Tagesarchiv für den 16.10.2008

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Vergewaltiger festgenommen

VergewaltigerAuf Gran Canaria ist ein Mann festgenommen worden, der im Verdacht steht sieben Frauen vergewaltigt zu haben. Alle Opfer haben den Mann bei einer Gegenüberstellung identifiziert. Der 47jährige ist verheiratet, hat Kinder und Enkelkinder und ist bisher polizeilich noch nicht auffällig gewesen. Die Ermittler vermuten aber das es nicht bei sieben Vergewaltigungen geblieben ist und untersuchen jetzt rund 100 weitere Fälle von Vergewaltigungen anhand der DNA des mutmasslichen Täters. Ihm droht eine lebenslange Haftsrafe mit Sicherheitsverwarung.

Quelle: Radio Megawelle

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Machismus unter den Canarios

Rund 20% der männlichen kanarischen Jugendlichen glauben weiterhin das der Platz der Frau in der Küche ist. Das hat Isabel de Luis, Direktorin des Instituto de la Mujer, gestern bekannt gegeben. Sie stützt ihre Aussage auf eine aktuell veröffentlichte Studie. Demnach ist der Machismus unter den 15 bis 25 jährigen Canarios besonders ausgeprägt. Unterstützt wird diese Aussage von einer Studie der Cámara de Comercios, vergleichbar mit der deutschen IHK. Demnach arbeiten lediglich 16% Frauen in der Informatikbranche, in der Fabrikation und Mechanik sind es sogar nur 2% weibliche Mitarbeiter.

Quelle: Radio Megawelle

GarajonayRund 100 Passagiere konnten gestern nicht von Teneriffa nach Valle Gran Rey auf La Gomera fahren. Die Reederei Garajonay Express hat den Fährservice vorrübergehend eingestellt. Ohne Ankündigung mussten die Passagiere mit gepackten Koffern am Hafen wieder den Heimweg antreten, haben Anschlussflüge verpasst bzw. eine weitere Nacht im Tal des grossen Königs verbringen müssen. Einen Busshuttle hatte die Reederei am Nachmittag eingerichtet um die Passagiere zumindest bis nach San Sebastian zu bringen. Als Ursache nannte ein Sprecher technische Probleme mit dem Antrieb der Fähre. In Zukunft werden die Verbindungen von drei auf zwei pro Tag reduziert. Am Wochenende gibt es nur noch eine Verbindung von La Gomera nach Teneriffa.

Quelle: Radio Megawelle

Die EU-Grenzagentur Frontex hat ihre Arbeit als für gescheitert erklärt. Die EU-Antwort: Frontex ausbauen. Ungeachtet dessen plant die Europäische Union eine weitere Verstärkung der Frontexeinheiten. Der neue Einwanderungspakt der französischen EU-Ratspräsidentschaft, der gestern formell beschlossen wurde, wertet die Grenzagentur zu einer Behörde der Koordination aller Kontrollen der EU-Außengrenzen auf und verspricht ihr mehr Ressourcen. Die Mitgliedsstaaten verpflichten sich darin auch zu einem verstärkten und besser koordinierten Kampf gegen illegale Einwanderung. In der Praxis bedeuten solche Beschlüsse eine Zunahme von Abschiebungen. Am 22. September erreichten 229 Afrikaner in einem Holzboot Los Cristianos auf Teneriffa. Dieses wie viele andere Pateras schlüpften unbemerkt durch das Netz der Frontex.

Quelle: Radio Megawelle

Auf den Kanarischen Inseln gibt es an den Texaco Tankstellen seit gestern einen neuen Kraftsoff. Das Benzin mit der Zusatzflüssigkeit Techron soll dafür sorgen, dass bewegliche Teile im Motor länger sauber bleiben.
Laut einem Sprecher der Tankstellenkette wird die Lebensdauer der Kraftsoffmotoren dadurch deutlich erhöht. Die neue Erfindung wird pünktlich zum 85. Geburtstag der Tankstellenkette präsentiert. Die als Tochter von Chevron España fungierende Tankstellenmarke eröffnete im Jahr 1923 ihre erste Filiale auf Gran Canaria.

Quelle: Radio Megawelle

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69 Immigranten auf Teneriffa

ImmigrantenAus eigener Kraft sind 69 illegale Einwanderer mit einem Holzboot an der Küste in der Gemeinde San Miguel de Abona auf Teneriffa angekommen. Das Boot ist am Strand von San Blas gestern gegen 15.50 Uhr unbemerkt eingetroffen. Ein Bewohner an der Küste hat nachdem das Boot das Ufer erreicht hat die Behörden verständigt. Vier der Afrikaner mussten ins Krankenhaus gebracht werden, sie litten unter Unterkühlung und Dehydration.

Quelle: Radio Megawelle

La Laguna auf Teneriffa ist um eine kulturelle Attraktivität reicher.
Das spanische Prinzenpaar hat gestern das Theater Leal eingeweiht. Rund 2.500 Prominente aus Teneriffa, von den Kanarischen Inseln und dem spanischen Festland nahmen an den Feierlichkeiten teil. Das Theater hat historischen Ursprung und war während der letzten 18 Jahre geschlossen. Knapp 10 Millionen Euro sind investiert worden um dem Theater seinen ursprünglichen Glanz zurück zu geben. Das Gebäude stammt ursprünglich aus dem 17. Jahrhundert und war vom Architekten Antonio Pintor im Jahr 1915 als Theater umfunktioniert worden.

Quelle: Radio Megawelle

Obwohl in ganz Spanien die Preise im vergangenen Monat deutlich gesunken sind, hat sich auf den Kanarischen Inseln nichts verändert. Während in jeder spanischen Autonomie der Warenkorb billiger geworden ist, ist auf dem Archipel davon nichts zu spüren. In Zahlen ausgedrückt ist der Preisindex im Durchschnitt in Spanien um 4 Dezimalstellen gefallen, auf den Kanarischen Inseln aber um 0,1 gestiegen. Im Vergleich der einzelnen Autonomien ist die Kanarische die teuerste in Spanien, 0,3 Prozent vor Aragon.

Quelle: Radio Megawelle