Mit Schweigekundgebungen haben gestern in mehreren spanischen Städten Hunderte von Menschen gegen die Ermordung von vier Frauen protestiert. Demonstrationen dieser Art finden in Spanien normalerweise statt, wenn baskische ETA-Terroristen einen Mordanschlag verübt haben. Diesmal waren die Mörder aber keine Bombenleger, sondern Ehemänner und Lebensgefährten.
In weniger als 24 Stunden hatten vier Männer in Spanien Anfang der Woche ihre Ehefrauen oder Freundinnen erschossen oder erstochen. Eine solche Häufung von sogenannten Macho-Morden hatte es in Spanien bis dahin nicht gegeben. Und das obwohl Präsident Zapatero
Gleich nach seinem Amtsantritt vor vier Jahren ein Gesetz gegen diese Form der Gewalt verabschieden ließ.
Jedoch ohne Erfolg. 2007 stieg die Zahl der Morde im Vergleich zum Vorjahr von 68 auf 71. In diesem Jahr wurden bislang 17 Frauen von ihren Partnern umgebracht.
Quelle: Radio Megawelle
Der Fußball-Erstligist FC Valencia soll möglicherweise verkauft werden.
Vereinspräsident Juan Soler erwägt nach Presseberichten, einen großen Teil seiner Aktienanteile des Vereins abzutreten und sich aus der Clubführung zurückzuziehen. Als mögliche Käufer wurden Solers vereinsinterner Gegenspieler Vicente Soriano und der Geschäftsmann Juan Villalonga genannt..
Die Käufer wollten 65 Millionen Euro zahlen, um sich die Mehrheit der Clubaktien zu sichern, hieß es. Der FC Valencia bestritt bislang jedoch, dass der Club zum Verkauf anstehe.
Der deutsche Nationalkeeper Timo Hildebrandt steht bei Valencia im Tor.
Quelle: Radio Megawelle
Der Tierschutz auf den Kanarischen Inseln nimmt langsam an Bedeutung zu. Die Inselregierung versprach jetzt, sich stärker für die Tiere auf den jeweiligen Inseln einzusetzen.
In einem entsprechenden Abkommen ist von einem oder mehreren Tierauffanglagern die Rede. Wo diese tierischen Asylheime entstehen sollen ist allerdings noch nicht entschieden. Bisher werden fast alle ausgesetzten oder gefundenen Tiere in städtische Tierheime gebracht. Das soll sich künftig ändern.
Gurtpflicht in Spanien? So etwas gibt es zwar, aber viele halten sich nicht daran. Wegen der hohen Zahl der Verkehrstoten kontrollieren die Behörden jetzt häufiger.
Rund 3000 Menschen starben im vergangenen Jahr auf Spaniens Straßen.
Die Gurtpflicht gilt in Spanien für alle Mitreisende im Auto, für Erwachsene wie für Kinder gleichermaßen. Zwischen dem 11. und 24. Februar wurden von der Polizei mehr als 800 000 Fahrzeuge überprüft. In 8538 Fällen war der Sicherheitsgurt nicht angelegt. Auch 264 Kinder waren nicht angeschnallt.
Quelle: Radio Megawelle
Brasilianisches Fleisch schmeckt der kanarischen Bevölkerung. Rund 78% des nach Spanien exportierten südamerikanischen Fleisches geht auf die Inselgruppe. Damit sind die Kanaren unbestritten spanischer Spitzenreiter beim Import von brasilianischer Fleischware. In Zahlen drückt sich der Verbrauch pro Jahr wie folgt aus: Von 61 Millionen Kilo Fleisch, die auf dem Archipel verzehrt werden, kommen 44 Millionen aus Brasilien. Die Beliebtheit des “carne brasilero” liegt aber offensichtlich auch am Preis: 2,31 Euro kostet zur Zeit das Kilo, weniger als die Hälfte des Preises von ebenfalls beliebten Fleischexporteuren wie Argentinien oder Uruguay.
Quelle: Radio Megawelle
Eine der ältesten Bewohnerin Teneriffas feierte gestern ihren Geburtstag. Stolze 103 Jahre wurde Juana Cabrera García aus Granadilla im Süden der Insel. Beeindruckend ist nicht nur das Alter der rüstigen Dame, sondern auch die Anzahl ihrer Nachkommen: 15 Kinder brachte sie selbst auf die Welt. Diese waren offensichtlich nicht untätig und schenkten Doña García bislang über 50 Enkel und Urenkel. Neben der gesamten Verwandtschaft gratulierte auch die Regierung von Teneriffa der im Jahre 1905 geborenen Juana García.
Die Regierung der Kanarischen Inseln unterstützt notbedürftige Kinder mit einer Millionen Summe. Das verkündigte gestern Inés Rojas, Regierungsberaterin im Bereich Soziales. Knapp 80 Millionen Euro sollen Kindern zu Gute kommen, die ihre Eltern verloren haben, auf der Strasse leben müssen oder mit Drogenproblemen kämpfen. Laut Rojas, gibt es alleine auf der Insel La Palma 390 Kinder, die einer solchen Situation angehören. Die täglichen Lebenserhaltungskosten eines Kindes liegen bei 54 Euro damit es ausreichend zu Essen, ein Bett und ein Dach über dem Kopf hat. Mit unserem Geld wollen wir diesen Kindern aber auch helfen eine vernünftige schulische Bildung zu erlangen, erklärte Ines Rojas abschließend.
Quelle: Radio Megawelle
Die Affäre um Steuerhinterziehung über Liechtensteiner Banken beschäftigt nun auch die Behörden in Madrid. Es werde eine Liste mit den Namen mutmaßlicher Steuersünder aus Spanien geprüft, teilte das Finanzamt am vergangenen Dienstagabend in der spanischen Hauptstadt mit.
Sollten sich entsprechende Hinweise verdichten, würden Ermittlungen eingeleitet. Die Affäre beweise, dass mehr Transparenz und ein größerer Informationsaustausch bei Transaktionen mit sogenannten Steuerparadiesen nötig seien.
Quelle: Radio Megawelle
Die Kanaren werben aktiv um potenzielle Urlauber. Ein geeigneter Zeitpunkt ist dabei die Tourismusmesse in Berlin. Kurz vor Beginn der Internationalen Tourismus-Börse ITB wirbt der Archipel auch in Spanien weiter um neue Touristen. Denn Besucher vom spanischen Festland stellen nach Deutschland und Großbritannien die drittgrößte Gruppe auf den Kanaren
Ab nächster Woche Donnerstag werden die Kanarischen Inseln aber wie in den vergangenen Jahren auch stark auf der ITB vertreten sein. Schließlich sind die Deutschen Urlauber weiterhin ein wichtiger Markt für Teneriffa, Gran Canaria und Co.
Quelle: Radio Megawelle
Der Auschuss für Bildung und Kultur auf Teneriffa hofft, dass der Bau der neuen Grundschule in El Médano noch vor diesem Sommer beginnt. Aufgrund dessen hat der Ausschuss in seiner letzten Sitzung am vergangenen Dienstag die Baukosten von über 5,4 Millionen Euro bewilligt. Das neue Schulgebäude soll Platz für 450 Kinder bieten und spätestens im Herbst 2009 fertiggestellt sein.
Quelle: Radio Megawelle