 Euro aufbringen. Das entspricht etwa dem Siebenfachen eines spanischen Jahresgehalts.
Quelle: Radio Megawelle
Die Krise auf dem Bausektor hat in Spanien zum ersten Mal seit drei Jahren wieder zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt. Nach amtlichen Angaben lag im vergangenen Jahr die durchschnittliche Erwerbslosenquote bei 8,6 Prozent. 2006 hatte sie noch 8,3 Prozent betragen. Vor allem die deutlich schwächere Konjunktur im Schlussquartal 2007 trieb die Gesamtzahl nach oben. Von Oktober bis Dezember waren mehr als 1,9 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Arbeitsminister Jesus Caldera sprach von einem Rückschlag. Er machte konjunkturelle Einflüsse für diese Zahlen verantwortlich. Die allgemeine Wirtschaftskraft sei indes solide. Die konservative Madrider Opposition hielt der Regierung dagegen vor, nicht rechtzeitig gehandelt zu haben. Das Land drohe nun, in eine wirtschaftliche Krise zu geraten. Zumal die Inflation im Dezember auf den höchsten Stand seit 13 Jahren geklettert sei.
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Der CD Tenerife hat sich aus einem guten Spiel gegen Atlético Sevilla nur mit einem Unentschieden verbaschiedet. Die Mannschaft von Trainer Oltra hatte die 90 Minuten im Heliodoro Rodriguez Stadion in Santa Cruz dominiert, trotzdem lagen sie nach 45 Minuten mit 0:1 zurück – ein Elfmeter nach einem Foul an Nino brachte den CD Tenerife wieder ins Spiel zurück. Damit verweilt der CD Tenerifa weiterhin auf Platz 10 der zweiten spanischen Liga. Allerdings auch nur Fünf Punkte vom nächsten Aufstiegsplatz entfernt.
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