Der Plan Regeneración del Espacio Turístico wird seit dieser Woche umgesetzt. Insgesamt will das Ayuntamiento von Santa Cruz mehr als 80 Millionen Euro in die Infrastruktur der Insel investieren um historische Plätze, touristische Orte und Küstenzonen zu erneuern oder auszubessern. Es ist das bisher einzige Projekt seit 25 Jahren in dieser Größenordnung auf Teneriffa, welches ganz gezielt dazu dient, die Touristenzahlen in Zukunft wieder zu steigern. Laut José Manuel Bermúdez, Vorsitzender des Tourismussektors in Santa Cruz, wird das Projekt Regeneración del Espacio Turístico im Jahr 2010 abgeschlossen sein. Bis dahin dürfen sich Anwohner und Residenten auf viele Baustellen rund um Teneriffa einstellen. So sind unter anderem Bauarbeiten in Arona, Adeje, Puerto de la Cruz und Santiago del Teide geplant. Nach einer Kostenaufstellung des Cabildos müssten insgesamt aber mehr als 800 Millionen Euro investiert werden um der teilweise mehr als 30 Jahre alten Bausubstanz seine Attraktivität zurück zu geben. Für den Plan Regeneración del Espacio Turístico wird es bis 2010 insgesamt 77 Baustellen auf Teneriffa geben.
Quelle: Radio Megawelle
Der Streik der Arbeiter der Müllabfuhr in Adeje auf Teneriffa hat Besorgnis erregende Zustände angenommen. Seit 12 Tagen sind dort die Müllcontainer nicht mehr gelehrt worden. Zum Teil mussten die Abfallberge mit Planen abgedeckt werden, damit der böige Wind den Müll nicht in der Region wieder verteilt. Ein Ende des Streiks ist auch heute nicht in Sicht – die Gespräche zwischen dem Ayuntamiento und den Sprechern der Gewerkschaft führten gestern zu keinem Ergebnis. Während dessen haben Hotel und Restaurantbesitzer zum Teil eigene Reinigungsunternehmen beauftragt um ihren Müll zu entsorgen. Bei vielen Anwohnern in dieser Zone türmen sich die Abfallberge aber weiterhin, sie haben kein Geld für eine eigene Müllabfuhr. Aus Wut über die übel riechende Situation sind in den vergangenen Tagen einige Müllcontainer angezündet worden. Die Feuerwehr hat die Brände jedoch schnell unter Kontrolle gebracht.
Quelle: Radio Megawelle
Für fünf Deutsche ist der Segeltörn von Cabo Verde aus nach Gran Canaria zum Alptraum geworden. Die Segler waren mit der in Kroatien registrierten Segelyacht Lisa am Mittwochabend gegen 22.00 Uhr in Seenot geraten. Bei starkem Seegang und Windgeschwindigkeiten von über 80 km/h ist den Skippern das Ruder gebrochen. Nach dem der S.O.S. Funkruf die Küstenwache erreicht hat, mussten die fünf Deutschen allerdings noch eine Stunde in ihrem manövrier unfähigem Boot ausharren. Ein Schiff der Küstenwache konnte von La Restinga auf El Hierro aus Yacht innerhalb von 60 Minuten erreichen. Keiner der fünf Segler ist verletzt worden. Gegen 4 Uhr früh lief die Yacht am Haken der Küstenwache in den Hafen von La Restinga ein.
Quelle: Radio Megawelle
Auf den Kanarischen fehlen mehr als 600 Ärzte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Verbandes der Patienten in Spanien. In erster Linie fehlen Spezialisten, den die Wartezeiten für Patienten betragen häufig mehrere Monate. In akuten Fällen bleibt vielen nur noch der Gang in die Ambulanzen der Krankenhäuser. Aber es fehlen auch rund 460 Allgemein Ärzte – Im Spanienweiten Vergleich praktizieren auf den Kanarischen Inseln die wenigsten Ärzte pro Einwohner. Hauptgrund für viele Mediziner nicht auf Teneriffa, La Gomera, La Palma, Gran Canaria, Fuertventura oder Lanzarote zu arbeiten ist die geringe Bezahlung. Zum Teil verdienen Ärzte auf dem spanischen Festland das Doppelte. Zudem müssen Mediziner auf dem Archipel länger arbeiten. Der Verband der spanischen Ärzte klagt regelmäßig auf dem spanischen Ärzteforum über diese Zustände.
Quelle: Radio Megawelle
Große Erfolge meldet das kanarische Institut für landwirtschaftliche Forschung im Kampf gegen die Plage der Weißen Fliege. Das hat die Präsidentin des Instituts, Milagros Pérez, der Presse mitgeteilt. Geforscht wurde im letzten Jahr ausschließlich auf biologischer Basis. Denn selbst stärkste Pestizide konnten im vergangenen Jahr nicht verhindern, dass die Weiße Fliege fast die gesamte Tomatenernte vernichtet hat. Der Parasit saugt nicht nur den Pflanzensaft sondern ist auch Wirt und Überträger eines Virus der ganze Plantagen in wenigen Wochen vernichtet. An den Ergebnissen sind Landwirte und Plantagenbesitzer weltweit interessiert. Anfragen zu dem biologischen Gegenmittel kommen sogar aus Ecuador und Trinidad. Obwohl das Institut von seinem Ergebnis überzeugt ist, soll das biologische Gegenmittel in diesem Jahr zunächst lokal getestet werden. Erst im kommenden Jahr soll das Produkt dann in Serie gehen und exportiert werden.
Quelle: Radio Megawelle