Das Auditorium von Santa Cruz auf Teneriffa wird zum zweiten Mal in Folge Ort für die Preisverleihung des spanischen Radiosenders “Cadena Dial” sein. Am 26. Februar sollen die Kanarischen Inseln symbolisch als Brücke zwischen Lateinamerika und Europa dienen, wenn die Preise für die Musica Latina vergeben werden. Ricardo Melchior, Präsident von Teneriffa, gestern auf der Pressekonferenz: “Wir freuen uns sehr und es ist eine große Ehre für uns zum zweiten Mal Veranstaltungsort für diese wichtige Gala zu sein. Die Kanaren und ganz speziell Teneriffa ist die Brücke zwischen Lateinamerika und Europa. Hier hat schon immer eine große musikalische und künstlerische Verbindung bestanden.” Laut Juan Carlos Chaves, Direktor von Cadena Dial, ist der Sender eine Referenz in spanischer Musik, dementsprechende Bedeutung haben die Preise für die Künstler. Im letzten Jahr waren auf der Gala Künstler wie Alejandro Sanz, Antonio Carmona, Luis Fonsi, Paulina Rubio, David Bisbal, Manuel Carrasco, Diego Martín, Alex Ubago und viele mehr. Wer in diesem Jahr erwartet wird ist noch nicht bekannt.
Quelle: Radio Megawelle
Über 100 Tonnen Müll sorgen in Puerto de la Cruz bei Einwohnern und Urlaubern für Unmut. Grund ist ein seit gestern andauernder Streik der Mitarbeiter der Müllabfuhr. Von Gestank und völlig überfüllten Containern betroffen sind rund 31.000 Bewohner und viele Touristen – in der Region sind über 24.000 Hotelbetten registriert. Die Arbeiter der Müllabfuhr streiken für einen eigenen Tarifvertrag. Die rund 150 Betroffenen fordern aufgrund von Nachtarbeit und Überstunden eine eigene Regelung.
Quelle: Radio Megawelle
Die Wanderwege zwischen den Dünen von Maspalomas im Süden der Insel werden bald der Vergangenheit angehören. Zumindest wenn es nach der zuständigen Tourismusministerin Concepción Narváez geht. Narváez bezieht sich auf eine von der Universität Las Palmas erstellte Studie. Demnach wird es die Dünen in 90 Jahren nicht mehr geben. Die Ministerin forderte darauf eine sofortige Schließung der Dünen für die Öffentlichkeit. Ein Rundweg soll in Zukunft um die berühmten Dünen von Maspalmoas führen.
Quelle: Radio Megawelle
Noch in diesem Jahr soll es zwischen den beiden Hauptstädten Las Palmas auf Gran Canaria und Santa Cruz auf Teneriffa eine feste Helikopterverbindung geben. Das Konzept steht und die Finanzierung ist gesichert, so ein Sprecher. Allerdings fehlt noch die Genehmigung der spanischen Luftfahrtbehörde für den Linienflugbetrieb. Geplant ist ab August 2008 den Flugbetrieb aufzunehmen. Die Hubschrauber werden dann auf den beiden Heliports in den Häfen von Las Palmas und Santa Cruz landen. Die Flugzeit wir knapp 30 Minuten betragen. Durch die Nähe zur City sparen die Fluggäste zusätzlich Zeit. Nicht bekannt ist bisher wieviel ein Ticket für die Helikopterverbindung kosten soll.
Quelle: Radio Megawelle
Die Touristenzahlen aus dem vergangenen Jahr sind gestern vom Nationalen Statistik Institut veröffentlicht worden. Demnach ist das Gesamtergebnis deutlich besser als befürchtet. Insgesamt haben die Kanarischen Inseln im Jahr 2007 lediglich 2% Urlauber verloren im Vergleich zu 2006. In Spanien verbrachten im vergangenen Jahr mehr 59 Millionen Touristen ihren Urlaub, auf den Kanaren waren es immerhin noch 9,3 Millionen. Allerdings zeigt sich eine deutliche Verschiebung innerhalb dieser Gesamtzahl. Ist die Zahl der Engländer und Deutschen im letzten Jahr rückläufig, haben im Vergleich dazu mehr Festlandspanier ihren Urlaub auf dem Archipel verbracht. Zurzeit rühren die Verantwortlichen des Tourismusrats für die Kanarischen Inseln die Werbetrommel auf der internationalen Tourismusmesse “Fitur” in Madrid. Im kommenden Jahr rechnen Politik und Wirtschaft auf den Kanarischen Inseln mit 12 Millionen Touristen.
Quelle: Radio Megawelle
Spanien steckt im Wahlkampf für die Parlamentswahlen am 9. März. Die Sozialisten fordern ähnlich wie in Deutschland, die Abschiebung aller kriminellen Ausländer. Eine Besorgnis erregende Studie ist nicht ohne Grund veröffentlicht worden. Demnach ist die Todesursache Nummmer eins bei in Spanien lebenden Frauen zwischen 16 und 44 weder Krankheit noch der Unfalltod auf der Straße, sondern die Gewalt des eigenen Partners. Als erste Partei hat die regierende Spanische Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) den Wahlkampf eröffnet. Die PSOE kündigte im Falle einer Wiederwahl an, dass Migranten, die häusliche Gewalt ausüben, die Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis aberkannt und abgeschoben werden sollen. Innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres 2007 haben in Spanien fast 25.000 Frauen ihren Partner oder Ex-Partner wegen Gewalt angezeigt. Am häufigsten brachten Frauen in Andalusien Gewalt gegen sie zur Anzeige, danach folgen Aragon, Asturien, die Balearen, die Kanaren, Kantabrien und Kastilien-La Mancha.
Quelle: Radio Megawelle