Tagesarchiv für den 17.02.2009

Leichen

Leichen

24 Leichen, 14 davon Kinder. Das ist die traurige Bilanz von Costa Teguise auf Lanzarote. Ein Cayuco war bereits am Sonntag Abend Kiel oben treibend vor der Küste entdeckt worden. Seitdem hat die Küstenwache nur Leichen geborgen, überlebt hat die Überfahrt nach Angaben eines Sprechers der Küstenwache niemand. Unklar ist bis jetzt warum das Cayuco so wenige Meter vor der Küste gekentert ist, das Holzboot weist keine grösseren Schäden auf. Insgesamt konnten sechs Afrikaner gerettet werden, weil zwei  Surfer ihnen zu Hilfe geeilt waren. Sie mussten die Suche nach weiteren Überlebenden abbrechen weil die Nacht hereingebrochen war.

Quelle: Radio Megawelle

admin

Die Talfahrt geht weiter

Die Talfahrt im Tourismus auf den Kanarischen Inseln hat im vergangenen Monat auf einem neuen Tiefstand angekommen. Mit rund 790.000 Touristen haben im Januar 6,75% weniger Personen ihren Urlaub auf dem Archipel verbracht. Dabei verzeichnen Teneriffa, La Palma und La Gomera mit rund 10% deutlich grössere Rückgänge als die Region Gran Canaria mit Fuerteventura und Lanzarote. Auf den östlichen Inseln liegt der Rückgang bei 3,4%.

Quelle: Radio Megawelle

Spanien verschärft angesichts der Wirtschaftskrise sein Vorgehen gegen illegale Immigranten. Die Madrider Polizei ist angewiesen worden, pro Woche eine bestimmte Anzahl von Einwanderern ohne Papiere zu verhaften, je nach der Bevölkerungsdichte im Einsatzgebiet. Spanische Medien berichteten gestern über die interne Dienstanweisung. Den Berichten zufolge wurde etwa für den Madrider Stadtteil Vallecas, wo besonders viele Zuwanderer leben, eine Mindestquote von 35 Verhaftungen pro Woche festgelegt.

Quelle: Radio Megawelle

Die spanische Großbank Santander muss wegen Liquiditätsschwierigkeiten einen Immobilienfonds vorübergehend einfrieren. Der Fonds mit der Bezeichnung Banif, der größte seiner Art in Spanien, könne derzeit nicht alle Rückzahlungswünsche von Anlegern erfüllen, teilte die größte Bank der Euro-Zone gestern mit. Demnach haben 80 Prozent der Banif-Anleger eine Auszahlung ihrer Anteile von rund 2,6 Milliarden Euro bis vergangenen Freitag beantragt. Sollte der Fonds die Rückzahlungsansprüche der Anleger in den kommenden zwei Jahren nicht erfüllen können, werde er abgewickelt, teilte ein Sprecher der Bank mit.

Quelle: Radio Megawelle

admin

Leidenschaftliche Spieler

Nach einer aktuellen Statistik des Instituto Nacional de Estadística sind die Menschen auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera ‘Spitze,  Zumindest was das Zocken angeht!
Während der durchschnittliche Spanier im Jahr rund 112,35 Euro verzockt, kommen die Canarios pro Kopf und Jahr auf knapp über 140 Euro. Die Bewohner des Archipels geben somit ebenso wie die Menschen auf den Balearen, in Aragón und Madrid über 140 Euro pro Jahr für’s Zocken aus. Zwischen 120 und 140 Euro liegen La Rioja, Valencia und Murcia. Weniger Geld für’s Glückspiel machen die Menschen im Baskenland, Katalonien und Castilla y León locker. Als ‘Zockermuffel’ wurden Asturien, Galicien, Navarra, Kastilien-La Mancha, Extremadura und Andalusien bei der Statistik entlarvt.

Quelle: Radio Megawelle

Fuerteventura

Fuerteventura

Fuerteventura gehört seit Sonntag zur geschützten Biosphäre der UNESCO. Rund 165.000 Hektar der Insel und rund 180.000 Hektar Wasser rund um die Insel entsprechen demnach geschütztem Gebiet. Das Cabildo Insular hat sich für diesen ersten Schritt in den vergangenen Monaten stark gemacht. Er ist die Basis um die Insel in einen Parque Nacional umzuwandeln. Dafür muss in den kommenden Jahren ein weiterer Antrag bei der UNESCO gestellt werden. Zusammen mit Macizo de Betancuria, den Parques naturales de Jandía, den Dunas de Corralejo und der Isla de Lobos soll Fuerteventura dann auch zum Weltnaturerbe gehören.

Quelle: Radio Megawelle