Die Zahl der illegalen Immigranten aus Afrika ist auf den Kanaren in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen, dafür haben die Cayucos immer mehr Minderjährige an Bord. Die Behörden gehen davon aus, das die Kinder ganz bewußt von den Eltern auf die lebensgefährliche Überfahrt geschickt werden. Inzwischen gelangten jährlich etwa 700 Minderjährige auf die Inselgruppe, doppelt so viele wie früher. Im Unterschied zu volljährigen Immigranten dürfen sie nicht in ihre Heimatländer abgeschoben werden. Die Aufnahmezentren sind mit derzeit rund 1.200 Minderjährigen im Alter von acht bis 17 Jahren völlig überlastet, kritisieren die örtlichen Behörden in Santa Cruz auf Teneriffa die fehlende Unterstützung aus Madrid.
Quelle: Radio Megawelle
Was in dieser Wintersaison in Sachen Mode in ist wurde in Puerto Calero auf Lanzarote am Wochenende präsentiert. Der Grund für die Einladung hatte allerdings wenig mit Mode zu tun. Der Sporthafen feierte sein 25 jähriges bestehen. Geladen waren rund 500 prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft – unter ihnen auch der Designer Custo Dalmau, die Moderatorin Paloma Lago oder die ehemalige Miss España Sonsoles Artigas. Präsentiert wurde die neue Kollektion unter anderem von Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Franscesco Biasia, Armani Jeans
Quelle: Radio Megawelle
Zumindest moralisch sollen rund eine Millionen Opfer aus der Zeit des spanischen Bürgerkrieges und der Franco Zeit Wiedergutmachung erleben. Opfer bzw. die Angehörigen werden laut Presseberichten die Möglichkeit erhalten bei der spanischen Justiz ein entsprechendes Dokument anzufordern. Darin sollen Opfer oder ihre Angehörigen offiziell als Opfer anerkannt und rehabilitiert werden. Die Initiative muss nun vom Staatsrat, dem höchsten Beratergremium der Regierung, geprüft werden. Das Vorhaben beruht auf einem Gesetz zur Aufarbeitung des Bürgerkrieges von 1936-1939 und der Diktatur 1939-1975, das Ende vergangenen Jahres vom Parlament verabschiedet worden war. In Einzelfällen will die Regierung auch Entschädigungen von 135.000 Euro gewähren. Dies gilt auch für die turbulenten Jahre des Übergangs zur Demokratie bis zu den ersten freien Wahlen 1977. Außerdem soll den Angehörigen der internationalen Brigaden, die aufseiten der Republik gegen die Franco-Truppen kämpften, auf Wunsch die spanische Staatsangehörigkeit zuerkannt werden. Von den damals rund 60.000 Freiwilligen aus 60 Ländern leben heute noch etwa 1000. Im Bürgerkrieg waren rund 600.000 Menschen ums Leben gekommen.
Quelle: Radio Megawelle
Der Präsident der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero hat in einer Rede am Wochenende in Santa Cruz auf Teneriffa alle Parteien um eine Allianz gegen die geplanten Haushaltskürzungen aus Madrid gebeten. Bisher wurden die Kanarischen Inseln, wie auch andere Autonomien mit Subventionen aus Madrid unterstützt. Diese sollen ab dem kommenden Jahr deutlich niedriger ausfallen als bisher – die Rede ist von mehreren hundert Millionen Euro. Rivero hat deswegen zur Einheit aufgerufen. Nach eigener Aussage gehe es dem Präsidenten nicht darum gemeinsam gegen Madrid vorzugehen, vielmehr versteht er die Einheit als Allianz für die Interessen des Archipels. Laut dem Haushaltsplan sollen die Kanarischen Inseln rund 15% weniger Geld erhalten als in den vergangenen Jahren. Rivero gestern in Lanzarote: Wir sind schnell gewachsen, zu schnell, wir haben gedacht das wird immer so weiter gehen. Aber jetzt haben wir eine Krise, auch im sozialen Bereich. Viele verlassen bereits den Archipel um in anderen Regionen zu arbeiten. Das ist ein grosses Problem. Aber wir werden die die hier sind die soziale Versorgung zukommen lassen, auf die jeder ein Recht hat. Soweit Paulino Rivero in Lanzarote.
Quelle: Radio Megawelle
Knapp sieben Wochen nach dem Absturz einer Spanair-Maschine auf dem Madrider Flughafen mit 154 Toten sind neue Vorwürfe gegen die spanischen Luftfahrtbehörden laut geworden. Ein US-Experte hatte die spanischen Stellen nach eigenen Angaben bereits im Januar vor einer solchen Katastrophe gewarnt. Aber die Verantwortlichen in Spanien haben nichts unternommen, sagte der Amerikaner James W. Hudspeth der Madrider Zeitung `El País. Der 63-jährige Pilot war an den Ermittlungen zu einem Beinahe-Unglück im Juni 2007 auf Lanzarote beteiligt. Auf der kanarischen Insel war eine Maschine vom Typ MD-83 – ebenso wie der Spanair-Jet – ohne ausgefahrene Landeklappen gestartet. Dass auf Lanzarote eine Katastrophe gerade noch vermieden werden konnte, lag nach Ansicht des Experten möglicherweise daran, dass die Windverhältnisse günstiger waren und die MD-83, die die Fluggesellschaft Air Comet damals beim österreichischen Unternehmen MAP Jet gechartert hatte, stärkere Triebwerke hatte als die verunglückte Spanair-Maschine vom Typ MD-82. Die Unglücksmaschine der spanischen Gesellschaft Spanair war am 20. August in Madrid ohne ausgefahrene Landeklappen gestartet, hatte sich nur wenige Meter vom Boden erhoben und war in einem Flusstal zerschellt. 154 Menschen starben, 18 überlebten das Unglück mit schweren Verletzungen.
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Die beiden erfolgreichsten spanischen Mannschaften, Real Madrid und der FC Barcelona, sind erstmals seit dem ersten Spieltag wieder Punktgleich in der Tabelle. Am Samstag legte der FC Barcelona vor und gewann zu Hause gegen Atletico Madrid mit 6:1, Real Madrid musste heute nachlegen und leistete sich gegen RCD Espanol Barcelona nur ein 2:2 Unentschieden. In der Tabelle liegen FC Barcelona und Real Madrid nun punktgleich mit 13 Punkten aus sechs Spielen auf den Rängen vier und fünf. Die Tabelle der Primera Division führt weiter der FC Valencia an. Der Tabellenführer gewann bei Real Valladolid mit 1:0. Punktgleich auf Platz zwei liegt Villarreal CF. Die beiden kanarischen Zweitligamannschaften CD Tenerife und der UD Las Palmas belegen in der Tabelle Platz 3 und 17. Der CD Tenerife hat zuhause gegen 3:1 gegen Alicante gewonnen, der DU Las Palmas gegen Alavés 2:1 verloren.
Quelle: Radio Megawelle