Kein anderer Wirtschaftsektor hat in Spanien mit so starkem Preisverfall zu kämpfen wie der Immobilienmarkt. Die Objekte die vor 12 Monaten gekauft wurden, verzeichnen bereits jetzt einen Wertverfall von 30%. Rund eine Million Arbeitsplätze sind durch die Immobilienkrise in Spanien verloren gegangen. Experten rechnen alleine durch den Rückgang am Immobilienmarkt mit einem Minus von 19% beim Brutto Inlandsprodukt.
Quelle: Radio Megawelle
Die Tragödie von Costa Teguise auf Lanzarote wird nach dem Artikel der Zeitung ABC auf politischer Ebene diskutiert. Die Fakten: Ein Cayuco war vor zwei Wochen wenige Meter vor der Küste gekentert, 25 Marokkaner kamen ums leben. Seit gestern ist bekannt: Das SIVE Radarsystem hat drei so genannte „Plots“ empfangen. Diese Positionsmeldungen gingen bei der Zentrale des SIVE Radarsystems rund 15 Minuten bevor das Cayuco gekentert ist ein. Bisher hat Carolina Darias, Delegierte des Gobierno auf den Kanarischen Inseln, verneint, dass es vor dem Unglück Informationen über die Existenz des Cayucos gab. Ihre Aussage wurde gestern relativiert – aufgrund des starken Seegangs würde das Radarsystem häufiger Fehlalarm geben. Die Partido Popular fordert den Rücktritt von Carolina Darias, das Innenministerium eine intensive Untersuchung.
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Die kanarische Autonomieregierung hat erneut die Zentralregierung in Madrid aufgefordert, Verantwortung für die illegale Immigration aus Afrika zu übernehmen. Claudina Morales, Präsidentin der Coalicion Canarias, forderte von Madrid Unterstützung. Zitat „Die Kanarischen Inseln können nicht der Friedhof von Afrika sein“ Zitat Ende. Bis heute wartet die kanarische Regierung auf eine Reaktion aus Madrid nach der Tragödie von Costa Teguise auf Lanzarote.
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Mit einem ungewöhnlichen Versprechen will sich der spanische Erstligist Real Mallorca im Halbfinal-Rückspiel des Copa del Rey gegen den FC Barcelona die Unterstützung seiner Fans sichern. Sollte Real trotz der Hypothek der 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel das Endspiel erreichen, werden alle 20.000 Zuschauer der Partie am Mittwoch aus der Mannschaftskasse zu einer Paella eingeladen. Wann und wo das spanische Nationalgericht verteilt werden soll, ist noch nicht klar. Mallorca hat den spanischen Pokal 2003 zum bisher einzigen Mal gewonnen.
Quelle: Radio Megawelle
Aufgrund von Schneefall und Eis bleiben die Strassen in höheren Lagen auf den Kanarischen Inseln vorerst gesperrt. Betroffen davon sind die Zufahrtsstrassen zum Teide auf Teneriffa, die Strassen rund um den Roque de los Muchachos auf La Palma und auf Gran Canaria ist ab dem Cruz de Tejada und Pico de la Gorra der Zugang gesperrt. Ab morgen sollen die Strassen wieder freigegeben werden.
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Auf den Kanarischen Inseln haben im vergangenen Monat 418 Arbeitnehmer pro Tag ihren Job verloren. Das geht aus den aktuell veröffentlichten Zahlen des Ministerio de Tabajo hervor. Demnach steuert Spanien in Sachen Arbeitslosigkeit die 3,5 Millionen Marke an. Die meisten Kündigungen sind auf dem Archipel im Dienstleistungssektor ausgesprochen worden. Aktuell befinden sich auf den Kanarischen Inseln 230.000 Erwerbstätige ohne Job.
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Nach Großbritannien will Ikea in den kommenden Wochen auch in Spanien eigene Telekommunikationsdienstleistungen anbieten. Wie das Internetportal „Teltarif.de“ berichtet kooperiert der schwedische Möbelgigant dafür mit den Unternehmen Telefónica, British Telecom sowie Ventaja Movil, einem lokalen Vodafone-Wiederverkäufer. Neben Mobilfunkverträgen und Handys biete Ikea dann auch Festnetz-Anschlüsse inklusive DSL an. Selbst mobiles Surfen soll über die schwedische Kette möglich sein.
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Das Unternehmen NaturEner will mit 60 Millionen Euro zwei Photovoltaikparks auf Teneriffa bauen. Die Investitionssumme ist bereitgestellt, das Projekt bereits eingereicht. Es fehlt lediglich die Zustimmung der Regierung. In Guaza sollen mit 400.000 Quadratmetern rund 15 Megawatt Energie erzeugt werden. Laut einem Sprecher von NaturEner sollen in erster Linie lokale Unternehmen für das Projekt beauftragt werden. Es wird mit rund 100 Arbeitsplätzen für 10 Monate gerechnet. Die Regierung hat ihre Entscheidung für Anfang nächster Woche angekündigt.
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Heute wird der Fischkutter im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria erwartet, der 5 Tonnen Kokain an Bord hat. Ein Boot der spanischen Drogenfahndung hatte das 16 Meter lange Schiff aufgebracht und die fünf Besatzungsmitglieder aus Venezuela verhaftet. Der Marktwert der 5.000 Kilo Kokain beträgt geschätzte 250 Millionen Euro. Die Doña Fortuna wird im militärischen Teil des Hafens anlegen. Vertreter der Polizei und der Staatsanwaltschaft werden das Entladen der 180 Pakete überwachen. Der Fund gehört zu den größten Kokainmengen die je in Las Palmas registriert wurden.
Quelle: Radio Megawelle