Tagesarchiv für den 21.10.2008

ertrunkenAm Strand von Las Vistas auf Teneriffa ist gestern ein Mann ertrunken. Badegäste hatten den leblosen Körper aus dem Wasser gezogen. Reanimierungsversuche schlugen fehl. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bisher ist nicht bestätigt ob der 44 jährige im Wasser einen Herzinfarkt erlitten hat, die Notärzte gehen aber davon aus. Seit Anfang des Jahres sind 90 Personen in kanarischen Gewässer ertrunken, ein Grossteil starb an einem Herzinfarkt.

Quelle: Radio Megawelle

Seit heute neun Uhr suchen Polizei und Freiwillige im Barranco Albergue de Animales in Arucas auf Gran Canaria nach zusätzlichen Indizien und Beweisen im Falle des Vergewaltigers mit dem weissen Lieferwagen. Bisher steht der Mann im Verdacht acht Frauen vergewaltigt zu haben und eine Frau versucht hat zu töten. In vier weiteren Anklagen ist von Nötigung die Rede, in einem von Raub. Der Mann taucht bisher in den Polizeiakten nicht auf, ist verheiratet und hat Kinder und Enkelkinder. Die Ermittler gehen aber von weit mehr Vergewaltigungsfällen aus, deren Opfer bisher aus Angst oder Scham nicht bereit waren das Ver-brechen anzuzeigen.

Quelle: Radio Megawelle

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2 Pateras auf Fuerteventura

PateraZwei Pateras sind gestern auf Lanzarote und Fuerteventura angekommen. Ein Holzboot legte abends an der Küsten von Charco del Palo in Tinajo an. An Bord waren 8 Personen aus Marokko, unter ihnen sieben Minderjährige.
Ein zweites Flüchtlingsschiff erreichte die Küste von Tuineje mit vier Personen an Bord. Alle Insassen waren in einem guten gesundheitlichen Zustand und sind von Mitarbeitern des Roten Kreuzes versorgt worden.

Quelle: Radio Megawelle

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Kalter September

Der vergangene Monat war auf den Kanarischen Inseln der kälteste und feuchteste September seit 1971. Von den kühlen Temperaturen besonders betroffen waren laut dem Bericht der Agencia Estatal de Meteorología die Inseln Teneriffa und Gran Canaria. Aussergewöhnlich viel Regen ging demnach auf Fuerteventura und Lanzarote nieder. Andererseits stieg das Thermometer auf Fuerteventura und Lanzarote aber im vergangenen Monat ungewöhnlich stark an. Auch auch auf dem spanischen Festland von Katalonien bis Asturien war es im letzten Monat so kalt wie noch nie.

Quelle: Radio Megawelle

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Ein Schritt in die Natur

Das Hotel Abama im Süden Teneriffas war bisher bekannt für Luxus und Wellness der Extraklasse. Jetzt hat das Management ein neues Paket geschnürt. Für 80 Euro dürfen die Gäste in den Canadas Bäume pflanzen. In dem Paket enthalten ist der Transport und ein Mittagessen, sowie eine informative Führung mit den Forstexperten des Nationalparks und natürlich das Pflanzen von kleinen kanarischen Kiefern um den Wald aufzuforsten. Das Angebot macht selbst vor den eigenen Angestellten nicht halt, diese erhalten einen freien Tag wenn sie an der Aktion teilnehmen möchten. Das Management möchte mit der Aktion Interessierten eine Verbindung zur Natur eröffnen. Erwachsene zahlen für die Exkursion 80 Euro, Kinder 40 Euro.

Quelle: Radio Megawelle

Mehrere tausend Eigenheimbesitzer an den Küsten Spaniens, darunter auch viele Briten und Deutsche, bangen um ihre Häuser. Wie die Madrider Zeitung „El País” gestern berichtete, sollen Häuser die zu nah an der Küste gebaut wurden verstaatlicht werden. Basierend auf einem Küstenschutzgesetz aus dem Jahr 1988. Nach diesem Gesetz dürfen die Strände und Dünen sowie eine angrenzende Übergangszone nicht bebaut werden. London und Berlin haben Spanien um Auskunft über die Anwendung des Gesetzes gebeten. Von den Enteignungen sind nach Angaben der Zeitung auch Gebäude betroffen, die vor Inkrafttreten des Gesetzes legal errichtet worden waren. Die betroffenen Grundstücke gehen nach dem Gesetz in das Eigentum des Staates über. Die bisherigen Eigentümer dürfen ihre Anwesen nach dem Gesetz noch 30 Jahre lang nutzen. Diese Frist kann auf bis zu maximal 60 Jahre verlängert werden. Nach Angaben von El Pais sind davon 45 000 Häuser und Wohnungen in ganz Spanien betroffen. 15 Prozent befinden sich in den Händen von Ausländern, überwiegend Briten und Deutschen.

Quelle: Radio Megawelle

WetterWährend wir uns auf den Kanarischen Inseln angenehmer Temperaturen und trockenem Wetter erfreuen, haben drei spanische Regionen auf dem Festland Wetteralarm orange ausgelöst. In Valencia, Murcia und Andalusien wird mit bis zu 50 Litern Regen pro Quadratmeter gerechnet. Am Wochenende erreignete sich die erste Tragödie als nach einem Autounfall eine Frau mit ihren drei Söhnen vor den Wassermassen
flüchten wollte. Ihr sieben Monate alter Säugling ertrank in den Wassermassen. Die Behörden warnen besonders vor Schluchten und Barrancos, die sich bei starkem Niederschlag in wenigen Minuten in  eissende Fluten verwandeln.

Quelle: Radio Megawelle