Monatsarchiv für März 2009

sinkende Lebenshaltungskosten

sinkende Lebenshaltungskosten

Die Verbraucher in Spanien können sich in der Wirtschaftskrise als erste in der Euro-Zone über sinkende Lebenshaltungskosten freuen. Die Preise sind im März zum Vorjahr um 0,1 Prozent gesunken. Das geht aus den gestern veröffentlichten Daten des Statistikamtes INE hervor. Der Preisverfall überraschte selbst Experten, da die Jahresteuerung in der Krise bisher in keinen Land der Euro-Zone unter die Null-Linie gesunken ist. Die Statistiker in Madrid berechnen die Daten nach dem für den europäischen Vergleich herangezogenen Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI). In Deutschland wurden die Preise um 0,4 Prozent angezogen.

Quelle: Radio Megawelle

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Camping Bus ausgebrannt

Am Caleta de Famara auf Lanzarote ist gestern ein Camping Bus ausgebrannt, mehrere Fahrzeuge wurden von den Flammen beschädigt. Bisher ist nicht bekannt ob sich Personen in dem Fahrzeug zum Zeitpunkt  des Brandes aufgehalten haben. Das Feuer ist gegen 00.00 Uhr von einem Anwohner gemeldet worden. Feuerwehr und Polizei waren wenige Minuten später vor Ort. Ein übergreifen der Flammen auf Wohnhäuser konnte verhindert werden.

Quelle: Radio Megawelle

admin

Schleuserring zerschlagen

Die spanische Polizei hat einen Schleuserring zerschlagen, der Chinesen mit falschen Papieren für die illegale Einwanderung versorgt hat. Laut einem Sprecher sind mehr als 50 Chinesen in Barcelona und Region festgenommen worden. Derzeit leben laut amtlichen Angaben bei einer Gesamtbevölkerung von 46 Millionen Einwohnern 5,2 Millionen Ausländer legal in Spanien; Vor 10 Jahren waren es noch eine Million.

Quelle: Radio Megawelle

admin

Erdgasvorkommen entdeckt

Zwischen den Kanarischen Inseln und dem afrikanischen Kontinent haben Repsol und Gas Natural Erdgas entdeckt. Das ist gestern auf einer Pressekonferenz in Santa Cruz auf Teneriffa bekannt gegeben worden. Rund 40 Kilometer von der Küste von Tanger entfernt ist den Bodenuntersuchungen zu Folge in rund 2.500 Meter Tiefe ein großes Erdgasvorkommen gefunden worden. Das spanische Unternehmen Repsol soll den Aussagen eines Sprechers zufolge den Auftrag für den Bau der Plattform erhalten.

Quelle: Radio Megawelle

Der Freund von Isabel Canino, die seit mehr als einer Woche vermisst wird, ist wieder auf freiem Fuss. Der 46-jährige war nach widersprüchlichen Aussagen vorläufig festgenommen worden. Weiterhin gibt es keine Spur von der bei der TITSA angestellten Busfahrerin, die Freitag vergangener Woche zum letzten Mal zur Arbeit erschienen ist. Die Polizei ermittelt weiter und hält die bisherigen Ergebnisse vorerst geheim. Laut einem Sprecher wird aber von einem Gewaltverbrechen ausgegangen.

Quelle: Radio Megawelle

Die spanische Polizei hat nach Ermittlungen gegen einen Kinderporno-Ring sechs Personen festgenommen. Sie sollen mehr als 100.000 Bilder besessen und ausgetauscht haben. Die Polizei erklärte gestern, die Sechs seien Teil eines Netzwerks, das in zwölf spanischen Provinzen aktiv gewesen sei. Gegen weitere acht Personen werde noch ermittelt. Bei den Festgenommenen seien Laptops, Festplatten, DVDs und CDs beschlagnahmt worden. Den Tip erhielten die Beamten von einem Internetnutzer, der die Guardia Civil in Valencia über die Pädophilen informiert hat. Nach Angaben der spanischen Behörden wurden in den vergangenen fünf Jahren mehr als 1.200 Menschen in Verbindung mit Kinderpornografie im Internet festgenommen.

Quelle: Radio Megawelle

Das ZDF hat Dreharbeiten auf den Inseln Tenreiffa und La Gomera für den Zeitraum vom 2. bis 8. April angekündigt. Ziel ist es ein Reportage über alternativen und ökologischen Tourismus zu produzieren. An den 7 Drehtagen werden sich die Kamerateams vor allem im Teidenationalpark, in touristisch erschlossenen Gebieten von La Gomera sowie in umweltbewusst geführten Hotels beider Inseln aufhalten, so Redaktionschef des zweiten Deutsche Fernsehens Jürgen Rap. In ungefähr einem Monat soll die Reportage vorraussichtlich in der Primetime gesendet werden.

Quelle: Radio Megawelle

Abtreibungsgesetz

Abtreibungsgesetz

Zehntausende Menschen haben in Madrid gegen die geplante Lockerung des Abtreibungsgesetzes demonstriert. Nach unabhängigen Schätzungen marschierten knapp 100.000 Menschen hinter einem Spruchband mit dem Motto: “Es gibt kein Recht zu töten, nur ein Recht auf Leben”. Das seit 1985 geltende Gesetz erlaubt Schwangerschaftsabbrüche nur nach Vergewaltigungen, bei einer Behinderung des Kindes sowie bei einer Gefahr für die “körperliche oder geistige Gesundheit” der Mutter. Zapatero will die Fristenlösung einführen, wie sie in den meisten europäischen Ländern bereits praktiziert wird. Die konservative Opposition lehnt eine Liberalisierung der Regelungen ebenfalls ab, rief ihre Anhänger aber offiziell nicht zu einer Teilnahme an der Kundgebung auf.

Quelle: Radio Megawelle

Leider störten starke Regengüsse am Wochenende das 5. internationale Strassenfestival für Kunst und Theater in Puerto de La Cruz. Vor allem am Freitag und Samstag mussten mehrere Aufführungen und Spektakel ausfallen bzw. Zeitlich verschoben werden. Weitaus weniger Besucher als die erwarteten 25.000 kamen deshalb zu dem Event.

Quelle: Radio Megawelle

Die kanarische Regierung verlangt von dem spanischen Stromanbieter Unelco/Endesa, dass er den Haushalten neue Rechnungen ausstellt. Nach der Umstellung auf die monatliche Rechnungsstellung zu Jahresbeginn hatten offensichtlich viele Haushalte zuviel bezahlt. Weil seit Januar viele Beschwerden von Stromkonsumenten über zu hohe Rechnungen bekannt wurden, hat sich die kanarische Regierung zu dieser Forderung entschlossen. Unelco/Endesa wird u.a. vorgeworfen, die allgemeine Verunsicherung angesichts der neuen Monatsberechnung dafür benutzt zu haben, Strom, der noch im alten Jahr konsumiert wurde, zu den neuen, seit 2009 erhöhten Tarifen berrechnet zu haben.

Quelle: Radio Megawelle

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