Die Steuervergünstigungen auf den Kanarischen Inseln werden die Unternehmer auf dem Archipel nicht nur bis zum Ende dieses Jahres genießen können, sondern bis zum Jahr 2019. Das hat Juan Alberto Martín, Präsidenten der Zone Especial de Canarias, kurz ZEC, gestern bekannt gegeben. Damit erhofft sich die ZEC einen Investitionsschub auf den Kanarischen Inseln, der aufgrund der späten Entscheidung der EU, in den vergangenen Monaten abgeflaut ist. Martín verspricht gerade in den technologischen Wirtschaftszweigen wie Informatik und Biotechnologie weitere Arbeitsplätze und ausländische Investoren für den Archipel.
Quelle: Radio Megawelle
Nachdem die Reederei Naviera Armas die Einstellung der Fährverbindung zwischen Fuerteventura und Tarfaya an der marokkanischen Küste bekannt gegeben hat, protestieren jetzt die Unternehmen. Ein Sprecher des Inselbündnisses von Fuerteventura, kurz CONFUER, gab der Tageszeitung Canarias7 gegenüber bekannt, eine Einstellung der Fährverbindung sei für die Unternehmer nicht akzeptabel. Die Zulassung des Schengenhafen in Puerto del Rosario wurde über mehrere Jahre von den Unternehmern vorangetrieben. Die CONFUER fordert in einem offiziellen Schreiben von der Reederei mehr Verantwortung und eine moderne Fähre. Mit einem knapp 50 Jahre alten Schiff wie die vor wenigen Tagen gesunkene Assalama, könnte keine Zuverlässigkeit garantiert werden. Die Assalama ist vor der marokkanischen Küste nach mehr als 44 Jahren Betrieb gesunken. An Bord befindet sich weiterhin die Ladung, das Gepäck und die Fahrzeuge von 113 Passagieren.
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Im ersten Vierteljahr 2008 sind im Vergleich zum letzten Jahr die öffentlichen Investitionen auf den Kanarischen Inseln um 19% auf rund 377 Millionen Euro gestiegen. Besonders kräftig wurde dabei in der Provinz von Santa Cruz de Tenerife mit einem Anstieg von 81,5 % investiert. Allein hier wurden rund 114 Millionen Euro eingesetzt. Dagegen stiegen die öffentlichen Investitionen in Las Palmas nur um 12,4%.
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Wieder ist ein Drogenkurier in Puerto de la Cruz auf Teneriffa festgenommen worden. Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, ist eine 26-jährige Venezolanerin bereits am vergangenen Samstag bewusstlos in das Universitätsklinikum eingeliefert worden. Nach einem Anruf bei der Polizei wurde die junge Frau aus Mund und Ohren blutend in einem Hotel gefunden. Nach ersten Untersuchungen hatte sie 34 Kapseln mit rund 500 Gramm Kokain in ihrem Körper, von denen sich 8 geöffnet hatten. Die Frau befindet sich noch immer in einem kritischen Zustand. Der mutmaßliche Empfänger der Drogen konnte ebenfalls festgenommen werden.
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Voraussichtlich zum letzten mal wird heute der Garajonay Exprés, eine der Fährverbindungen zwischen dem Süden von Teneriffa und La Gomera die Fahrt aufnehmen. Besonders die Unternehmer und Bürger der am meisten von der Schließung der Verbindung betroffenen Gemeinden Valle Gran Rey und Playa Santiago haben für den morgigen Besuch von Inselpräsident Paulino Rivero auf La Gomera massive Proteste angekündigt.
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Die Partei der Grünen auf Las Palmas in Gran Canaria fordert den Bau einer Schwebebahn vom Norden in den Süden der Insel. Der Sprecher der Grünen, Rafael Rodríguez, schlägt der Regierung eine Machbarkeitsstudie vor. Für das sogenannte „Hängendeinschienenbahnsystem“ soll ein ähnliches System verwendet werden, wie es schon seit 100 Jahren in Wuppertal in Deutschland benutzt wird. Dabei hängen die Fahrzeugkabinen an einem großen soliden Balken. Die Linie soll auf 48 Kilometern Länge den Park von San Telmo und den Strand von El Veril verbinden.
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