Tagesarchiv für den 22.04.2008

GarafiaForscher haben auf der Insel La Palma eine prähistorische kosmische Uhr entdeckt. Der archäologische Fund ist in einer Höhe von rund 2.000 Metern bei Garafía ausgegraben worden. Das kosmische Instrument zeigt die Tages- und Nachtgleiche. Bisher ist noch nicht bekannt wie alt die rund 50 cm große Uhr ist. Überliefert ist, dass die kanarischen Ureinwohner glaubten, bei Tages- und Nachtgleiche eine enge Verbindung zu ihren Göttern zu haben. Die Gemeinde Garafía zählt zu den abgelegensten Orten auf La Palma. Die knapp 2.000 Einwohner waren bis zur Errichtung der Verbindungstraße nach Barlovento regelrecht vom Rest der Insel abgeschnitten. Laut Miguel Martín, Sprecher der Forschergruppe, ist diese kosmische Uhr eine der wichtigsten und spektakulärsten Fundstücke zur Vorgeschichte der Kanarischen Inseln.

Quelle: Radio Megawelle

JazzDie kubanischen Jazzlegenden Chucho Valdes und Pablo Milanes haben in ihrem Tourplan auch die Kanaren eingetragen. Die beiden Musiker werden im Rahmen ihrer Europa-Tournee ihre aktuelle CD ‘Mas alla de todo’ promoten. Auf den Kanarischen Inseln sind Konzerte auf Teneriffa und Gran Canaria geplant: Pablo Milanes und Chucho Valdes werden am 10. Mai in Las Palmas und am 11. Mai in Santa Cruz auftreten.

Quelle: Radio Megawelle 

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Spanien – Tourismus boomt

Trotz der wirtschaftlich schlechten Lage verbucht der Tourismus in Spanien neue Rekorde. Von Januar bis März dieses Jahres haben rund 10,6 Millionen Ausländer ihren Urlaub in Spanien verbracht. Das entspricht laut dem Ministerium für Tourismus einem Anstieg von mehr als 5% im Gegensatz zum Vorjahr. Im März waren es knapp 4,5 Millionen Touristen. Deutsche Urlauber belegen dabei den zweiten Platz hinter Besuchern aus England. Die meisten Touristen wählten dabei als Erholungsziel die Kanarischen Inseln. Mit gut 2,6 Millionen Urlaubern in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 ist das ein Plus von gut 6%.

Quelle: Radio Megawelle

In Spanien gibt es in diesem Jahr ein neues Steuerabrechnungssystem. Als Folge haben seit dem 17. April mehr als 40.000 Canarios um einen Termin beim Finanzamt gebeten. Rund 8.000 Anrufe erhalten die Mitarbeiter dort pro Tag. Der Sprecher des Finanzamtes auf den Kanaren, José Luis Rodríguez Díaz, hat gestern Pressevertretern gegenüber bekannt gegeben, die Fristen zu verlängern. Die Bürger müssten sich keine Sorgen machen, in den kommenden Wochen können weiterhin Termine abgesprochen werden. In erster Linie gibt es Aufklärungsbedarf, so Rodríguez Díaz, viele Bürger seien verunsichert. Im Vergleich zum letzten Jahr haben die kanarischen Finanzämter knapp 50% mehr Anfragen zur Steuererklärung. Um viele Fragen im Vorfeld zu klären gibt es zwei Telefonnummern – eine davon ist 24 Stunden besetzt. 901 121 224 (24 Std.), 901 223 344 (Montag-Freitag 9-21 Uhr) bis 27. Juni.

Quelle: Radio Megawelle 

Streik Teneriffa droht ein neuer Streik der Mitarbeiter der Reinungsunternehmen. Die Bilder aus Puerto de la Cruz und Adeje mit regelrechten Müllbergen auf den Straßen sind noch in den Köpfen, da droht in der Gemeinde Güímar ein ähnliches Szenario. Das Ayuntamiento hat Zahlungsschwierigkeiten, kann unter anderem den Vertrag mit den Straßenkehrern und Müllentsorgern nicht mehr bezahlen. Bereits im Dezember 2007 haben die Mitarbeiter des Reinigungsunternehmens in Güímar gestreikt. Danach wurden immerhin 60% der ausstehenden Gehälter bezahlt. Seit dem warten die Mitarbeiter auf den noch ausstehenden Beträgen. Der Streik soll am kommenden Freitag um 19:00 Uhr beginnen. Ein Ende wurde nicht festgelegt.

Quelle: Radio Megawelle

Ab Oktober soll es laut Ricardo Melchior von Teneriffa Direktflüge nach Dakar und auf die Kapverdischen Inseln geben. Das hat der Präsident der Provinz Santa Cruz gestern in der Hauptstadt bekannt gegeben. Laut Melchior sollen die regelmäßigen Flugverbindungen der erste Schritt für wirtschaftliche Beziehungen kleinerer und mittlerer Unternehmen sein. Ein Mal pro Woche sollen demnach ab Oktober die Hauptstadt Senegals und Praia auf den Kapverdischen Inseln von Teneriffa aus angeflogen werden. Laut Ricardo Melchior ist der nächste Schritt schon geplant: regelmäßige Fährverbindungen sollen den Güterverkehr ermöglichen.

Quelle: Radio Megawelle