Tagesarchiv für den 04.03.2008

Auch Teneriffa will in Zukunft auf erneuerbare Energien setzen. Das Wirtschaftsministerium plant drei große Wasserkraftwerke auf der Insel zu installieren. Zeitraum für die Fertigstellung und Inbetriebnahme der sauberen Energielieferanten könnte, laut Wirtschaftsexperte Ricardo Guerrero, in den nächsten 5 Jahren sein. Geeignete Standorte wären unter anderem in der Nähe der großen Stauseen im Norden Teneriffas zu finden. Insgesamt würden die drei Kraftwerke Strom mit einer Leistung von knapp 100 Megawatt produzieren.

Quelle: Radio Megawelle

MordEin 32 Jahre alter Deutscher ist in einer Feriensiedlung im spanischen Alicante ermordet worden. Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde als Tatverdächtiger ein gleichaltriger Ukrainer festgenommen, der sich mit dem Opfer eine Ferienwohnung am Strand geteilt hatte. Dieser habe die Tat bereits gestanden, aber keine Angaben über das Motiv gemacht.
Der Deutsche war am Samstag in seiner Wohnung tot aufgefunden worden. Er hatte eine Wunde am Kopf und Würgemale am Hals. Gegen den Ukrainer wurde nach spanischen Angaben bereits bei Interpol wegen Delikten ermittelt, die er in seiner Heimat begangen haben soll.

Quelle: Radio Megawelle

El HierroRund 1.200 Ausländer wohnen derzeit auf El Hierro. Das sind knapp 12 % der Gesamtbevölkerung die auf der Insel leben. Diese aktuellen Zahlen veröffentlichte gestern das kanarische Institut für Statistik. Den größten Anteil der ausländischen Bevölkerung stellen demnach im Januar Einwanderer vom europäischen Festland. Gefolgt von Süd-Amerikanern und Afrikanern. Bezüglich der Nationalität stehen mit großem Abstand die Deutschen mit 426 Immigranten an erster Stelle. Zweitgrößte Gruppe sind Leute aus Venezuela die derzeit mit knapp 260 Personen el Hierro bevölkern.

Quelle: Radio Megawelle

VorschuleIn San Sebastian auf La Gomera hat vor kurzem der erste Vorschul-Kindergarten auf den Kanaren eröffnet. Die „Escuela infantil“ sorgt für Kinder von 0 bis 3 Jahren. sollten nicht genügend Kinder im vorgesehenen Alter angemeldet werden, kann die Baby-Vorschule als ‘ganz normale Vorschule’ betrieben werden. Bei großer Akzeptanz hingegen, könnten schon bald weitere Einrichtungen dieser Art auf den Kanarischen Inseln entstehen.

Quelle: Radio Megawelle

ETAErfolg im Kampf gegen die ETA: Zwei der meistgesuchten Terroristen der baskischen Untergrundorganisation ETA sind am vergangenen Sonntag im Norden Spaniens gefasst worden Der Mann und die Frau seien nahe Bilbao beim Verlassen einer Wohnung festgenommen worden. Sie hätten keinen Widerstand geleistet, teilte das Innenministerium mit.
Die beiden sollen einem Terrorkommando angehören, das für die jüngsten Bombenanschläge in der Gegend um Bilbao verantwortlich gemacht wird.
Einen Tag vor den Festnahmen hatte die ETA zu einem Boykott der Parlamentswahlen in Spanien aufgerufen. Die Abstimmung am 9. März werde eine neue Etappe «der Unterdrückung des baskischen Volkes durch den spanischen Staat einleiten, heißt es in einem Schreiben der ETA.

Quelle: Radio Megawelle

BauDie Polizei auf Teneriffa hat in letzter Zeit mehrere Fälle aufgedeckt, in denen ausländische Mitarbeiter von Unternehmern ausgebeutet wurden. In einem Fall stießen die Beamten auf ein Familienunternehmen, in dem ausschließlich Südamerikaner arbeiteten. Das Mutter-Sohn-Bauunternehmen beschäftigte nur Mitarbeiter, welche weder eine Arbeits- noch eine Aufenthaltserlaubnis für Spanien hatten. Laut Polizeibericht erhielten die Arbeiter, für die keine Sozialabgaben bezahlt wurden, einen Hungerlohn. Auch hatte ein Grossteil der 10 Männer aus Uruguay und Kolumbien keine eigene Unterkunft.
Das verantwortliche Mutter-Sohn-Gespann ist nun angeklagt wegen illegaler Beschäftigung und weiterer Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht. Die Südamerikaner wurden derweil vorläufig in ein Übergangsheim für Flüchtlinge untergebracht.

Quelle: Radio Megawelle

Zu einem Notruf auf See ist es vor der Küste Lanzarotes am vergangenen Sonntag gekommen. Die Besatzung einer Segelyacht hatte vor der Südküste der Insel die Kontrolle über ihr Boot verloren. Dieses war daraufhin auf ein Riff aufgelaufen und drohte nun zu kentern. Die mit einem Notruf der beiden Männer alarmierte Küstenwache war kurz darauf vor Ort und konnte die Yacht samt Besatzung bergen. Boot wie auch die zwei Männer wurden daraufhin sicher in den Hafen von Calero gebracht.

Quelle: Radio Megawelle

SteueraffäreMindestens vier große in Spanien zerschlagene Rauschgift- und Betrügerbanden haben Liechtensteiner Banken einem Pressebericht zufolge zur Geldwäsche genutzt. Die Kriminellen hätten dazu Stiftungen gegründet, die in dem Fürstentum Bankkonten eröffneten.
Auch kolumbianische Drogenkartelle, die mit spanischen Rauschgifthändlern zusammenarbeiteten, hätten auf diesem Wege große Geldmengen vor den Behörden versteckt. Über Liechtensteiner Bankkonten hätten die in den vergangenen Jahren ausgehobenen Banden Schiffe bezahlt, die Kokain von Kolumbien nach Spanien brachten.
In der Liechtensteiner Steueraffäre gehen die Finanzbehörden in Madrid inzwischen Hinweisen aus Deutschland zu mutmaßlichen Steuersündern in Spanien nach. Um wie viele Verdächtige und welche Summen es sich handelt, ist bislang nicht bekannt.

Quelle: Radio Megawelle