Die Polícia Local hat in Santa Cruz de Tenerife allein in den vergangenen zwei Wochen 327 Verstöße wegen Geschwindigkeitsüberschreitung zur Anzeige gebracht. In dieser Zeit kontrollierte die Ortspolizei rund 7.000 Fahrzeuge an verschiedenen Stellen in der Provinz Santa Cruz. Damit erhöhte sich die Anzahl der Verstöße im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 5%.
Quelle: Radio Megawelle
Das Tourimusministerium der Kanarischen Inseln will mehr als 4,5 Millionen Euro in die Umgestaltung zweier Straßen von Adeje investieren. Laut der Ministerin für Tourismus und Verkehr, Carolina Deniz, werden mit diesen EU-Fördermitteln innerhalb der nächsten fünfzehn Monate die Straßen C./ de Venezuela und Avenida de la República de Panamá in Playa de las Américas umgestaltet. Geplant ist damit eine Verbesserung der Infrastruktur und der Tourismunsangebote in dieser Gegend.
Quelle: Radio Megawelle
Das Europäische Parlament hat gestern in Strassburg seine Bilanz zur künftigen Strategie der Einwanderung auf den Kanaren vorgelegt. Den Kanarischen Inseln und den anderen sogenannten „ultraperipheren Regionen“ der Außengrenzen der EU muß weiter eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Da diese Gegenden einem besonderen Einwanderungsdruck unterworfen sind, provoziere dies besorgniserregende wirtschaftliche und soziale Spannungen. Laut der französischen Europaabgeordneten Margie Sudre solle über das weitere Vorgehen im Oktober im Europaparlament abgestimmt werden.
Quelle: Radio Megawelle
Die Unternehmervereinigung auf Teneriffa hat die Regierung zum baldigen Handeln aufgefordert weil sie bis Jahresende rund 200.000 Arbeitslose mehr befürchtet. Dazu tagte gestern das Forum “Empresarial para el Progreso de Tenerife” in Santa Cruz. Laut einem Sprecher hat die weltweite Finanzkrise die wirtschaftliche Situation auch auf dem Archipel mit beeinflußt. Allerdings sei das wirtschaftliche Fiasko auf den Kanaren in erster Linie auf das Fehlen politischer Entscheidungen zurückzuführen. Teneriffa bezahlt laut den Teilnehmern des Forums jetzt den Preis der Vergangenheit. Die Kanaren hätten sich demnach nur auf zwei Wirtschaftssektoren konzentriert – Tourismus und Baugewerbe. Den Einbruch beider Branchen bezahlen die Kanarischen Inseln jetzt mit steigenden Arbeitslosenzahlen und sinkenden Investitionen.
Quelle: Radio Megawelle
Die spanische Tennis-Nationalmannschaft hat beim “ARAG World Team Cup” in Düsseldorf gegen Deutschland verloren. Feliciano Lopez und Marcel Granollers unterlagen im Doppel gegen Philipp Petzschner und Christopher Kas. Damit liegt Spanien mit 1:2 hinter Deutschland in der Gesamtwertung. Bereits am Sonntag hatte David Ferrer gegen Philipp Kohlschreiber im Einzel verloren. Ersatzmann Denis Gremelmayr hatte am Montag bei seinem Debüt für Deutschland vergeblich um die vorzeitige Entscheidung gegen Spanien gekämpft. Der für den grippekranken Nicolas Kiefer nachnominierte Mannheimer verlor 4:6 und 3:6 gegen Feliciano Lopez, der damit für die Iberer zum 1:1 ausglich.
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Spanischen und französischen Ermittlern ist einer der größten Schläge gegen die ETA seit Jahren gelungen. In Bordeaux im Südwesten Frankreichs ist der mutmaßliche Chef der baskischen Untergrundorganisation gefasst worden. Francisco Javier López Peña alias “Thierry” sei mit drei weiteren mutmaßlichen ETA-Terroristen in einer Wohnung nahe dem Hauptbahnhof festgenommen worden, teilte die spanische Polizei heute Morgen mit. Spanische Regierungsvertreter sprachen von einem der erfolgreichsten Einsätze gegen die ETA.
López Peña befand sich seit 20 Jahren auf der Flucht, er gehört der ETA seit fast 30 Jahren an. 1983 war er untergetaucht. Zeitweise soll er in Kuba Zuflucht gefunden haben. Er wird für viele Anschläge sowie für die Ausbildung von Terroristen verantwortlich gemacht. Seit etwa zwei Jahren soll er an der Spitze des politischen und militärischen Apparats der Organisation gestanden haben. Die ETA hat während ihres seit vier Jahrzehnten dauernden Kampfes für die Unabhängigkeit des Baskenlandes mehr als 800 Menschen getötet. Seit dem Jahr 2000 sind mehr als 750 mutmaßliche ETA-Mitglieder festgenommen worden. Erst am Montag hatte die ETA einen Bombenanschlag auf einen Yachtclub im Baskenland verübt und dabei schweren Sachschaden angerichtet. In der vergangenen Woche waren bei einem Attentat auf eine Polizeikaserne nahe der baskischen Hauptstadt Vitoria ein Beamter getötet und vier weitere verletzt worden.
Quelle: Radio Megawelle