Tagesarchiv für den 16.05.2008

ProtestDie Bürgerplattform gegen den neuen Hafen von Granadilla auf Teneriffa veranstaltet am morgigen Samstag in El Médano eine Protestkundgebung. Mit Workshops und Konzerten möchten die Veranstalter damit ein Zeichen gegen den geplanten Hafen setzen. Ab 19 Uhr spielen unter anderem die Bands Los Positivos, Ramón Domínguez, Kakó und die verrückte Rock´n´Roll-Band ’The Hot Vulcan Stompers’. Neben den Konzerten können sich die interessierten Besucher an Informationsständen einen Überblick über den geplanten Neubau in Granadilla schaffen.

Quelle: Radio Megawelle

BestrafungMänner dürfen bei Gewalt gegen ihre Lebenspartnerin in Spanien härter bestraft werden als Frauen. Das Verfassungsgericht in Madrid hat gestern ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Damit will die Regierung um Ministerpräsidenten Zapatero Gewalt gegen Frauen eindämmen. Nach einem Bericht der Zeitung El Mundo erklärten die Richter das Gesetz mit sieben zu fünf Stimmen für verfassungsgemäß. Sie wiesen damit mehrere Klagen zurück, die in der härteren Bestrafung von Männern einen Verstoß gegen das in der Verfassung verankerte Prinzip der Gleichberechtigung gesehen haben. Nach dem im letzten Jahr vom Parlament verabschiedeten Gesetz werden Männer bei Gewaltanwendung gegen eine Lebenspartnerin mit mindestens sechs Monaten Haft bestraft. Bei Frauen liegt die Mindeststrafe bei drei Monaten.

Quelle: Radio Megawelle

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Sonnenenergieboom in Spanien

SolarenergieDer Sonnenenergieboom in Spanien hat der rasant wachsenden deutschen Solarbranche im ersten Quartal Umsatz- und Gewinnsprünge beschert. Laut der Nachrichtenagentur Reuter verzeichnen die Unternehmen Exportquoten von bis zu 75 Prozent – der hohe Auslandsanteil macht die Firmen zudem unabhängiger von Kürzungen bei der staatlichen Förderung in Deutschland. Laut Reuters läuft das Geschäft in Spanien auf Hochtouren, kleinere Dachanlagen und Großkraftwerke werden in großer Menge angefragt. Die Analysten sprechen von einem regelrechten Hype in Spanien, auch andere Länder in Südeuropa wie Italien und Griechenland seien im Kommen. Außerhalb Deutschlands steigerte z.B. die Solarfirma Q-Cells die Umsätze im Auftaktquartel um 69 Prozent, insgesamt um 65 Prozent auf 270 Millionen Euro. Die Berliner Modulfirma Solon konnte in den ersten drei Monaten ihren Umsatz und Gewinn sogar mehr als verdoppeln.

Quelle: Radio Megawelle

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CajaCanarias überfallen

überfallDie Polizei sucht auf Gran Canaria nach einem Mann, der in Arbejales bewaffnet eine Filiale der CajaCanarias überfallen hat. Der Überfall geschah gestern gegen 13.30 im Gemeindegebiet Teror. Der Mann konnte allerdings lediglich 100 € erbeuten, nachdem er den Mitarbeiter an der Kasse der Bank mit einer Pistole bedroht hatte. Der Täter hat dunkle Haare, ist ca. 1,80 Meter groß, kräftig gebaut und trägt ein gestreiftes Sweatshirt.

Quelle: Radio Megawelle

GarajonayDie Reederei Garajonay Express wird ihre Fährverbindung von Los Cristianos auf Teneriffa bis nach Valle Gran Rey auf La Gomera noch mindestens einen Monat länger aufrecht erhalten, als geplant. Zu diesem Schluß kamen gestern Vertreter des Unternehmens zusammen mit den zuständigen Politikern in Santa Cruz. Juan Ramón Hernández, Minister für Transport, und Esteban Bethencourt, Bürgermeister in Valle Gran Rey gaben gestern in der Hauptstadt Teneriffas bekannt, eine entgültige Entscheidung über die Fährverbindung wird in ca. vier Monaten fallen. Die Reederei hatte in der Vergangenheit die Subventionen für Residenten für die komplette Strecke von Los Cristianos bis Valle Gran Rey gewährt. Dafür fehlt die rechtliche Grundlage, denn der Subventionsvertrag sieht nur Vergünstigungen zwischen den Inseln vor, nicht aber innerhalb einer Insel. Die Reederei Fred Olsen hatte deswegen Klage beim Kanarischen Gerichtshof eingereicht. Gestern hatte die Reederei Garajonay Express bekannt gegeben den Betrieb mindestens bis zum 15. Juni fortzusetzen.

Quelle: Radio Megawelle

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Zwei Tote bei Überprüfung

ToteZwei technische Mitarbeiter der indischen Firma Crompton sind gestern bei der technischen Überprüfung einer Transformators im Industrieviertel von Güímar ums Leben gekommen. Die beiden 35 und 50 Jahre alten Männer hatten giftige Gase eingeatmet und waren daraufhin bewußtlos vier Meter in die Tiefe gestürzt. Die giftigen Gase sind nach ersten Angaben von UNELCO bei einem Kabelbrand innerhalb des Transfomrators entstanden. Die beiden aus Sevilla und Madrid stammenden Techniker waren angereist um den neuen Transformator zu überprüfen. Dieser sollte dann an den Energieproduzenten UNELCO übergehen. Ein Sprecher von UNELCO hat Pressevertretern gegenüber mitgeteilt, vorerst keinen der von Crompton gelieferten Transformatoren in Betrieb zu nehmen.

Quelle: Radio Megawelle