Die Fähigkeiten hochbegabter Kinder werden auf den Kanarischen Inseln zu selten erkannt. Dieser Meinung ist Guillermo Melián, Direktor des lokalen Förderprogramms für Hochbegabte. Auch fehlen auf den Kanaren die staatlichen Mittel um talentierte Kinder frühzeitig zu fördern. Laut Melián sind momentan 2% der Schüler auf den Kanarischen Inseln hochbegabt, weitere 6% sind überdurchschnittlich talentiert. Laut Melián gibt es in Mathematik derzeit 75 Schüler die eine extrem hohe numerische Auffassungsgabe haben. Aber nicht nur mathematische Fähigkeiten zeichnen diese Kinder aus, auch in Musik, logischer Argumentation oder den plastischen Künsten sind die Schüler überdurchschnittlich begabt.
Quelle: Radio Megawelle
Der Regierungschef der Kanarischen Inseln Paulino Riviero sieht das vergangene Polit-TV-Duell zwischen Zapatero und Rajoy mit gemischten Gefühlen. In einem gestrigen Interview kommentierte Riviero das Ergebnis des Schlagabtauschs. Riviero sei der Meinung, dass sich die Themen der beiden Kontrahenten zu oft um Vergangenes drehten und die wichtigen Zukunftsfragen dabei auf der Strecke geblieben seien. Insgesamt hoffe Riviero, dass sich die Qualität des konstruktiven Duells im nächsten Auftritt am kommenden Montag verbessere.
In Hinsicht auf die Wahlen, betont der Regierungschef der Kanaren auch die Bedeutung der Präsenz einer Inseldelegation im spanischen Kongress. Riviero sei es sehr wichtig dass der Archipel aktiv spanische Politik mitbestimme.
Quelle: Radio Megawelle
In Spanien hat die Gewalt gegen Frauen einen traurigen Höhepunkt erreicht. Innerhalb von nur einen Tag wurden am vergangenen Montag vier Frauen von ihren Partner oder Ex-Partnern ermordet. Die vier Morde ereigneten sich in Madrid, Valladolid und jeweils einem Vorort von Cadiz und Valencia.
Die Tatmotive der Mörder sind bislang noch nicht geklärt. Insgesamt starben in diesem Jahr in Spanien bereits 14 Frauen durch Gewalt von Seiten ihrer Partner oder Ex-Partner.
Quelle: Radio Megawelle
Bei einem Massenunfall auf einer Autobahn südwestlich von Madrid sind gestern 34 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren im Nebel etwa 90 Fahrzeuge ineinander gerast. Darunter auch mehr als zehn Lastwagen.
Das Unglück ereignete sich 30 Kilometer südwestlich der spanischen Hauptstadt. Die Autobahn Madrid-Badajoz war stundenlang gesperrt.
Quelle: Radio Megawelle
In Kürze wird in der Region Valencia der erste interreligiöse Friedhof des Landes eingeweiht. Laut Medienberichten handelt es sich um den einzigen Friedhof Spaniens, auf dem Christen, Juden, Moslems und Orthodoxe gemeinsam ihre letzte Ruhestätte finden.
Der 30.000 Quadratmeter große Friedhof verfügt über Platz für 15.000 katholische, 5.092 moslemische, 1.076 orthodoxe und 476 jüdische Gräber.
Quelle: Radio Megawelle
Die Fluggesellschaft Binter Canarias wird im kommenden Sommer ihren Flugplan zwischen den Inseln El Hierro und La Palma wieder aufnehmen. Darauf einigte sich gestern der Stadtrat El Hierros mit Verantwortlichen von Binter Canarias. Zum Flugstop kam es aufgrund Unstimmigkeiten im Bereich Tarifverhandlung. Diese Probleme seien aber nun aus der Welt geschafft, so Stadträtin Margarita González. Der Flugpreis zwischen El Hierro und La Palma bleibt nach Angaben Binter Canarias gleich. Für den Hin – und Rückflug von El Hierro nach Santa Cruz de Tenerife allerdings zahlt der Fluggast ab kommenden Sommer 134,20 Euro.
Quelle: Radio Megawelle
Der Zuwachs des Besucherstroms auf die Kanarischen Inseln nimmt auch in diesem Jahr kein Ende. Knapp 845.000 Touristen kamen im Januar auf den Archipel. Laut Fremdenverkehrsamt ist das ein Plus von 3,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Einzeln betrachtet erlebten alle Inseln einen Zuwachs, Lanzerote allerdings war mit 12,3 Prozent mehr ausländischen Besuchern eindeutig der Spitzenreiter. Ganz vorne liegen im Januar auch die Touristen von den britischen Inseln. Sie bilden die Nation, die in diesen Monaten am häufigsten auf den Kanarischen Inseln anzutreffen war. Gefolgt von den Deutschen, Schweden und Norwegern.
Quelle: Radio Megawelle
Mangel an Marmelade oder Konfitüre wird es auf el Hierro künftig nicht so schnell geben. Gestern hat die Regierung der Insel einen neuen Produktionszug für derartige Einmachware im Industriepark von el Majano eröffnet. Die Maschine im Wert von knapp 360.000 Euro verarbeitet Obst und Gemüse das auf den Feldern der Insel angebaut wird. Laut Javier Morales, Sprecher und Berater des Unternehmens, soll mit der Indienststellung der neuen Presse neben der Steigerung des Produktionsvolumens auch eine Verbesserung der Lebensmittelqualität nach ökologischen Richtlinien erreicht werden.
Quelle: Radio Megawelle
Wenn es nach Plänen des Umweltrates auf Teneriffa ginge, wird es das bekannte Hotel El Médano im gleichnamigen Ort bald nicht mehr geben. Die Regierung sieht vor das knapp 50 Jahre alte Gebäude abreißen zu lassen. Anstelle dessen soll eine neugestaltete, umweltgerechte Strandpromenade entstehen. Knapp 2 Millionen Euro würde sich die Regierung den Abriss und die Umgestaltung kosten lassen. Allerdings werden endgültige Entscheidungen über das Projekt erst in ein paar Wochen fallen.
Quelle: Radio Megawelle
Die Schulen in Las Palmas auf Gran Canaria verbrauchen zu viel Wasser und damit auch zu viel öffentliche Gelder. Dieser Meinung sind die Regierenden im städtischen Rathaus. Insgesamt 119 Millionen Liter Trinkwasser fließen jährlich durch die Rohre der 75 städtischen Schulen. Mit dem neuen Wasserhaushaltsplan soll dieser Verbrauch künftig um 30 % reduziert werden. Das entspricht einem Wasservolumen von 12 olympischer Schwimmbecken. Neben dem kostbaren Nass würde die Stadt dabei auch knapp 80.000 Euro einsparen.
Quelle: Radio Megawelle