Monatsarchiv für September 2008

immigrantenRund 200 Immigranten sind heute Nacht im Hafen von Los Cristianos angekommen. Das Cayuco ist 55 Seemeilen südlich von Gran Canaria von einem Rettungsflugzeug der Küstenwache entdeckt worden. Die María Zambrano hat das Holzboot an den Haken genommen. Bisher ist nicht bekannt woher die Flüchtlinge stammen, auch wie viele Minderjährige sich unter den 200 Insassen befinden ist noch unbekannt.

Quelle: Radio Megawelle

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Acht Kolumbianer verhaftet

HaftAcht Kolumbianer sind auf Lanzarote verhaftet worden. Laut der Staatsanwaltschaft von Las Palmas hat die Gruppe verschiedene Raubüberfälle auf der Insel begangen. Neben Schmuck, Bildern und Bargeld hat die Polizei auch verschiedene Schusswaffen sichergestellt. Noch ist nicht klar ob mit den Pistolen auch einige Bewohner von Häusern bedroht und niedergeschlagen worden sind. Es bleibt abzuwarten welche Raubüberfälle den Kolumbianern nachgewiesen werden können. Die Gruppe sitzt bis auf weiteres in Untersuchungshaft.

Quelle: Radio Megawelle

JobsLaut dem Vizebürgermeister von Santa Cruz auf Teneriffa, Ángel Llanos, gibt es für 41% der Arbeitlosen in der Stadt eine Tätigkeit, während 59% ihre Lebensläufe auch in andere Provinzen verschicken müssen um eine Chance auf Anstellung zu haben. Laut dem Pressesprecher der Partido Popular sei dieses Ergebnis ein Positives im Hinblick auf den Rückgang im Bausektor. Kritisch sieht Llanos weiterhin das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern, denn die Krise scheint Frauen härter zu treffen als Männer. Im Schnitt waren in diesem Jahr in der Inselhauptstadt knapp 9.000 Frauen arbeitlos gemeldet, aber nur rund 7.000 Männer.

Quelle: Radio Megawelle

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Schwere Unwetter

UnwetterSchwere Unwetter haben in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla gestern schwere Schäden angerichtet. In Ceuta lösten die Regenmassen einen Erdrutsch aus, der Teile der Befestigungen an der Grenze zu Marokko fortriss. Die Behörden forderten zur Absicherung der Sperranlagen Einheiten des Militärs an. Die Anlagen waren errichtet worden, um einen Zustrom illegaler Zuwanderer aus Afrika zu verhindern. Über das an der Nordküste Afrikas gelegene Ceuta gingen bis zu 160 Liter Wasser pro Quadratmeter nieder. Die Fährverbindungen mit dem spanischen Festland über die Meerenge von Gibraltar wurden vorübergehend eingestellt. Mehrere Familien mussten in Sporthallen untergebracht werden, weil ihre Wohnungen überschwemmt waren. In der weiter östlich gelegenen Exklave Melilla rissen die Wassermassen mehrere Autos fort. Die Badestrände wurden zerstört, die starke Brandung hat den Sand ins Meer gerissen.

Quelle: Radio Megawelle

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Günstige Flugtickets

CondorWer günstig nach Deutschland fliegen will, muss nicht unbedingt auf die nächsten Eintagsfliegenaktion von Condor warten, um sich ein billiges Ticket zu sichern: Die deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Kelsterbach hat täglich jede Menge Spanienfliegen im Angebot. Flüge von München oder Stuttgart nach Teneriffa beispielsweise gibt es schon ab 59 Euro, die Strecke Frankfurt-Main-Malaga ab 64 Euro.
Flugtickets von Berlin-Schönefeld, Düsseldorf und Hamburg nach Fuerteventura sind ab 128 Euro inklusive Service und Meilen erhältlich. Weitere Flugziele sind Gran Canaria, Jerez de la Frontera, Lanzarote, Sta. Cruz de la Palma und Teneriffa Süd. Alle Abflughäfen und Preise kann man im Internet auf condor.com abrufen

Quelle: Radio Megawelle

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Tattoo Festival

TattooKommendes Wochenende findet in Santa Cruz auf Teneriffa das erste Tattoo Festival der Kanarischen Inseln statt. Erwartet werden rund 60 internationale Grössen wie Horitsuna aus Japan, der Amerikaner Thatcher aus Californien, oder Andrea Afferni aus Italien. Neben den Kunstwerken auf der Haut wird ein Skateboard Contest und ein BMX Rennen veranstaltet. Rund um den Parque Maritimo wird begleitet von Rockmusik auch eine Graffiti Austellung, Vorträge und Workshops zu sehen sein. Der Eintritt kostet rund 15 Euro für einen Tag und 20 Euro für beide Tage. Mehr Infos im Internet unter http://www.tenerifetattoofest.com

Quelle: Radio Megawelle

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Flucht ins Meer

FluchtDie Flucht ins Meer hat gestern ein 54jähriger Gran Canario angetreten, nachdem er bei einem Raub von der Polizei verfolgt wurde. Insgesamt eine Stunde benötigten die Einsatzkräfte um den Mann auf Höhe von La Puntilla am Las Canteras Strand aus dem Wasser zu holen. Die Strömung hat den mutmasslichen Dieb aufs Meer hinausgezogen nachdem er versucht hat vor der Polizei zu fliehen. Zwei Rettungschwimmer des Roten Kreuzes kamen dem Mann zu Hilfe, der zuerst sagte, er spräche kein Spanisch, um dann aber im fliessenden Spanisch den beiden zu erzählen, die Polizei würde ihn nicht schützen, sondern verprügeln wollen. Der 54jährige ist in Gewahrsam genommen worden.

Quelle: Radio Megawelle

CajaCanariaImmer wieder fällt das Wort „Wirtschaftskrise” in spanischen wie auch in Kanarischen Medien. Von dieser scheint die Caja de Canarias aber soweit entfernt wie nie. Mit knapp 10% mehr Umsatz als im letzten Jahr musste das Gewinnziel deutlich nach oben korrigiert werden. Im ersten Halbjahr hat die Caja de Canarias mehr als 14 Milliarden Umsatz gemacht. Laut einem Sprecher beeinflusst die Krise viele Kunden auch psychologisch, es wird weniger Geld ausgegeben und mehr gespart. Die Bank hat bis Mai dieses Jahres rund 7 Milliarden Euro an Krediten vergeben. Gut 75% sind Hypotheken Darlehen. Nach Steuern verbleibt alleine in der ersten Jahreshälfte ein Reingewinn von knapp 25 Millionen Euro.

Quelle: Radio Megawelle

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Die weltweit größte Linse

AllAuf dem Roque de los Muchachos auf La Palma sind in den vergangenen Jahren mehr als 1 Milliarde Euro investiert worden. Den Besucher erwartet eines der vier grössten und besten Himmelsteleskope weltweit. Alleine die Optik besteht aus rund 1000 einzelnen Hexagonen. Die Sechsecke setzen sich wie bei einer Bienenwaabe zur weltweit grössten Linse zusammen, bei der der Sternenhimmel zum greifen nah wird. Die Entscheidung für die Investition ist rein klimatisch bedingt. Nirgendwo sonst auf diesem Erdball, herrschen ähnliche Bedingungen wie auf den Kanarischen Inseln. Durch die reine Luft und das stabile Klima sind laut einem Sprecher perfekte Bedingungen um den Himmel, die Sonne und die Sterne zu beobachten.

Quelle: Radio Megawelle

Der Präsident der Partido Popular auf den Kanarischen Inseln, José Manuel Soría, wird morgen beim Fernsehkanal TV2 Rede und Antwort stehen. Dazu hat die Tageszeitung Canarias7 auf ihrem Internetportal einen Diskussionsblog eröffnet. Interessierte können auf canarias7.com ihre Fragen posten. Im lokalen Fenster des nationalen TV Senders erwartet Soría eine Gruppe von Journalisten, die den Politker live und direkt Fragen zur aktuellen Situation auf den Kanaren stellen. Soria ist von seiner Partei mit 94,6% der Stimmen in seinem Amt als Parteivorsitzender bestätigt worden. Die PP regiert in dieser Legislaturperiode in einer Koalition mit der Coalicion Canarias.

Quelle: Radio Megawelle

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