Tagesarchiv für den 29.04.2008

Die Canarios verstehen es, ihre Feste zu feiern wie sie fallen. Günstige Anlässe bieten hierfür unzählige Schutzpatrone und Jungfrauen, die jedes Dorf zu unterschiedlichen Terminen ehrt. Die wichtigste Fiesta des Jahres wird am 30. Mai zelebriert – der alljährliche „Día de Canarias“. Der kanarische Nationalfeiertag ist der heiligste Feiertag der Canarios. Seit 25 Jahren stehen am 30. Mai alle Räder still: Schulen und Läden bleiben geschlossen, kanarische Brauchtümer werden am vorletzten Tag des Wonnemonats in vollen Zügen gelebt.

Quelle: Radio Megawelle

Die Guardia Civil hat einen Mann festgenommen, der verdächtigt wird einen der zwei Brandherde auf La Gomera verursacht zu haben. Es handelt sich um einen Mann aus San Sebastian der in Hermigua eine kleine Finca besitzt. Dort hat er bei Schweißarbeiten im Garten seiner Finca möglicherweise den Brand verursacht. Der Mann ist aufgrund von Zeugenaussagen verhaftet worden. Während dessen sucht die Spurensicherung nach der Ursache des zweiten Brandherdes auf La Gomera. Auch hier schließen die Beamten Brandstiftung nicht aus. Im vergangenen Jahr wurden auf den Kanarischen Inseln 37.000 Hektar Forstbestand vernichtet – von 139 Bränden konnte in 32 Fällen Brandstiftung nachgewiesen werden. Der Präsident von La Gomera, Casimiro Curbelo, zeigte sich gestern Nachmittag optimistisch die Flammen noch in dieser Nacht unter Kontrolle zu bringen. Abflauender Calima und deutlich weniger Wind erleichtern die Arbeit für die Feuerwehr. Heute morgen meldet die Presseagentur ACN die Flammen seien unter Kontrolle. Gerettet ist demnach auch der Garajonay Nationalpark. Bis gestern Nachmittag peitschte der Wind die Flammen immer näher an die Naturschutzgrenze. Laut Curbelo sind mehr als 800 Hektar von den Bränden betroffen. Ein Brandherd wird zur Stunde in Hermigua gelöscht. Einige Bereiche im Tal von Hermigua sind deshalb weiterhin gesperrt.

Quelle: Radio Megawelle

Auf den Kanarischen Inseln haben im letzten Jahr 375 Frauen schutz in den dafür eingerichteten Frauenhäusern gesucht. Diese Bilanz präsentierte gestern Inés Rojas, Ministerin für Soziales, in Santa Cruz auf Teneriffa. Demnach ist die Zahl im Gegensatz zu 2006 um knapp 10% gesunken. Trotzdem müsse laut Rojas in diesem Bereich konzentriert weitergearbeitet werden und vor Allem investiert werden. Hatte die Sozialministerin im letzten Jahr noch 6,5 Millionen Euro zur Verfügung, sind es in diesem Jahr 7,5 Millionen Euro um die Frauenhäuser auf den Inseln weiter zu unterstützen. Auch sieht Rojas noch viel Arbeit in der Aufklärung und vermutet weiterhin eine hohe Dunkelziffer in den Übergriffen bei Frauen. Zur Zeit bieten die Frauenhäuser auf den Kanarischen Inseln Platz für 350 Frauen und deren Kinder. Die Kanarischen Inseln liegen im spanienweiten Vergleich bei gewaltätigen Übergriffen auf Frauen weiterhin vorn.

Quelle: Radio Megawelle

Die von Argentinien beantragte Auslieferung von Ex-Präsidentin Maria Estela Martinez de Peron ist vom nationalen Gerichtshof in Madrid abgelehnt worden. Die Richter entschieden, dass die der früheren argentinischen Staatschefin zur Last gelegten Vergehen keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit seien. Ihr könne lediglich die Zugehörigkeit zu einer illegalen Vereinigung vorgeworfen werden. Ein solcher Straftatbestand sei jedoch nach zwölf Jahren verjährt, hieß es in der Entscheidung der Richter. Der Ex-Präsidentin, die von 1974 bis 1976 an der Spitze des argentinischen Staates gestanden war, werden in ihrer Heimat Mitschuld an der Ermordung von Oppositionellen durch Polizei und Militär sowie Komplizenschaft mit der rechtsextremen Terrororganisation Triple A vorgeworfen. Martinez de Peron hatte das höchste Staatsamt 1974 nach dem Tod ihres Mannes Juan Domingo Peron übernommen. Sie unterzeichnete drei Dekrete, in denen die Streitkräfte zur “Ausmerzung der Aktivitäten subversiver Elemente” aufgerufen wurden. Im März 1976 wurde sie durch einen Militärputsch gestürzt und lebt seit 1980 in Madrid im Exil.

Quelle: Radio Megawelle

Die kanarische Regierung befürchtet einen Rückgang der Steuereinnahmen von rund 200 Millionen Euro. Zurückzuführen sei dieses, so ein Regierungssprecher, auf den Rückgang der Hypotheken auf den Kanarischen Inseln. Alleine in den ersten drei Monaten dieses Jahres erlebten die Banken einen Rückgang von mehr als 25% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut einem Sprecher der CajaCanarias, wird in den kommenden Monaten mit einem drastischen Investitionsrückgang gerechnet.

Quelle: Radio Megawelle

admin

Rettung aus Höhle

Nach einem klaustrophobischen Anfall ist eine 30jährige Madrilenin aus der Cueva de los Siete Lagos auf Lanzarote gerretet worden. Die Frau besichtigte die Höhle zusammen mit einer Reisegruppe. Sieben Feuerwehrmänner mußten die bewegungsunfähige und schreiende Frau aus der engen Höhle retten. Mit Hilfe einer Strickleiter ist die 30jährige aus der Cueva de los Siete Lagos gezogen worden. Mitarbeiter des Roten Kreuzes versorgten die Frau am Einsatzort. Die Cueva de los Siete Lagos ist zum Teil nur 80 cm breit und rund 700 Meter tief.

Quelle: Radio Megawelle

admin

Open Fotosub 2008

FotosubDas Ayuntamiento von El Hierro lädt vom 30. Juni bis zum 6. Juli zum Open Fotosub. Die Leiterin des Tourismusamtes der Insel, Margerite González, stellte gestern zusammen mit deOrganisator der Veranstaltung, Carlos Miguel, das Programm vor. Eine Neuheit wird das in diesem Jahr erstmalig weltweit per Videokonferenz das Geschehen verfolgt werden kann. 18 Tauchteams werden im Süden der Insel gegeneinander antreten und versuchen die schönsten Unterwasseraufnahmen zu präsentieren. Der Atlantik rund um die kleinste Kanareninsel gilt weltweit als attraktiv und besonders artenreich.

Quelle: Radio Megawelle

Europas höchste Wasserrutsche steht im Siam Park auf Teneriffa. Der Tower of Power ist mit 28 Metern die größte Attraktion im neuen Vergnügungspark im Süden der Insel. Die Begründer Christoph und Wolfgang Kiessling, haben die Rutsche bereits selbst ausprobiert und versprechen viel Adrenalin und Spaß. Die Besucher müßen 256 Stufen überwinden um danach das Gefühl des freien Fallens zu erleben. Wer größer als 1.45 Meter ist darf die bis zu 45 Grad steile Rutsche benutzten. Mit einer Geschwindigkeit von über 40 km/h führt die 28 Meter lange Rutsche durch ein Aquarium mit über 13.000 tropischen Fischen. Mehr zum neuen Siam Park gibt es im Internet unter siampark.net. Der genaue Eröffnungstermin steht noch nicht fest.

Quelle: Radio Megawelle