Das spanische Festland erlebt in diesen Tagen einen verfrühten Wintereinbruch. Schnee und Regen sind vorhergesagt, das Thermometer bereits um 10 Grad gesunken. Weite Teile der Bergregionen im Norden waren gestern bereits eingeschneit. Mehrere Bergpässe konnten nur noch mit Schneeketten passiert werden. Eine Front polarer Kaltluft hatte nach Angaben der Meteorologen einen Temperatursturz um zehn Grad ausgelöst. In Madrid setzten heftige Regenfälle Straßen unter Wasser und lösten ein Verkehrschaos aus. Die Autos stauten sich im Großraum um die spanische Hauptstadt auf über 200 Kilometer. Bis zum Ende der Woche sagten die Meteorologen für Spanien noch mehr Schnee, Kälte und Regen vorher.
Quelle: Radio Megawelle
Jeder fünfte Haushalt in Spanien liegt mit seinem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze. Das ist das Ergebnis einer jährlich durchgeführten Studie des Sozialministeriums. Demnach hat die Hälfte der spanischen Bevölkerung in den letzten sieben Jahren mindestens eine Phase durchgemacht, in der das Einkommen unterhalb der Armutsgrenze lag. Damit reiht sich Spanien zusammen mit Grossbritanien im europïschen Vergleich auf die ersten Plätze. 42% der Bevölkerung in Spanien und in England haben in den vergangenen sieben Jahren Armutsphasen durchlebt.
Quelle: Radio Megawelle
Deutsche Technik ist eben doch noch etwas wert. Der Roboter der Bremer Universität hat den Wettbewerb in den Cañadas auf Teneriffa gewonnen. Insgesamt haben acht Unis an dem Wettbewerb teilgenommen. Der Roboter mit dem Namen Cesar hat alle Proben bestanden, obwohl die klimatischen Verhältnisse den Wettbewerb zu einem sehr extremen Test konvertiert haben. Nebel, Regen und eisiger Wind machten selbst die Kommunikation mit den Robotern zu einer Nervenprobe. Am Ende strahlten die Studenten aus Bremen. Gianfranco Visentin, Leiter des Projekts der ESA zeigte sich gestern zufrieden mit den Ergebnissen. In Zukunft soll der Prototyp aus Bremen weiterentwickelt werden und irgendwann auf dem Mond oder Mars eingesetzt werden.
Quelle: Radio Megawelle
Der Immobilienmarkt in Santa Cruz auf Teneriffa ist um 90% eingebrochen. Während die gesamte Insel einen Rückgang von 65% verbucht, ist in der Inselhauptstadt nur noch ein Zehntel im Vergleich zum letzten Jahr verkauft worden. Aber auch auf der Nachbarinsel Gran Canaria hat Ernüchterung die Angst abgelöst. Las Palmas verbucht im Immobilienmarkt einen Rückgang von 78%. Die Insel Gran Canaria im Durchschnitt einen Rückgang von 58%. Laut Experten wird mit einer Erholung auf dem Immobilienmarkt erst im Jahr 2010 gerrechnet.
Quelle: Radio Megawelle
Virtuelle Spaziergänge erlaubt Google Maps seit dieser Woche durch spanische Städte. Mit der Option Street View erhält man jetzt authentische Einblicke durch die Straßen von Madrid, Barcelona, Valencia und Sevilla. Damit ist Spanien das zweite Land in Europa, in dem die Funktion Street View innerhalb von Google Maps zur Verfügung steht. Möglich wurde dies durch spezielle Aufnahmen der Kameras in den GoogleAutos. Diese sind ausgestattet mit speziellen 360 Grad Kameras. Zum ersten Mal zum Einsatz brachte Google Street View in den USA. Danach hatten sich zahlreiche Nutzer beschwert, die Aufnahmen wären zu detailliert und damit ein Eingriff in die Privatsphäre.
Quelle: Radio Megawelle
Das es in Zeiten der Finanzkrise auch Gewinner gibt, zeigt die Erfolgsmledung der grössten spanischen Bank Santander. Dank eines boomenden Geschäfts mit Privatkunden hat die Banco Santander einen Gewinnanstieg verbucht. Unter dem Strich verdienten die Spanier von Januar bis September 6,9 Milliarden Euro und damit 5,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie ein Sprecher gestern mitteilte. Belastungen durch eine höhere Risikovorsorge für faule Kredite konnte das Institut mehr als wettmachen. Trotz eines weltweiten konjunkturellen Abschwungs, der auch die jahrelang steil gestiegene Wirtschaft in Spanien erfasst, vergab Santander von Januar bis September acht Prozent mehr Kredite als im selben Zeitraum vor einem Jahr. Die Spareinlagen der Kunden kletterten um elf Prozent. Der Zinsüberschuss der Bank stieg um knapp 14 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro.
Quelle: Radio Megawelle