Die Fähre Assalama der Reederei Naviera Armas ist vor der marrokanischen Küste bei Tarfaya auf Grund gelaufen. Ein Leck im Rumpf, vermutlich verursacht durch eine Kollision mit der Hafenmole, ließ die mit 113 Personen besetzte Fähre manövrierunfähig gegen die Küste treiben. Den mutigen Fischern von Tarfaya ist es zu verdanken, daß es zu keiner Katastrophe gekommen ist. Der Kapitän der Assalama ließ die Fähre evakuiren. Das Szenario erinnert an den Untergang der Titanic – an Bord befanden sich lediglich zwei Rettungsboote. Die 40 Jahre alte Fähre bietet allerdings Platz für mehr als 1000 Personen. Die zum Teil in Panik geratenen Passagiere sprangen mit Schwimmwesten ins Wasser. Alle Passagiere, unter ihnen auch Frauen und Kinder sind mittlerweile wohlbehalten in Tarfaya, drei Personen sind leicht verletzt worden. Die Fähre liegt mit Schlagseite vor der Küste Marokkos, an Bord Autos, Gepäck und viele Wertgegenstände der Passagiere. Die Reederei hat das Schiff als verloren aufgegeben.
Quelle: Radio Megawelle
Rund 500 Demonstranten in Las Palmas auf Gran Canaria und knapp 400 in Santa Cruz auf Teneriffa. Das war der 1. Mai, der dia des los trabajadores. Demonstriert wurde wie in anderen Ländern auch für mehr Lohn, langfristige Arbeitsverträge und Menschlichkeit. Diese würden viele bei den Arbeitgebern vermißen, so José Luis Prats, Sprecher der UGT Gewerkschaft: …was ist passiert mit den vielen Millionen Euros die im letzten Jahr als Gewinn erwirtschaftet wurden, warum sind die Löhne der Arbeiter auf dem Festland und den Arbeitern auf den Kanaren so unterschiedlich. Warum müßen die Ärmsten immer am stärksten unter den Wirtschaftskrisen leiden. Viele von uns wissen Monat für Monat nicht wie sie ihre Familien ernähren sollen, die Hypothekenzinsen steigen ständig an … soweit José Luis Prats, Sprecher der UGT Gewerkschaft in Las Palmas auf Gran Canaria. Die Kundgebungen auf den Kanarischen Inseln liefen friedlich und ohne Zwischenfälle ab. Weltweit gingen mehrere Millionen Arbeiter auf die Straße um für mehr angemessene Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren.
Quelle: Radio Megawelle
Heute Abend tritt anläßlich des Gleitschirmfestivals FLYPA 08 in Los Realejos auf Teneriffa die cubanische Band ORISHAS auf. Ab 21:00 sind die drei Cubaner in San Augustin im Polideportivo zu sehen. Der Eintritt ist frei. Den ganzen Tag heute sind Tandemflüge für Interessierte möglich. Am Nachmittag werden Acrobatik Flüge der Teilnehmer bewertet. Abgesprungen wird dabei aus Helikoptern. Morgen Abend wird in Los Realejos eines der größten Feuerwerke Europas entzündet. Nach Sonnenuntergang soll die Exhibición Pirotécnica Día de la Cruz mit einem kanarischen Buffet begangen werden.
Quelle: Radio Megawelle
Die ständigen Stromausfälle sollen auf Lanzarote der Vergangenheit angehören. Das neue Stromkraftwerk soll mit einer Investitionssumme von 140 Millionen Euro gebaut werden. Drei Möglichkeiten sind von der Planungsgruppe in Arrecife ausgearbeitet worden – Los Mármoles, Costa Teguise oder Playa Quemada stehen als Standort zur Verfügung. Wann mit dem Bau begonnen werden soll ist noch nicht bekannt. Das neue Kraftwerk ist technisch in der Lage Strom 10% unterhalb der geltenden Emsionsgrenze zu produzieren.
Quelle: Radio Megawelle
In Guaza im Süden Teneriffas können die 4000 Einwohner in Zukunft wieder die Fernsehkanäle einwandfrei empfangen. 20 Jahre lang war dort kein einwandfreier Empfang möglich, die Antennen auf dem Berg von Guaza sind zu nah an dem kleinen Dorf in der Nähe der Autobahn. Durch die Nähe und die Signalstärke waren alle Kanäle gestört. Ein sogenannter Repeater der auch das digitale TDT Signal verbreitet soll in Guaza für einwandfreien Empfang sorgen.
Quelle: Radio Megawelle
In Zukunft soll auf La Palma noch mehr Seide produziert werden als bisher. Das Rathaus in El Paso will dafür mehr Maulbeerbäume züchten um den Seidenspinnern eine ausgewogenen Nahrungsgrundlage zu bieten. Auf La Palma werden dazu mehrere Gewächshäuser gebaut. Paralell wird innerhalb eines Agrarprojektes versucht eine Maulbeerart zu züchten die im kanarischen Klima überleben kann. Der Seidenspinner ist hauptsächlich in China beheimatet, ähnlich wie der Maulbeerbaum, seine Nahrungsgrundlage. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Zucht und die damit verbundene Seidenproduktion auch auf Kambodscha, Japan, Indien und Südeuropa ausgeweitet.
Quelle: Radio Megawelle
Ein Feuer in La Orotava ist gestern Nachmittag gelöscht worden nachdem rund 2.500 m² Fläche verbrannt sind. Die Flammen sind aus bisher unbekannter Ursache in Villa de Arriba gegen 16.45 ausgebrochen. Nachdem mehrere Anrufe von Anwohnern in der Notrufleitzentrale eingegangen sind, rückte die Feuerwehr mit Löschfahrzeugen und einem Hubschrauber aus. Gegen 17.45 waren die Flammen unter Kontrolle – gegen 18.45 war das Feuer gelöscht. Zerstört wurden rund 2.500 m² im Barranco de Araujo.
Die Brände auf La Gomera sind unter Kontrolle, mit einem erneuten Ausbreiten der Flammen wird nicht gerechnet. Das meldet das Cabildo von La Gomera heute Vormittag. Der Präsident der Region Teneriffa trat gestern vor die Presse, nachdem auch in La Palma und in La Orotava jeweils kleine Brände ausgebrochen sind. …Wir wissen das mehr als die Hälfte der Feuer auf den Kanarischen Inseln von Menschenhand gelegt sind, aber wir müssen die Verursacher in dem Moment des Feuerlegens fassen. Nachträglich ist die Beweislage schwierig, dass hat die Vergangenheit gezeigt… Melchior appellierte auch an die Zentralregierung in Madrid. Vieles was im letzten Jahr nach den großen Bränden auf Teneriffa versprochen wurde ist bis jetzt nicht erfüllt. Kriminologisch brauchen die Beamten dringend Unterstützung vom Festland um bei den Waldbränden schneller und effektiver zu ermitteln. Auf La Gomera sind in den vergangenen Tagen 500 Hektar Natur verbrannt, ursprünglich ist man von 800 Hektar ausgegangen. Ein Mann sitzt in Untersuchungshaft, er soll nach erstem Ermittlungsstand der Verursacher eines Brandherdes sein.
Quelle: Radio Megawelle
Die kanarische Bevölkerung ist die große Hoffnung für die spanische Region Aragon. Das hat Javier Callizo, Tourismusberater von Aragon, gestern in Santa Cruz auf Teneriffa bekannt gegeben. Callizo ist davon überzeugt, Canarios in Ski Metropole locken zu können. …Ich glaube für die Canarios ist das aragonesische Angebot sehr interessant, für die die im tropischen Klima leben sind die Alpen doch etwas ganz besonderes – und gleichzeitig ist für einen kanarischen Touristen der Schnee doch etwas ganz außergewöhnliches… soweit Javier Callizo, Tourismusberater von Aragon, gestern in Santa Cruz. Auf der EXPO 2008 in Saragossa wird die Region mit einer auf Spanien zugeschnittenen Kampagne starten um den nationalen Tourismus zu fördern. In den vergangenen Jahren hat die im Norden Spaniens gelegene Region den Abenteuer und Skitourismus für sich entdeckt, ein Teil des weltbekannten Jakobswegs führt durch diese Region.
Quelle: Radio Megawelle
Die Guardia Civil hat innerhalb von einer Woche 16 Tonnen Haschisch sichergestellt und rund 60 Rauschgiftschmuggler festgenommen. Allein auf der Ferieninsel Mallorca sind von den Drogenfahndern mehr als sechs Tonnen Haschisch sichergestellt worden. 36 Verdächtige wurden dabei verhaftet. Polizeiexperten führen die Erfolgserie der Polizei unter anderem auf das schöne Wetter zurück. Die Witterung und die ruhige See im Mittelmeer hätten viele Rauschgiftschmuggler dazu veranlasst, Haschisch mit kleinen Motorbooten über das Mittelmeer nach Spanien zu bringen. In der Gegend Region Valencia konnten die Beamten vier Tonnen Haschisch sicherstellen – an der Costa Brava und in der Gegend von Fuengirola im Süden des Landes jeweils drei Tonnen.
Quelle: Radio Megawelle
Die Flughäfen der Kanarischen Inseln erwarten über das kommende Brückenwochenende rund 5.500 Passagierflugzeuge. Damit werden gut 665.000 Touristen während der kommenden Tage auf den Inseln erwartet. Heute sollen bereits die ersten Chartermaschinen voll besetzt eintreffen. Teneriffa erwarten demnach 135.000 Touristen, Lanzarote 110.000, Fuerteventura 89.000. Für die kleineren Inseln La Palma, El Hierro und La Gomera erwarten die Reiseveranstalter insgesamt rund 30.000 Touristen.
Quelle: Radio Megawelle