Tagesarchiv für den 31.01.2008

KarnevalDie Karnevalskönigin von Teneriffa heißt in diesem Jahr Nauzet Celeste Cruz. Ihr Kleid “La Edad de Oro” entworfen vom Designer Santi Castro ist von der Jury zum Schönsten bewertet worden. Sponsor des Gewinners ist die Supermarktkette Carrefour. Hinter Nauzet Celeste Cruz reihten sich gestern unter Tränen Davinia Mendoza und Alicia Retuerto auf die Plätze zwei und drei. Elisabeth García, Die Gewinnerin des Jahres 2007, überreichte in einem feierlichen Schlußakt ihre Krone an die neue Karnevalskönigin. Mehr zum Karneval und allen weiteren Veranstaltungsterminen gibt es unter www.carnavaltenerife.es

Quelle: Radio Megawelle

Das spanische Königspaar Juan Carlos und Doña Sofía haben gestern die spanische Tourismusmesse Fitur in Madrid eröffnet. Mehr 13.000 Aussteller aus rund 180 Ländern werden bis zum 3. Februar versuchen Tourismusunternehmen für sich zu gewinnen. Die Fitur gilt neben der ITB in Berlin und der WTM in London als wichtigste westeuropäische Veranstaltung für die Branche. Auf 2000 m² sind auch die Kanarischen Inseln vertreten. Im Mittelpunkt des Pavillion Canaria stehen in diesem Jahr Aktiv und Wellness Urlaub.

Quelle: Radio Megawelle

Der Preis für einen Helikopterflug zwischen Las Palmas auf Gran Canaria und Santa Cruz auf Teneriffa wird zwischen 50 und 60 Euro betragen. Das haben Javier Sánchez Simón und Pedro Rodríguez Zaragoza gestern auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Die neue Flugverbindung zwischen den beiden Hauptstadthäfen soll vor allem Geschäftsleute ansprechen. Die kurze Flugzeit von 30 Minuten liegt deutlich unter der Gesamtzeit eines interinsularen Fluges, da die Hubschrauber fast im Zentrum der Hauptstädte landen können. Allerdings scheint sich das Genehmigungsverfahren in die Länge zu ziehen. Ging man Anfang der Woche noch von wenigen Monaten aus, wurde gestern bekannt, daß es durchaus noch bis zu acht Monate dauern könnte, bis die spanische Luftfahrtbehörde grünes Licht gibt. Die Helikopter sollen dann bis zu sechs Mal täglich zwischen Gran Canaria und Teneriffa aufsteigen.

Quelle: Radio Meawelle

Überschattet wird das heutige Treffen in Palma auf Mallorca zwischen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem amtierenden spanischen Präsidenten José Luis Zapatero von Bildern in den spanischen Tageszeitungen. Abgebildet ist dort eine Gruppe bestehend aus Merkel, Sarkozy und dem spanischen Kandidaten der Opposition Rajoy. Die beiden deutschen und französischen Regierungsoberhäupter haben dem Herausforderer offiziell die Daumen gedrückt für die Wahlen am 9. März. Die Partei “Partido Popular” der Rajoy angehört liegt ähnlich wie die französische UMP und die CDU von ihrer Gesinnung her Mitte-Rechts. Zapatero gehört der PSOE Partei an, die Vergleichbar ist mit der SPD. Heute sollen in La Palma europäische Interessen diskutiert werden. Unter anderem stehen die Klimaveränderung und der Beitritt der Türkei auf der Tagesordnung.

Quelle: Radio Megawelle

Auf den Kanarischen Inseln liegt die Sterblichkeitsrate im nationalen Vergleich am niedrigsten. Spanienweit sterben pro Jahr von 100.000 Bürgen 843 unabhängig vom Alter, dagegen sind es regional auf den Kanarischen Inseln nur 643 Personen. Die häufigste Todesursachen in Spanien sind weiterhin Kreislaufschwäche im Alter und Krebs. Bei Selbstmord, Aids und Verkehrsunfällen sind die Zahlen im Vergleich zu 2006 und 2005 sogar rückläufig.

Quelle: Radio Megawelle

In keinem anderen europäischen Land sind Fußgänger so gefährdet wie in Spanien. Zu diesem Ergebnis kommt der spanische Automobil Club RACC, durch eine in zehn Ländern durchgeführte Studie. 680 Personen sind demnach beim überqueren der Straße getötet worden. In Ländern wie Deutschland oder der Schweiz liegt diese Quote deutlich niedriger. In Spanien sterben pro Millionen Einwohner pro Jahr 16 Personen, in Italien und England sind es 11, in Holland sogar “nur” 5 Personen. Um Fußgänger wie Autofahrer auf die Gefahr in Spanien hinzuweisen, hat der Automobilclub zusammen mit den Stadtverwaltungen vom Madrid und Barcelona die Aktion “¡Atención! Todos somos peatones” – “Achtung! Wir alle sind Fußgänger” ins Leben gerufen, die an neuralgischen Stellen in den Städten auf das Problem aufmerksam machen sollen.

Quelle: Radio Megawelle

Rindfleisch könnte auf den Kanarischen Inseln in Zukunft um 50% teurer werden. Geht es nach den Interessen der europäischen Union, wird Fleisch aus Südamerika künftig deutlich höher besteuert. Dem will die kanarische Regierung entgegenwirken, denn der Archipel importiert zu 80% Fleisch aus Brasilien und Argentinien. Brüssel allerdings forciert mit der höheren Besteuerung von Fleisch aus nicht EU Ländern europäische Bauern, die mit deutlich höheren Produktionskosten mit der Konkurrenz aus Südamerika nicht mithalten können. Der Vorstoß der kanarischen Regierung gilt als wenig aussichtsreich, vorallem weil sich Brüssel in Zukunft von regionalen Individuallösungen distanzieren will.

Quelle: Radio Megawelle

Auch die Insel Hierro wird ab Februar ADSL fähig sein. Bisher fehlen noch in vielen Regionen die technischen Vorraussetzungen. Laut einem Sprecher der Telefonica werden aber im kommenden Monat die Arbeiten am Kabelnetz abgeschlossen sein. Auch die Region La Restinga wird dann auf die volle Nutzung von ADSL zurückgreifen können. Bisher hatten zwar einige Anschlüße ADSL, allerdings nur mit einer Geschwindigkeit von 1 Mega, in Zukunft sind 3 Mega ohne Aufpreis möglich. Für die Übertragung von Imagenio, Fernsehen übers Internet, müssen sich die Bewohner von El Hierro allerdings noch ein wenig gedulden. Ähnlich wie für den Süden Teneriffas, La Gomera und für La Palma rechnet die Telefonica mit der Bereitstellung dieses Services bis Ende dieses Jahres.

Quelle: Radio Megawelle