Die Vereinigung der Bananenbauern auf den Kanarischen Inseln, kurz ASPROCAN, prognostiziert erhebliche Verluste aufgrund der Stürme der letzten Tage. Die Ernte in diesem Jahr würde laut einem Sprecher in diesem Jahr deutlich unter den erwarteten 420.000 Tonnen liegen. Die auf Teneriffa besonders von den orkanartigen Sturmböen betroffenen Regionen sind La Orotava, Icod de los Vinos, Garachico, Los Silos und Buenavista. Hier sind die Bananenplantagen durch Böen von bis zu 120 km/h regelrecht dem Erdboden gleich gemacht worden. Der gesamte Schaden ist laut ASPROCAN noch nicht absehbar. In den kommenden Tagen wird sich die Vereinigung einen Überblick verschaffen – laut der Tageszeitung “El Día” sind auf Teneriffa alle Plantagen von den Sturmböen der letzten Tage betroffen gewesen.
Quelle: Radio Megawelle
Rund 7.500 Passagiere waren in den vergangenen Tagen von den heftigen Sturmböen auf La Palma, La Gomera und El Hierro betroffen. Insgesamt sind 166 Flüge gestrichen oder umgeleitet worden, davon hatten 155 Maschinen den Flughafen auf La Palma als Ziel. Das spanisch meteorologische Institut hat Windgeschwindigkeiten von rund 120 Stundenkilometer gemessen. Während der vergangenen vier Tage haben in sieben Gemeinden der Inseln die Schulen aufgrund der Wetterlage geschlossen. In Puerto de la Cruz musste die Feuerwehr allein am Donnerstag 18 Mal ausrücken um Sturmschäden zu beheben. Heute Nacht um 0:00 Uhr haben die Wetterexperten aber wieder Entwarnung gegeben. Der Wind soll heute für die Region Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro nur noch mit 85 km/h wehen.
Quelle: Radio Megawelle
Die Chill Out Band “Chambao” und “El Canto del Loco” werden neben dem bereits angekündigten Superstar Jamiroquai ebenfalls auf den diesjährigen AguaViva Festival auf Teneriffa und Gran Canaria auftreten. Das haben die Veranstalter auf einer Pressekonferenz gestern bekannt gegeben. Neben dem Musikfestival wird auch in diesem Jahr der AguaViva-Sub-Wettbewerb veranstaltet, wozu die weltbesten Unterwasserfotografen dazu zwischen dem 1. und dem 15. Juli eingeladen sind. Parallel werden auf der ExpoAguaViva viele ONG Oganisationen ihre Programme zum Schutz der Ozeane vorstellen. An vielen Stränden und Häfen laden die Veranstalter zum AguaViva a Fondo ein, um den Müll an den Ufern und unter Wasser zu entsorgen. Nach dem Erfolg der letzten Jahre auf Teneriffa wird in diesem Jahr erstmals auch auf Gran Canaria ein AguaViva Festival parallel veranstaltet.
Quelle: Radio Megawelle
Am Hauptstadt-Strand “Las Gaviotas” bei Las Palmas auf Gran Canaria ist der Kadaver einer Pottwals angespült worden. Das Tier ist nach Angaben von Experten des Meeresbiologischen Institutes in Las Palmas bereits seit mehreren Wochen tot gewesen. Der Kadaver weist Verwesungserscheinungen im fortgeschrittenen Stadium auf. Der tote Pottwal ist gut fünf Meter lang und war nach Aussagen der Experten erst wenige Jahre alt. Pottwale können bis zu 18 Meter lang und 50 Tonnen schwer werden. Der Kadaver soll jetzt im Meeresbiologischen Institut von Las Palmas weiter untersucht werden, um die genaue Todesursache festzustellen.
Quelle: Radio Megawelle
Nachdem bereits am Dienstag der Portugiese Antonio Luis Ferreira Machado als Mörder des 18-jährigen Mädchens Yuliza Antonia Pérez überführt wurde, ist seit gestern auch der Tathergang aufgeklärt. Ángel Galán, Kommissar der Policia Nacional für Gewaltverbrechen sagte gestern auf der Pressekonferenz in Arrecife auf Lanzarote: “In unser Täterprofil paßten mehr als nur ein Verdächtiger. Von Anfang an war klar: wir suchen einen Bekannten oder Freund der Familie. Einen Mann mit einer persönlichen Beziehung. Der Lebenspartner der Mutter war von Anfang an unter Verdacht, allerdings mußten wir uns absolut sicher sein – und nun sind wir sicher den Mörder gefunden zu haben. Nur, das eine ist die polizeiliche Untersuchung, etwas völlig anderes ist das Justizverfahren.” so Galán. Die 18-jährige Yulisa Pérez ist am 8. November 2007 tot auf einer Müllhalde bei Arrecife auf Lanzarote gefunden worden. Laut dem Polizeibericht hat Antonio Luis Ferreira die Tochter seiner Lebenspartnerin in ihrer Wohnung aufgelauert, sie erstickt und den Leichnam im eigenen Fahrzeug auf die Müllhalde gebracht. Der Mann verweigert bis heute die Aussage, über das Tatmotiv ist ebenfalls nichts bekannt. Mehrere dutzend Kolumbianer machten gestern in Arrecife vor der Polizeiwache, in der der mutmaßliche Mörder in Untersuchungshaft sitzt, mit Sprechchören ihrem Unmut Luft. Antonio Luis Ferreira hat bis zu seiner Verhaftung Anfang dieser Woche mit der Mutter des Opfers zusammengelebt.
Quelle: Radio Megawelle
42 Jahre nach einem schweren Flugzeugunfall bestückt mit amerikanischen Atomwaffen sind in Spanien grössere Mengen von radioaktiv verseuchter Erde gefunden worden.
Die radioaktiven Rückstände sind in zwei Gruben nahe des Dorfes Palomares im Südosten Spaniens entdeckt worden, in welcher US-Streitkräfte gearbeitet hatten. Die Zeitung “El País” schrieb dazu gestern, Spanien und die USA wolle das Gebiet nun gemeinsam analysieren und anschliessend entseuchen. Bei dem Dorf in der Provinz Almería war am 17. Januar 1966 ein B- 52-Bomber der US-Luftwaffe mit vier nicht scharf gemachten Atombomben abgestürzt. Die Maschine war beim Auftanken in der Luft mit dem Tankflugzeug zusammengestossen.
Quelle: Radio Megawelle