Tagesarchiv für den 13.10.2008

SalmonellenDas Wasser am Strand von Las Alcaravaneras auf Gran Canaria ist Salmonellen verseucht. Das meldet das Gesundheitsamt und stütztseine Informationen auf zwei Wasseranalysen, die im Abstand von sieben Tagen an diesem Strand genommen wurden. Das Baden am Strand von Las Alcaraneras ist bis auf weiteres verboten. Bis her ist noch nicht bekannt worauf die Verseuchung zurück zu führen ist. An verschiedenen Stellen in der Bucht sind Wasserproben entnommen worden. Alle weisen stark erhöhte Colibakterien und Salmonellenwerte auf.

Quelle: Radio Megawelle

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Tödlich verunglückt

Auf La Gomera sind drei Personen ums Leben gekommen, als der Fahrer eines Autos versucht hat einen Bus zu überholen. Die Drei waren in ihrem Fahrzeug auf der Straße von La Degollada de Peraza nach Playa de Santiago unterwegs zur Fiesta de las Nieves. Beim Überholmanöver hat, den Angaben des Busfahrers zufolge, der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, das Auto kam von der straße ab und ist 300 Meter tief in einen Barranco gefallen. Für die drei Insassen, ein Ehepaar und eine Frau, kam jede Hilfe zu spät. Die Rettungssanitäter konnten nur noch den Tod der Drei festellen.

Quelle: Radio Megawelle

SubventionenAuf den kanarischen Inseln haben wir eine pathetische und gloreiche Ineffektivität beim angewiesenen Budget aus Madrid. Die Regierung in Madrid hat im vergangenen Jahr 900 Millionen Euro an die kanarische Regierung überwiesen. Wo ist das Geld geblieben? Die Subventionen kommen hier auf den Kanarischen Inseln nie an den Stellen an wo sie eigentlich hingehören. Sie glauben das ist Inkompetenz, ich glaube es ist eine Technik von Paulino Rivero und Soria. Mit diesen Worten hat sich Juan Fernando Lopez Aguilar, Generalsekretär der PSC-PSOE Partei,
gestern in Las Palmas auf Gran Canaria Luft gemacht und auf die Kritik der Regierung reagiert, Madrid würde die Kanarischen Inseln im Stich lassen. Laut dem Bündnispartner von Zapatero wird die Regierung in Madrid im kommenden Jahr mehr Geld zur Verfügung stellen als in diesem Jahr. …
Die Kanarischen Inseln sind viel mehr als Autobahnen und schnelle Züge, zu den Kanarischen Inseln ghören auch Rentner, Studenten, junge Menschen, Arbeiter deren Lohn zum Leben nicht ausreicht, Arbeitslose, Jugendliche die eine Wohnung suchen, Frauen denen Gewalt angetan wurde, die Inseln bedeuten viel mehr, als die Worte der beiden Koryphäe Rivero und Soria… soweit Aguilar gestern auf einer  Wahlkampfveran- staltung in Las Palmas.

Quelle: Radio Megawelle

GefangeneMehr als 3000 deutsche Bundesbürger sitzen im Moment im Ausland im Gefängnis. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes ist Spanien dabei mit knapp 600 deutschen Gefangenen Spitzenreiter. Allein in Madrid verbüßen derzeit 250 Deutsche eine Strafe, in Barcelona sind es 160 und in Sevilla über 120. Auf Mallorca sind etwa 30 und auf den Kanarischen Inseln 18 Bundesbürger in Haft. In überdurchschnittlich vielen Fällen sitzen die Deutschen wegen Drogendelikten ein. Zudem machen sich vor allem Urlauber häufig mit Vergehen schuldig, die in Deutschland nicht geahndet werden. In einigen Ländern wie Spanien können Bundesbürger auf Antrag einen Teil ihrer Strafe in Deutschland absitzen.

Quelle: Radio Megawelle

Die Inseln Fuerteventura und Lanzarote sind das Titelthema in der kommenden Journalausgabe des spanischen Tourismusbüros in Schweden. Das Blatt wird an ca 1.300 wichtige Kontakte in der Tourismusbranche in Schweden verteilt, darunter Agenturen, Touroperator und Kulturorganisationen. Die sechsseitige Reportage ist vom Journalisten Anders Post verfaßt worden, für die er mehrere Wochen auf Lanzarote und Fuerteventura verbracht hat. Für diese Zeit hat das Cabildo von Fuerteventura Post einen Führer zur Verfügung gestellt. Nicht ohne Eigennutz, Águeda Montelongo, Verantwortlich für Tourismus, verspricht sich mehr Skandinavische Touristen in der kommenden Saison.

Quelle: Radio Megawelle

RegenAuch heute gilt in Spanien Wetteralarm. Inzwischen ist Alarmstufe orange ausgeben worden. Besonders betroffen davon ist die Region um Valencia. Seit Donnerstag sind hier teilweise über 200 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, zwei Frauen aus Großbritannien kamen ums Leben, als sie eine Schlucht durchqueren wollten. Durch die Regenfälle sind einige Straßen in dieser Region unpassierbar geworden. Auch am Wochenende regnete es heftig. In Adsubia kamen über 50 Liter Regen pro
Quadratmeter vom Himmel und im Vall de la Gallinera 49,2 Liter. Beide Gemeinden liegen in der Provinz Alicante, im Hinterland der Costa Blanca. In Valencia selbst musste die Feuerwehr in den letzten 24 Stunden über 100 Mal ausrücken, unter anderem mussten Tiefgaragen leer gepumpt und umgestürzte Bäume beseitigt werden. Insgesamt hat der Regen Spanien in Griff. Nur auf den Kanarischen Inseln, auf Mallorca und im Norden hat noch die Sonne das Sagen. Starker Regen wird auch noch in den nächsten Tagen auf dem spanischen Festland.

Quelle: Radio Megawelle

Nach der Havarie zweier Frachter während eines schweren Sturms vor Südspanien hat ausgelaufenes Dieselöl nahe der Hafenstadt Algeciras mehrere hundert Meter Küste verschmutzt. Betroffen sei auch ein Naturschutzgebiet, berichtete die Presse. Eine Ölpest wird nach Angaben der Behörden aber nicht befürchtet. Im Gegensatz zu Schweröl verflüchtige sich Dieseltreibstoff relativ schnell. Zwei unter liberianischer Flagge fahrende Schiffe waren in der Bucht von Algeciras auf Grund gelaufen. Wegen Lecks in den Tanks verloren beide Kraftstoff. Die 31-köpfige Besatzung der “Fedra” war zuvor von einem Hubschrauber und einem Rettungskreuzer aufgenommen worden.
Das 200 Meter lange Schiff hatte während des Sturms in der Meerenge von Gibraltar den Anker verloren. Die 22 Mann Besatzung des zweiten Frachters konnten an Bord bleiben. Die “Tawe” soll bei Nachlassen des Unwetters in den Hafen geschleppt werden.

Quelle: Radio Megawelle