Tagesarchiv für den 05.03.2008

BauKeine guten Nachrichten für die Kanarischen Inseln gibt es derzeit vom Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote auf dem Archipel stieg im Februar weiter an: 3,7% mehr Leute ohne Arbeit gab es demnach im Vergleich zum Vormonat. Noch alarmierender ist der Blick auf den Vergleichswert zum Vorjahr. Hier liegt der Anstieg bei satten 19%. In Zahlen sind aktuell 154.109 Personen auf den Kanarischen Inseln arbeitslos gemeldet. 5.549 mehr als im Januar und 24.665 mehr als im Februar 2007. Am stärksten betroffen ist davon der Dienstleistungssektor, vor der Baubranche und dem Industriebereich.

Quelle: Radio Megawelle

Eine Flucht der etwas anderen Art aus einer staatlichen Einrichtung hat sich gestern in Las Palmas auf Gran Canaria abgespielt. Ein 12-jähriger Junge stahl sich dabei, vom Aufsichtspersonal unbemerkt, aus dem Jugendheim La Montañeta davon. Dem Knaben, der unter staatlicher Vormundschaft steht, reichte anscheinend der Abstand zu seiner ungeliebten Unterkunft noch nicht aus und machte sich deshalb an einem fremden Auto zu schaffen. Dabei handelte es sich um ein Dienstfahrzeug der Gemeinde. Nachdem der Junge diesen startklar gemacht hatte, fuhr er damit in Richtung Stadtzentrum. Weit kam er mit seinem Fluchtversuch allerdings nicht. Bereits nach kurzer Zeit verlor das Kind aufgrund zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen und fuhr gegen eine Palme. Eingeschlossen in dem deformierten Auto musste der Junge auf die Hilfe der Feuerwehr warten. Leicht verletzt brachten ihn Sanitäter daraufhin ins Krankenhaus, wo sich der junge Flüchtling nun erstmal von seinem abenteuerlichen Erlebnis erholen kann.

Quelle: Radio Megawelle

GeldTaxifahren auf den Kanaren wird teurer. Laut des Ministeriums für Industrie und Handel, hat sich die Taxivereinigungen der Provinzen Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife auf eine einheitliche Anhebung der Fahrpreise geeinigt. Ab April muss der Fahrgast auf allen Inseln mit einer Erhöhung von 3,8 Prozent rechnen. Einer der Hauptgründe für die Anhebung der Beförderungspreise ist der Anstieg der Benzinpreise in den letzten beiden Jahren.

Quelle: Radio Megawelle

PolizeiDie Polizei hat einen der größten Drogenhändlerringe in Spanien zerschlagen und 58 Verdächtige festgenommen. Die Bande vertrieb Haschisch, Marihuana und Kokain, das sie von internationalen Schmuggler-Organisationen aus Marokko und Lateinamerika bezogen. Wie die Polizei in Málaga mitteilte, gehörten dem Händlerring neben Spaniern auch Bolivianer, Kolumbianer, Marokkaner und Rumänen an.
Die Händler vertrieben das Rauschgift in den Provinzen von Málaga, Granada, Sevilla und Córdoba. Die Ermittler stellten bei Hausdurchsuchungen größere Mengen an Drogen, Bargeld, Mobiltelefone und Luxuslimousinen sicher.

Quelle: Radio Megawelle

Ein musikalisches Event der Extraklasse bietet auch in diesem Jahr die Insel Fuerteventura.
Am Freitag den 14. und Samstag den 15. März gibt es bereits zum 5. Mal alternative Töne beim Lebrancho-Rockfestival auf die Ohren. Dabei haben junge, unbekannte Bands aus ganz Spanien die Möglichkeit in Fuertes Hauptstadt Puerto del Rosario vor grossem Publikum zu spielen. Das Lebrancho-Festival hat sich inzwischen zu einer der wichtigsten nationalen Plattformen für unabhängige, alternative Musiker entwickelt. Neben dem musikalischen Angebot gibt es auf dem Gelände aber auch eine Vielzahl von anderen Veranstaltungen und Aktivitäten die speziell auf junge, engagierte Künstler ausgerichtet sind.

Quelle: Radio Megawelle

Spaniens katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt.
Der als konservativ geltende Erzbischof von Madrid, Kardinal Antonio Varela, ist gestern zum Präsidenten der spanischen Bischofskonferenz gewählt worden.
Ob diese Entscheidung ein Segen für das Land ist, ist umstritten,
denn Varela trug maßgeblich dazu bei, dass die katholische Kirche in Spanien einen Kurs der Konfrontation zur Regierung des amtierenden Präsidenten José Luis Zapatero einschlug. Die Bischöfe hatten davon abgeraten, bei der Parlamentswahl am kommenden Sonntag für die Sozialisten zu stimmen. Heftige Kritik übten sie vor allem daran, dass die Regierung Scheidungen erleichterte und die Ehe zwischen Homosexuellen zuließ.

Quelle: Radio Megawelle

Die Kanarischen Inseln haben im vergangenen Jahr mehr Fluggäste denn jemals zuvor verzeichnen können. Das teilt das hiesige Institut für Statistik mit. Rund 35 Millionen Passagiere empfing und verabschiedete der Archipel 2007. Alleine Gran Canaria verzeichnete einen Besucherstrom von knapp 10.355.000 Personen. Platz zwei belegt Teneriffa mit 8,6 Millionen Fluggästen, gefolgt von Lanzarote mit 5,6 Millionen Passagieren. Auf La Gomera war der Flughafen am seltensten besucht. Dort wurden rund 40.000 Passagiere gezählt.

Quelle: Radio Megawelle

Das spanische Ministerium für Verbraucherschutz hat den Rückruf von drei Produkten für Kleinkinder angeordnet. Dabei handelt es sich um Schnuller deren Kleinteile nicht richtig miteinander verschweißt sind. Laut Verbraucherschutz besteht Erstickungsgefahr bei Verschlucken der Kleinteile. Die Schnuller, die in jedem üblichen Supermarkt verkauft werden, sind Produkte der Marken Bebisana, Vidal und Saro.

Quelle: Radio Megawelle