Monatsarchiv für April 2008

CalimaDie Wetterlage mit heißen Temperaturen und Calima wird mindestens bis Mittwoch anhalten, so ein Sprecher des spanisch meteorologischem Instituts. Für heute wird eine leichte Temperatursenkung erwartet. Die Thermometer sollen in Santa Cruz auf Teneriffa sowie in Las Palmas auf Gran Canaria “nur” knapp unter 30 Grad steigen. Der Wind weht dabei weiterhin aus Osten bis Südosten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h und bringt dabei viel Staub und Sand auf die Inseln. Das kanarische Gesundheitsministerium rät immer ausreichend Flüssigkeit zu sich zunehmen. Bürger mit Atemwegserkrankungen sollten sich nach Möglichkeit innerhalb geschlossener Räume aufhalten. Auch starker Wellengang ist im Atlantik zu erwarten – Wind und Strömung lassen die Wellen bis zu einer Höhe von 2.50 Meter die Küsten erreichen. Fuerteventura und Lanzarote sind von den heißen Wetterbedingungen besonders betroffen.

Quelle: Radio Megawelle

Die Polizei auf Teneriffa untersucht den Tod einer Frau, die am Wochenende in ihrem Fahrzeug bei Santa Úrsula verbrannt ist. Der Wagen war in La Corujera in eine Hauswand gerast und hatte Feuer gefangen. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät. Laut einem Sprecher der Gerichtsmedizin, weist der Leichnam nach der ersten Untersuchung eine Schußverletzung am Kopf auf. Bisher konnte die tote Frau aber noch nicht identifiziert werden. Die Flammen haben das Fahrzeug so stark beschädigt, daß bisher auch nicht bekannt ist wem das Auto gehört. Gestern erhielt die Notrufleitzentrale in Santa Cruz gegen 16.00 Uhr verschiedene Anrufe von besorgten Anrufern, die den Unfall beobachtet haben.

Quelle: Radio Megawelle

ÖlDie spanische Regierung hat am Wochenende vor verunreinigtem Sonnenblumenöl aus der Ukraine gewarnt. Neben Spanien sind auch Frankreich, Italien und die Niederlande betroffen, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das Sonnenblumenöl ist in der Ukraine in einem Tank gelagert worden, in dem vorher Erdöl aufbewahrt worden ist. Lebensmittelmärkte haben bereits begonnen das Sonnenblumenöl aus den Regalen zu entfernen. Der spanische Verbaucherschutz wird eine Liste mit den Speiseölmarken veröffentlichen, die von der Verunreinigung betroffen sind. Aus der Mitteilung des Ministeriums ging nicht hervor, ob eine aktue Gesundheitsgefährdung von dem mit Mineralöl verunreinigten Sonnenblumenöl ausgehen kann.

Quelle: Radio Megawelle

PiratenNach der Zahlung von einer Lösegeldsumme durch die spanische Regierung ist das Geiseldrama von Somalia beendet. Vor rund einer Woche hatten Piraten die 26 Besatzungsmitglieder eines spanischen Thunfischfängers vor Somalia als Geiseln genommen. Unter den Besatzungsmitgliedern waren 13 Matrosen aus Spanien sowie 13 aus Afrika. Die ganze Besatzung ist nach Angaben der spanischen Vizeregierungschefin Maria Teresa Fernandez de la Vega bei bester Gesundheit. Eine spanische Fregatte begleitet das Fischerboot “Playa de Bakio” in sicheres Gewässer. Die Besatzungsmitglieder sind auf dem Weg in ihre Heimatländer. Die spanische Regierung hält sich mit weiteren Informationen allerdings bedeckt, dafür spekulieren spanische Medien offen über die Höhe des Lösegeldes. Angeblich haben die Piraten eine Million Euro Lösegeld verlangt. Das spanische Fischerboot ist bereits das dritte Schiff, das vor Somalia von Piraten angegriffen worden ist.

Quelle: Radio Megawelle 

HuelgaZu einem neuen Dialog hat in Santa Cruz die Ministerin für Bildung, Erziehung und Sport auf den Kanarischen Inseln, Milagros Luís, eingeladen. Mehr als 700 Lehrer und Professoren haben gestern am dritten Streiktag auf den Straßen der Hauptstadt demonstriert. Seit mehreren Monaten fordern die Bildungsmitarbeiter Reformen und Garantien. Mehrfach durchgeführte Streiks haben bisher zu keinem Kompromiss geführt. Währenddessen fahren Schulen und andere Bildungseinrichtungen ein Notprogramm um überhaupt ihrer Aufsichtspflicht nach zukommen. Von Unterricht kann keine Rede sein. Allerdings ist bisher auch von der kanarischen Regierung kein entgegenkommen abzusehen. Auch gestern wurden von Lehrergewerkschaft und Politikern wieder viele Interviews vor laufenden Kamera gegeben, ein gemeinsames Gespräch gab es aber nicht. Der nächste Streik an den öffentlichen Schulen ist für den 14. Mai angekündigt.

Quelle: Radio Megawelle 

InfrastrukturDie Koalition aus Partido Popular und Coalición Canarias auf den Kanarischen Inseln fordert von Madrid die Finanzierung der Eisenbahnprojekte auf Teneriffa und Gran Canaria. Auf dem spanischen Festland werden diese Art von Infrastrukturprojekten von der Zentral-Regierung finanziert. Gleiches fordert jetzt auch die Regionalregierung auf dem Archipel. Alleine die Studie und der darauf basierende Projektplan hat 500.000 Euro gekostet und ist vom Gobierno bezahlt worden. Alle weiteren Kosten müsse, nach spanischer Gesetzeslage, von Madrid bezahlt werden, so der Abgeordnete der Partido Popular Manuel Fernández in Santa Cruz auf Teneriffa. Vor dem Parlament forderte Fernández auch den Baubeginn für die Schienenverbindung vom Süden bis nach Santa Cruz innerhalb der kommenden zwei Jahre. Die PSOE hatte eine Finanzierung bisher abgelehnt.

Quelle: Radio Megawelle 

Geringverdiener auf den Kanarischen Inseln können sich in diesem Jahr auf den Besuch beim Finanzamt freuen. Die neue Steuerreform bevorteilt finanziell die Bevölkerungsschicht mit einem Jahreseinkommen zwischen 9.200 und 12.000 Euro. Das hat ein Sprecher der “Agencia Tributaria Española” bekannt gegeben. Bis zu einem Jahreseinkommen von 19.475 können Steuerzahler mit einer für sie positiven Benachrichtung rechnen, wer darüber liegt wird nach dem neuen System im Gegensatz zum alten benachteiligt. Eingereicht werden kann die neue Steuererklärung ab dem 1. Mai bei der zuständigen Hacienda.

Quelle: Radio Megawelle

FussballDie Spieler des CD Tenerife blickten gestern in traurige und resignierte Gesichter ihrer Fans im Heliodoro Rodriguez Stadion in Santa Cruz auf Teneriffa. Wieder hatte es die Mannschaft von Trainer Luis Oltra nich geschafft die knappe Führung zu verteidigen. Der CD Tenerife ist gestern gegen Albacete über zwei Drittel der Spielzeit mit 2:1 in Führung gelegen, am Ende reichte es wieder ein Mal nur für ein Unentschieden. Damit ist der geplante Wiederaufstieg in weite Ferne gerückt, aus eigener Kraft sind die ersten drei Plätze fast nicht mehr zu erreichen. Gewonnen hat der UD Las Palmas in Córdoba mit 0:1. Damit belegt die Mannschaft aus Gran Canaria den 13. Tabellenplatz in der zweiten spanischen Liga der CD Tenerife liegt unverändert auf Platz acht.

Quelle: Radio Megawelle

30.04.08 – 04.05.08 | Beginn: ganztägig

FLYPA – Internationales Gleitschirmfestival in der Gemeinde Los Realejos. Die besten Gleitschirm- und Drachenflieger sowie Fallschirmspringer der Welt messen sich jedes Jahr auf Teneriffa, dazu gibt es viele Veranstaltungen, Workshops, Konzerte und Fiestas rund um Realejos bis zur Playa del Socorro. Mehr Infos gibt es unter www.flypa.es

Quelle: Radio Megawelle

RomeriaAm letzten Sonntag im April ist in Tegueste der Teufel los. Es wird gesungen, getanzt und getrunken. Die Romería zu Ehren von San Marcos gehört zu den inselweit größten und farbenprächtigsten Umzügen. Hier treffen sich zahlreiche Gruppen mit dem Ziel, die kanarische Folklore zu verbreiten. Der große Erntedankumzug, der dieses Jahr am 27. April begangen wird, ist die erste Romeria des Jahres auf Teneriffa.

Ein Freudentag
Für einen Tag, wird das Leben in Tegueste in Übermaßen genossen, alle Fenster des Dorfes sind geöffnet, von den Wagen werden ununterbrochen Grillfleisch, gebackene Kartoffeln und Wein an alle Besucher gereicht – schließlich kann man nach einer guten Ernte aus den Vollen schöpfen. Überall hört man das Volk lauthals singen. Stundenlang ziehen Pferde, Ziegen und Ochsen die Carrozas durch die Hauptstrassen der Gemeinde, ein Anblick der jeden Zuschauer in eine Zeit versetzt, in der die Landwirtschaft noch die Kanarischen Inseln regierte.
Genauso wird die Vergangenheit wieder belebt, um heute, in einer Zeit in der die Anonymität in der Gemeinschaft immer stärker gelebt wird – an alte Traditionen, den Gemeinschaftssinn, den Zusammenhalt und an das kulturelle Erbe zu erinnern.

Quelle: Radio Megawelle

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