
Cayuco
Zwischen der kanarischen regional Regierung und Madrid scheint sich ein Konflikt anzubahnen. Nach der Tragödie von Teguise, bei der 25 Immigranten ums Leben gekommen sind, hatte der kanarische Präsident, Paulino Rivero, um ein Gespräch gebeten, dass von Madrid abgelehnt wurde. Jetzt hat der spanische Innenminister Rubalcaba gegenüber Pressevertretern geäußert, dass er einem Treffen immer zur Verfügung gestanden habe. Bei der Tragödie vor Teguise auf Lanzarote waren 25 Afrikaner ums Leben gekommen, unter ihnen 19 Kinder.
Quelle: Radio Megawelle
900 Kilo Haschisch hat die Guardia Civil gestern an der Küste von Arico auf Teneriffa beschlagnahmt. Allerdings ist das Zodiac Schlauchboot, mit dem Drogen in 30 Plastikkanistern zur Küste gebracht wurden, nicht vom SIVE Radarsystem erfasst worden. Erst bei einer Fahrzeugkontrolle der Guardia Civil wurden die Beamten auf die Drogen aufmerksam. Bisher konnte nur der Fahrer des LKWs verhaftet werden. Das Schlauchboot fanden die Beamten herrenlos am Ufer liegend.
Quelle: Radio Megawelle
Am 14. und 15. März findet in Los Realejos auf Teneriffa der EAA-Winterwurf-Challenge statt. Zum Wettkampf werden die besten Diskuswerfer Europas erwartet. Mit dabei der Deutsche Markus Münch. Der Wettkampf wird traditionell als Saisoneröffnung genutzt. Münch hatte sich mit 60,61 Metern für den Wettkampf in Los Realejos qualifiziert. Mehr Informationen dazu auch auf der Webseite des Deutschen Leichtathletik Verbandes.
Quelle: Radio Megawelle
Vor rund einem Jahr ist die Fähre Assalama der Reederei Armas vor Marroko auf Grund gelaufen. Rund 150 Meter vom Ufer und rund 1,5 Kilometer vom Hafen Tarfaya entfernt. Heute zollt die Fähre der Zeit erste Spuren. Die komplette Außenwand ist verrostet, der Schriftzug Armas kaum mehr zu erkennen. Damals hatten 113 Passagiere ihr gesamtes Gepäck und ihre Fahrzeuge verloren. Diese befinden sich weiterhin innerhalb der Fähre, allerdings unterhalb des Meeresspiegels. Obwohl die Reederei verpflichtet ist, die Fähre abzuschleppen, scheint das aufgrund der Kosten von 20 Millionen Euro unwahrscheinlich. Bis es soweit ist, erfreuen sich die Touristen einem verrosteten Objekt im Sonnenuntergang von Tarfaya.
Quelle: Radio Megawelle
Ab dem 13. März wird rund 70 Kilometer südlich der Kanarischen Inseln eine Luftübung mit Kampfjets stattfinden. An dem fiktiven Kampfschauspiel werden rund 30 Jets von F-1 bis F-18 aus den amerikanischen und den britischen Streitkräften teilnehmen. Laut Aussagen der kanarischen Regierung wird es zu keiner Lärmbelästigung durch die in Überschallgeschwindigkeit fliegenden Jets kommen. Trotzdem schlagen Umweltschützer Alarm und fordern eine Schutzzone rund um den Archipel.
Quelle: Radio Megawelle
Die Wetterlage hat sich auf fünf kanarischen Inseln entspannt, auf La Palma und El Hierro gilt weiterhin Alarmstufe Gelb. Nach zwei Tagen mit grauen Wolken hat es nur die Insel Gran Canaria stark getroffen. Gestern regnete es in Las Palmas und im Norden der Insel den ganzen Tag, stellenweise kam der Verkehr in Las Palmas komplett zum erliegen.
Quelle: Radio Megawelle