Die angekündigten Konzerte des italienischen Sängers Zucchero auf Teneriffa und Gran Canaria sind von der Produktionsfirma “Rider” auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden. Als Grund nannten die Veranstalter den Gesundheitszustand des Musikers, der eine Behandlung notwendig mache. Betroffen sind auch andere Veranstaltungsorte wie Barcelona und Toulouse. Besitzer von Konzertkarten erhalten ihr Geld an den Vorverkaufstellen zurück. Der Veranstalter hat allerdings in einer Pressemitteilung versichert, daß die geplanten Konzerte in jedem Fall in diesem Jahr stattfinden werden und das die verkauften Eintrittskarten ihre Gültigkeit behalten.
Quelle: Radio Megawelle
Die spanienweit agierende Küstenbehörde Costas hat eine sofortige Einstellung der Arbeiten am Bauvorhaben Las Teresitas gefordert. Seit Monaten wird im Fall Teresitas ermittelt, es geht um Korruptionsvorwürfe und Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe. Unter anderem ist auch der Bürgermeister von Santa Cruz auf Teneriffa zu dem Fall vor Gericht befragt worden. Während des Gerichtsverfahrens sollen die Arbeiten an dem Bauvorhaben in Las Teresitas, dem Hauptstadtstrand vor Santa Cruz nicht weitergeführt werden. Wann mit einer Gerichtsentscheidung in dem Fall zu rechnen ist, ist nicht bekannt.
Quelle: Radio Megawelle
Was dem einen freut, ist dem anderen Leid. Die Bilanz der neuen Hauptstadt-Straßenbahn Tranvía ist mehr als positiv, die Bilanz der Taxifahrer in Santa Cruz auf Teneriffa dagegen äußerst negativ. Rechneten die Verantwortlichen mit 30.000 Fahrgästen pro Tag, fuhren bisher 48.000 Pendler, Studenten und Touristen im Durchschnitt pro Tag mit der neuen Straßenbahn. Drastische Rückgänge verzeichet dagegen die Gewerkschaft der Taxifahrer in der Hauptstadt. Um diesen finanziell auszugleichen haben bisher viele Taxifahrer aus Santa Cruz versucht Fahrgäste in anderen regionalen Zonen aufzunehmen. Auf den Kanarischen Inseln stehen den Taxifahrern nur bestimmte Haltestellen und regionale Zonen zur Verfügung um Fahrgäste aufzunehmen. Jetzt will die Regierung gemeinsam mit der Taxivereinigung in Santa Cruz eine Lösung finden. Es wird von einer Reduzierung der Lizenzen von rund 1.100 auf 700 gesprochen.
Quelle: Radio Megawelle
Wird der Eurovision Song Contest in Deutschland kulturell und wirtschaftlich noch ernst genommen, scheint er in Spanien zu Ulknummer zu verkommen. Lockt die Übertragung des Wettbewerbs im Bundesgebiet immer noch Millionen Zuschauer vor den Bildschirm, schenkt ihm die spanische Bevölkerung dagegen deutlich weniger Beachtung. Seit dem Wochenende ist zumindest klar, wer für Spanien am 24. Mai 2008 in Belgrad antreten wird: Der Sänger heißt Rodolfo Chikilicuatre und sein Song ‘Baila el chiki chiki’. National und international bei Kritikern auf dünnem Eis. Die spanische Tageszeitung “El País” titelt: “Verdient der Eurovision Song Contest nicht etwas Besseres als diese Posse?” Die Zeitung “El Mundo” druckt: “Der Eurovision Song Contest feiert den schlechten Geschmack”. Wer den Song hören möchte klickt: http://www.rodolfo-chikilicuatre.com/
Für Deutschland tritt die aus vier hübschen Frauen bestehende Band “No Angels” in Belgrad an.
Quelle: Radio Megawelle
Spanien wird in den kommenden Monaten einen deutlichen Rückgang am Arbeitsmarkt verzeichnen. Das zeigen zwei unabhängige Studien. Die “Asociación de Grandes Empresas de Trabajo Temporal” spricht lediglich von 250.000 neuen Arbeitsplätzen in 2008. Im vergangenen Jahr waren es noch 600.000 neue Stellen. Die “Consultores de las Administraciones Públicas” sprechen von einem Rückgang des Arbeitsmarktes auf 1,2% in diesem Jahr, 2007 waren es noch 3,1%. Besonders hart wird es nach dieser Prognose die Kanarischen Inseln treffen, ganz speziell die Baubranche. Hier melden die Regionalen Arbeitsämter schon dramatische Rückgänge bei den Beschäftigungszahlen. Ebenfalls stark betroffen sind die Regionen Valencia und Murcia.
Quelle: Radio Megawelle