Kommenden Monat wird die Stiftung des Loro Parque zum zweiten Mal ein Wohltätigkeitsdinner im Garten vor dem Hotel Botánico geben. Die Einahmen sollen dem Schutz der Natur zu Gute kommen. Im letzten Jahr kamen so 80.000 Euro in viele Naturschutzprojekte investiert werden. Am 20. Juni sorgen veschiedene spanische und internationale Künstler, Tänzer und ein Orchester für eine angenehme Atmosphäre. Von dem Klavierspieler Luís Ascot wird das Dinner musikalisch begleitet. Eine Tombola rundet den Abend mit wertvollen Preisen ab.
Quelle: Radio Megawelle
Starke Unterstützung hat das Fährunternehmen Garajonay Express in den vergangenen Tagen erhalten. Die Regierung in Santa Cruz auf Teneriffa um den Präsidenten Ricardo Melchior fordert vom Gobierno Canarias die Subventionen für die Verbindung von Los Cristianos nach Valle Gran Rey aufrecht zu erhalten. Der Präsident der Kanarischen Inseln teilte gestern mit, die Topografie La Gomeras mache eine Verdbindung auf dem Wasser notwendig. Der Bürgermeister von Valle Gran Rey, Manuel Herrera, teilte mit, daß die Ungewißheit über die Zukunft der Fährverbindung zu einer regelrechten Trapaso Welle im Tal geführt. Viele Lokale, Restaurants und Boutiquen hätten Schilder in den Vitrinen aufgehängt. Jährlich bringt der Garajonay Express mehrere hunderttausend Touristen ins Tal des Großen Königs.
Quelle: Radio Megawelle
Nach Angaben der spanischen Zeitung El Pais hat die marokkanische Marine ein Flüchtlingsboot mit 70 Afrikanern an Bord im Mittelmeer versenkt. Dabei sind nach ersten Meldungen mindestens 29 Flüchtlinge ums Leben gekommen, darunter 4 Kinder. Der Vorfall erreignete sich bereits am 28. April. Die illegalen Immigranten seien mit einem Schlauchboot von Marokko nach Spanien unterwegs und sind von einer marokkanischen Marinepatrouille abgefangen worden. Die Soldaten hätten das Schlauchboot angestochen und zum Kentern gebracht. Die spanische Zeitung beruft sich auf die Aussagen von fünf Überlebenden aus den westafrikanischen Staaten Nigeria und Mali, die sich auf dem Flüchtlingsboot befunden haben sollen. Die marokkanische Regierung hat sich bisher nicht zum dem Zwischenfall geäußert.
Quelle: Radio Megawelle
Die spanische Regierung steuert auf ihren nächsten handfesten Skandal zu. Knapp 270.000 rechtskräftige Urteile gegen Straftäter konnten bisher nicht vollstreckt werden und werden wohl auch in den kommenden Monaten nicht bearbeitet. Grund dafür ist Personalmangel und ein veraltetes Koordinierungsystem. Nach dem Mord an der fünf jährigen Mari Luz Cortés und der Verurteilung ihrer Mörders, deckten Journalisten auf, daß der Täter schon früher einmal wegen sexuellem Mißbrauch von Kindern verurteilt wurde. Seine Strafe aber nie abgesessen hat. Er wurde von der spanischen Justiz schlichtweg vergessen. Alleine in der spanischen Hauptstadt warten 37.500 rechtskräftige Urteile auf ihre Vollzug.
Quelle: Radio Megawelle
In Tijarafe auf La Palma hat eine 31jährige Mutter ihr sechs Monate altes Kind erwürgt. Das Rathaus von Tijarafe hat drei Tage Trauer angeordnet. Viele der gut 2.700 Einwohner der Gemeinde zeigten gestern ihre Betroffenheit und ihr Unverständnis. Familienangehörige, Freunde und Nachbarn gaben an, die Beziehung von Vater und Mutter sei sehr liebevoll gewesen. Das Paar ist seit vier Jahren verheiratet und wollte Kinder, so eine Freundin. Die Mutter befindet sich unter psychologischer Aufsicht, eine Befragung sei bis heute nicht möglich gewesen, so ein Sprecher der zuständigen Guardia Civil. An den Armen des Vaters hat die Polizei leichte Schnittverletzungen gefunden, die auf einen Selbstmordversuch hindeuten. Auch er wird von einem Psychologen betreut und soll heute verhört werden. Während dessen wird ein vier Monate altes Kind im Kinderkrankenhaus auf Gran Canaria auf der Intensinvstation behandelt. Die offensichtlich verwirrte Mutter hatte das Kind an der Costa de Pájara in eine 15 Meter tiefe Schlucht geworfen. Augenzeugen hatten den Vorfall beobachtet, erste Hilfe geleistet und den Notarzt verständigt. Die Mutter ist verhaftet worden und steht unter psychologischer Aufsicht.
Quelle: Radio Megawelle
Die letzten Passagiere der vor Tarfaya in Marokko gesunkenen Fähre sind gestern auf dem Flughafen von Lanzarote angekommen. Eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft Binter Canarias brachte die Männer, Frauen und Kinder auf den Flughafen Guacimenta. Ein Opfer teilte gestern Abend Radio Megawelle gegenüber mit: Das Schiff ist aus dem Hafen in Tarfaya ausgelaufen und dabei mit irgend etwas kollidiert, danach schlingerte die Fähre komisch im Wasser, wir fuhren aber weiter. Wenige Minuten später gingen die Motoren aus. Da haben wir schon das Wasser gesehen, als wir die Treppe nach unten geschaut haben stand dort schon überall das Wasser. Der Kapitän hat dan per Funk den Hafen von Tarfaya verständigt. Die kleinen Pateras liefen dann auch sofort aus dem Hafen aus um uns zu helfen. Wir haben als erstes die Frauen, Kinder und Älteren in die kleinen Fischerboote gebracht. Ich bin froh daß keiner verletzt wurde, alle sind am Leben. Mittlerweile kämpfen wir seit einer Woche um eine entsprechende Entschädigung von Naviera Armas für unsere verlorenen Sachen zu erhalten. Ich habe mein Auto verloren, viele persönliche Dinge, Geschenke für meine Frau und meine Kinder. Die Assalama war vergangenen Mittwoch wenige Meter außerhalb des Hafens Tarfaya gesunken. Alle 113 Passagiere wurden gerrettet. Bis heute hat die Reederei Naviera Armas keine offizielle Stellungnahme zu dem Schiffsunglück veröffentlicht. An Bord der über 100 Meter langen Fähre befinden sich immer noch sämtliche Fahrzeuge und die gesamte Fracht der Passagiere.
Quelle: Radio Megawelle