Laut dem spanischen Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba wird die Frist von 40 Tagen zur Festellung der Identität illegaler Immigranten verlängert. Innerhalb der europäischen Vertreter wird von einer Frist von 180 Tagen gesprochen. Aktuell sieht das Gesetz 40 Tage vor um die Identität der Immigranten festzustellen. Eine Frist die auf den Kanarischen Inseln immer wieder nicht eingehalten wird. Afrikanische Schlepperbanden nehmen den ausreisewilligen Afrikanern nicht nur mehrere tausend Euro für die Überfahrt ab, sondern auch sämtliche persönlichen Dokumente. Wenn die Immigranten in den Auffanglagern auch noch die Aussage verweigern, fällt es den Beamten der Guardia Civil dementsprechend schwer innerhalb der Frist die Identität festzustellen. Eine Grundvorraussetzung für die Abschiebung ins Heimatland. Nach Ablauf der Frist dürfen illegale Immigranten nicht mehr inhaftiert werden. Mit der europaweiten Verlängerung der Frist soll in Zukunft effektiver gegen illegale Immigration vorgegangen werden.
Quelle: Radio Megawelle
Das größte Schiff der Welt wird morgen von 8.00 bis 18.00 im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa vertäut sein. Das Kreuzfahtschiff Independence of the Seas ist 339 Meter lang, 56 Meter breit und bietet Platz für 3.600 Passagiere. Restaurants und Boutiquen in Teneriffas Hauptstadt erwartet ein regelrechter Ansturm. Anbieter von Tagestouren und ähnlichen Atraktionen werden sich morgen schon in den frühen Morgenstunden am Anlegeplatz einfinden um ihre Angebote zu verkaufen. Die Stadt Las Palmas erwartet den Luxuskreuzer bereits morgen im Hafen. Arrecife auf Lanzarote
rüstet sich für Sonntag auf die mehreren tausend Luxusgäste. Die Independence of the Seas verfügt über mehr als 1.500 Kabinen, davon besitzen rund 850 einen Außenbalkon. Den Passagiere wird mit einem Surfpark, einer
Kletterwand, einer Eislaufbahn, einem großen Boxring und vielen weiteren Aktivitäten mehr geboten als auf jedem anderen Luxuskreuzer. Wer bei der Besichtigung Lust bekommt mitzufahren, sollte genügend Kleingeld dabei haben. Sieben Tage in einer Außenkabine mit Whirlpool, Balkon und Flatscreen gibt es ab 1.800 Euro pro Person.
Quelle: Radio Megawelle
Die Veranstalter des Aguaviva Festivals auf Teneriffa und Gran Canaria haben einen weiteren Topstar verpflichtet. Am 21. Juni wird Marc Anthony in Los Cristianos auftreten, am 22. Juni wird er in Las Palmas auf Gran Canaria zu sehen und zu hören sein. Damit reiht sich Marc Anthony zu Größen Jamiroquai, El Canto del Loco, Calle 13, Chambao, Fiction Plane, Black Strobe, Arístides Morenound Superestereo. Karten für die beiden Musikfestivals gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Mehr Informationen auch im Internet unter http://www.aguavivacanarias.com/2008/
Quelle: Radio Megawelle
Die Brände auf der Insel La Gomera haben einen Schaden von rund 9 Millionen Euro verursacht. Vergangene Woche hatten die Flammen auf der zweitkleinsten Kanareninsel Teile von Vallehermoso und Hermigua zerstört. Der Präsident der Insel, Casimiro Curbelo, teilte auf einer Pressekonferenz gestern in San Sebastian mit, die Beseitigung der Forstschäden würde aufgrund der topografischen Struktur der Insel mindestens sechs Monate dauern. Bisher ist noch nicht bekannt wie in welcher Höhe die staatliche Hilfe ausfallen wird. Während die Flammen auf La Gomera gewütet haben, hat der Präsident der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero, den Geschädigten Unterstützung zugesagt.
Quelle: Radio Megawelle
In Coslada, einem Vorort von Madrid, sind etwa 30 Beamte der Gemeindepolizei wegen des Verdachts der Erpressung festgenommen worden. Sie sollen Schutzgelder angenommen haben. Gestern verlautete aus spanischen Behördenkreisen, die Beamten sollen Besitzer von Nachtbars und anderen Lokalen zur Zahlung von Schutzgeldern gezwungen haben. Unter den Festgenommenen ist auch der Chef der Gemeindepolizei. Die spanische Nationalpolizei ist den Verdächtigen bei Ermittlungen gegen einen rumänischen Zuhälterring auf die Spur gekommen. Dabei hatten die Fahnder festgestellt, dass ein Teil der Gemeindepolizisten mit der Bande gemeinsame Sache gemacht hat. Coslada hat 90 000 Einwohner und liegt unmittelbar vor den Toren der spanischen Hauptstadt. Mit der Festnahme der gut 30 Beamten hat die Stadt ein Viertel ihrer Polizeistärke verloren.
Quelle: Radio Megawelle
Die Regierung von La Palma prüft zur Zeit ob auf der Insel mehr große Supermärkte gebaut werden können. Jedes Jahr geben die Palmeros rund 120 Millionen Euro in Drogerien und Supermärkten aus, klagen aber über die zum Teil höchsten Preise auf dem Archipel. Um die Konkurenzsituation anzukurbeln, plant die Regierung die Genehmigung für weitere Supermärkte zu unterzeichnen. Laut dem Stadtrat von Santa Cruz auf La Palma, José Luis Perestelo, können die Einzelhändler auf Grund von fehlender Konkurrenz die Preise fast selbst diktieren. Mehr Konkurrenz würde in erster Linie den Verbrauchern zugute kommen. Einen Supermarkt wie Lidl oder Aldi ist aber unwahrscheinlich, den Zuschlag wird, wenn es einen neuen großen Supermarkt auf La Palma geben wird, aller Vorraussicht nach eine spanische Kette erhalten.
Quelle: Radio Megawelle
Eine Schimpansenmutter mit ihrem Kind hat gestern in La Orotava auf Teneriffa die Anwohner in Atem gehalten. Die beiden waren aus dem Centro zoológico Oasis ausgerissen. Einer der beiden Affen konnte gegen 15.30 auf der Dachterasse einer angrenzenden Wohnung eingefangen werden. Der Andere hat in einer Bar in Los Rechazos zwei Stunden lang für Verwüstung gesorgt. Der Besitzer und 20 Gäste der kamen mit dem Schrecken davon. Laut dem Besitzer des Lokals, Moisés Álvarez, öffnete der ca. 1.30 große Affe gegen 14.00 Uhr die Tür. Das Tier zog sich leichte Verbrennungen zu, die Einrichtung der Bar ist leicht beschädigt worden. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. Beide Tiere sind mittlerweile wieder im Centro zoológico Oasis in ihren Käfigen.
Quelle: Radio Megawelle