Der Hafen in Playa San Juan wird in Zukunft “Puerto de Fonsalía” heißen. Zumindest wenn es nach den Plänen der Coalición Canaria in Guía de Isora und Jesús Morales geht. Mit 177 Millionen Euro soll der Hafen mehr als 460 Motorbooten und Segelschiffen Platz bieten. Der Bauplan sieht insgesamt sechs Anleger mit mehr als 50 Meter Länge vor. Die gestern in Guía de Isora präsentierten Pläne sehen eine Fläche von 27.000 m² für den Sporthafen vor. Das dem Hafen auch ein Stück Strand weichen muß, beantwortete Jesús Morales mit dem Argument, der Sand würde sowieso jedes Jahr künstlich aufgeschüttet. Der Strand würde von selbst seine natürlich Größe annehmen.
Quelle: Radio Megawelle
In der Affäre um die mögliche Steuerhinterziehungen über Bankkonten in Liechtenstein führt die Spur auch von Deutschland aus nach Spanien. Rund 60 Tage nach der Aufdeckung des Skandals ermitteln die Madrider Finanzbehörden aufgrund von Hinweisen aus aller Welt darunter auch Deutschland. Zur Stunde gibt es rund 200 Verdächtige. Diese sollen Konten und Geldanlagen in Liechtenstein genutzt haben um Steuern in Spanien zu hinterziehen. Wie ein Sprecher der Finanzbehörde gestern in Madrid mitteilte, sind Daten von 198 in Spanien lebenden Verdächtigen der Staatsanwaltschaft übermittelt worden. Spanien hatte – ebenso wie andere europäische Staaten – von deutschen Ermittlern Namenslisten von Verdächtigen erhalten, die Bankkonten in dem Steuerparadies besitzen. Die deutschen Fahnder hatten bereits im Februar den damaligen Postchef Klaus Zumwinkel als ersten Verdächtigen ins Visier genommen und die Räumlichkeiten durchsucht.
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Einer Menge Fragen sah sich gestern Ricardo Melchior, Präsident der Region Teneriffa, gegenüber – er blieb keine Antwort schuldig. Der Tunnel zwischen dem Norden und dem Süden der Insel wird, laut Melchior, gebaut sobald das Finanzmodell steht. Die Studien seien mit Erfolg abgeschlossen, die Realisierung möglich, allein es fehlt das Geld. Die Zugverbindung vom Süden Teneriffas nach Santa Cruz soll laut dem Präsidenten in fünf Jahren gebaut werden. Allerdings fügte Melchior gestern vor Pressevertretern hinzu, die Finanzierung von 1,2 Milliarden Euro müsse der spanische Staat übernehmen. Los Realejos soll ebenfalls auf Schienen mit Santa Cruz verbunden werden. Sobald die Verbindung in den Süden in Betrieb ist. Für den Baubeginn des Tunnels kalkuliert der Präsident neun Jahre. Die Pläne sehen eine deutliche Modernisierung der Insel Teneriffa in der Infrastruktur vor. Allerdings hat sich die Regierung zur Finanzierung noch nicht geäußert. Eine Hürde müssen die Zukunftsideen allerdings noch nehmen. Das “Tribunal Superior de Justicia de Canarias” muß die Infrastrukturpläne noch genehmigen.
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Eine vernichtende Bilanz hat gestern der Generaldirektor der Handelskammer in Santa Cruz auf Teneriffa, Vicente Dorta Antequera, für die ersten drei Monate dieses Jahres gezogen. Die Bilanzen der Unternehmer im ersten Trimester des Jahres sind überwiegend negativ verlaufen. Schlechte Ergebnisse bei den Geschäftserträgen, bei den Neueinstellungen und bei den Investitionen. Nach Meinung Antequeras haben sich diese drei Indikatoren dramatisch ins Neagtive verändert. Rund 1.200 Unternehmer haben sich gestern versammelt um über die wirtschaftliche Situation auf den Kanarischen Inseln zu sprechen und Lösungen für die Zukunft zu finden. Laut Pilar Alcaine, Vizevorsitzende der Handelskammer, kommt die Zeit der “Vaca flaca”, der schlanken Kuh. Unterehmer in ganz Spanien hoffen auf eine Reaktion der spanischen Regierung. José Luis Rodriguez Zapatero hatte im Wahlkampf Steuererleichterungen und finanzielle Hilfen angekündigt um die Konjunktur anzukurbeln.
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Die Polizei auf Fuerteventura hat nach den Ermittlungen im Fall “Rosa Delmas” erschreckende Informationen zu Tage gefördert. Nach aktuellen Stand waren nicht 11 blinde Passagiere dazu ein Toter an Bord des unter französischer Flagge fahrenden Frachters, sondern 13. Nach weiteren Durchsuchungen des Schiffes wurde erneut ein unter 25-jähriger Flüchtling tot geborgen. Vier der von der Elfenbeinküste stammenden Männer werden bis heute im Krankenhaus behandelt. Das von einem englischen Kapitän gesteuerte Containerschiff ist am vergangenen Wochenende kurz vor Fuerteventura aufgebracht und durchsucht worden. Dabei konnte die Guardia Civil 11 Afrikaner aus einem mit Meerwasser gefülltem Verschlag befreien. Bis heute ist unklar ob die Besatzung Bescheid wußte. Die blinden Passagiere waren in einem der Schotten des Frachters entdeckt worden. Laut einem Polizeisprecher, sei es fast unmöglich ohne Hilfe der Besatzung dorthin zu gelangen.
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Die billigsten Lebensmittel gibt es auf den Kanarischen Inseln weiterhin auf Gran Canaria. Dieses Ergebnis ist einer Studie des nationalen Statistikamtes zu entnehmen, die jetzt veröffentlicht wurde. Gut 230 Artikel werden innerhalb der Studie zwischen den Inseln verglichen. Wie auch in den vergangenen Jahren ist das Ergebnis wenig überraschend: Die beiden billigsten Inseln in Sachen Lebensmittel sind weiterhin Gran Canaria und Teneriffa. Die höchsten Preise müssen Verbraucher auf den kleinen Inseln wie La Gomera, La Palma und El Hierro bezahlen. Die Preise für Lebensmittel liegen dort im Durchschnitt um mehr als 7 % höher. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero hat in diesem Zusammenhang Subventionen bei den Transportkosten angekündigt. Hersteller und Verkäufer sollen sich in Zukunft nicht mehr wegen der Transportkosten für die hohen Lebensmittelpreise rechtfertigen können.
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