Der Bürgermeister von Adeje, José Miguel Rodríguez Fraga, hat gestern Nachmittag angeordnet, 1.300 Tonnen Müll, die sich aufgrund des Streiks der vergangenen Wochen in den Straßen angesammelt haben, zu beseitigen. Seit gut zwei Wochen streiken die Arbeiter der Müllabfuhr für mehr Lohn und bezahlte Überstunden – bisher ist keine Einigung in Sicht. Während der Semana Santa haben Restaurant- und Hotelbesitzer deshalb sogar eigene Reinigungsunternehmen beauftragt um den Müll rund um die Geschäfte zu beseitigen. In der Zwischenzeit haben Anwohner immer wieder Mülltonnen angezündet – die Geruchsbelästigung war nach Aussagen von Betroffenen unerträglich. Die Beseitigung wird jetzt von einem Privatunternehmen realisiert, erst wenn sich das Ayuntamiento mit den Arbeitern einigt, wird sich die Situation entspannen.
Quelle: Radio Megawelle
In wenigen Minuten vom Norden in den Südosten der Insel Teneriffa? Das soll in zwei Jahren Wirklichkeit werden. Nach der Präsentation der Baupläne für einen Tunnel von Los Rechazos bei Puerto de la Cruz nach Güímar im Osten der Insel hat die zuständige Behörde in Madrid endlich grünes Licht gegeben und eine Summe von rund 350 Millionen Euro bereitgestellt. Damit wird ein 16,5 Kilometer langer Tunnel die beiden Orte miteinander verbinden. Züge sollen in Zukunft Pendler und Touristen im 5 Minuten Takt vom Norden nach Güímar und zurück bringen. Für den Bau sollen überdimensionale Diamantbohrer eingesetzt werden, die bereits in Südafrika Röhren mit bis zu 15 Meter Durchmesser gefräst haben. Interessierte können sich an den beiden Eingängen des Tunnels über das Projekt ausführlich informieren. Baubeginn ist der erste April 2010.
Quelle: Radio Megawelle
In Santa Cruz auf Teneriffa haben Unbekannte einen Friseursalon angezündet. Pikant an diesem Fall von Brandstiftung ist, daß der Besitzer vorher Anrufe erhalten hat, in denen Unbekannte gedroht haben, den Salon anzuzünden. Das gesamte Gebäude in der Avenida General Mola mußte evakuiert werden. Der Besitzer des Friseurladens hat sich bisher nicht näher zu den Anrufen geäußert. Nach Angaben eines Sprechers der Polizei wurde in den Anrufen aber kein Geld gefordert. Die Polizei ermittelt jetzt auch im sozialen Umfeld des Besitzers. Anwohner haben angegeben, zwei Personen auf einem Motorrad beobachtet zu haben, die die Glastür des Ladens zerstört und Feuer gelegt haben.
Quelle: Radio Megawelle
Lehrer und Professoren auf den Kanarischen Inseln haben für diesen Monat erneut Streiks angekündigt. Am 22. April werden auf Teneriffa, am 23. April auf Gran Canaria und am 24. April auf allen Inseln die staatlichen Schulen geschlossen bleiben.
Ein kanarenweiter Streik vor zwei Wochen hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Die Lehrkräfte hatten sich nach der Kritik von Lehrern und Schülern geeinigt, ihren Streik in die Abendstunden zu legen. Für Ende dieses Monats sind Lehrer und Professoren zu keinem Kompromiss bereit. Sie fordern gleiche Löhne wie ihre Kollegen auf dem spanischen Festland und eine Neuregelung der Arbeitszeiten. Lehrkräfte auf den Kanarischen Inseln sind häufig an verschiedenen Schulen tätig. Die Fahrzeit zwischen den Schulen dauert zum Teil länger als die Lehrzeit an den Schulen.
Quelle: Radio Megawelle
Die Liechtensteiner Affäre um Informationen von geheimen Bankdaten, schwappt auch nach Spanien über. Banken im Fürstentum sollen unter anderem auch Gelder der baskischen Terrororganisation ETA verwalten. Spaniens oberster Staatsanwalt Baltazar Garzón hat bereits die Sperrung von den verdächtigten Konten erwirkt. Es soll sich dabei um Guthaben eines Betreibers von radikalen Szenetreffs im baskischen Irún handeln. Die ETA erpresst seit Jahrzehnten Schutzgelder von Geschäftsleuten und Privatpersonen. Damit finanzieren sie auch ihre Waffenkäufe und Mieten für Wohnungen. Noch warten die spanischen Ermittler auf Details aus Liechtenstein. Im Fall ETA sei das Fürstentum jedoch um Kooperation bemüht, heißt es.
Quelle: Radio Megawelle
Der ehemalige argentinische Offizier Ricardo Miguel Cavallo ist von der spanischen Justiz ausgeliefert worden. Gestern Nachmittag brachte eine Linienmaschine den in Argentinien gesuchten Ex-Funktionär nach Buenos Aires. Laut dem argentinischen Richter Torres trägt Cavallo unter anderem Mitschuld an den Verbrechen in der Militärschule ESMA. Bis zu 30.000 Personen sind dort in der Zeit zwischen 1976 und 1983 vergewaltigt, gefoltert und getötet worden. Seit 2006 besteht das Auslieferungsgesuch der argentinischen Justizbehörde, dem die spanische jetzt nachgekommen ist. Cavallo alias “Sérpico” wird zudem die Verschleppung und Folter von 337 Gegnern der Militärdiktatur angelastet.
Quelle: Radio Megawelle
Das Reiseunternehmen TUIfly bietet für den Winterflugplan 19 zusätzliche Flugverbindungen auf die Kanarischen Inseln an. Damit erweitert die Airline des Konzerns ihr Angebot vor allem ab den Flughäfen Münster/Osnabrück, Paderborn/Lippstadt und Karlsruhe/Baden-Baden. Ab November soll jeden Dienstag Teneriffa und Lanzarote von Münster aus angeflogen werden. Verbindungen nach Fuerteventura und Gran Canaria am Donnerstag beziehungsweise Freitag runden das Angebot ab. Von Paderborn/Lippstadt werden Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote angeflogen. Von Leipzig aus werden Gran Canaria und Fuerteventura angesteuert. Der genaue Flugplan für den ab November geltenden Flugplan ist im Internet abrufbar, unter tuifly.com.
Quelle: Radio Megawelle