
Abtreibungsgesetz
Zehntausende Menschen haben in Madrid gegen die geplante Lockerung des Abtreibungsgesetzes demonstriert. Nach unabhängigen Schätzungen marschierten knapp 100.000 Menschen hinter einem Spruchband mit dem Motto: “Es gibt kein Recht zu töten, nur ein Recht auf Leben”. Das seit 1985 geltende Gesetz erlaubt Schwangerschaftsabbrüche nur nach Vergewaltigungen, bei einer Behinderung des Kindes sowie bei einer Gefahr für die “körperliche oder geistige Gesundheit” der Mutter. Zapatero will die Fristenlösung einführen, wie sie in den meisten europäischen Ländern bereits praktiziert wird. Die konservative Opposition lehnt eine Liberalisierung der Regelungen ebenfalls ab, rief ihre Anhänger aber offiziell nicht zu einer Teilnahme an der Kundgebung auf.
Quelle: Radio Megawelle
Leider störten starke Regengüsse am Wochenende das 5. internationale Strassenfestival für Kunst und Theater in Puerto de La Cruz. Vor allem am Freitag und Samstag mussten mehrere Aufführungen und Spektakel ausfallen bzw. Zeitlich verschoben werden. Weitaus weniger Besucher als die erwarteten 25.000 kamen deshalb zu dem Event.
Quelle: Radio Megawelle
Die kanarische Regierung verlangt von dem spanischen Stromanbieter Unelco/Endesa, dass er den Haushalten neue Rechnungen ausstellt. Nach der Umstellung auf die monatliche Rechnungsstellung zu Jahresbeginn hatten offensichtlich viele Haushalte zuviel bezahlt. Weil seit Januar viele Beschwerden von Stromkonsumenten über zu hohe Rechnungen bekannt wurden, hat sich die kanarische Regierung zu dieser Forderung entschlossen. Unelco/Endesa wird u.a. vorgeworfen, die allgemeine Verunsicherung angesichts der neuen Monatsberechnung dafür benutzt zu haben, Strom, der noch im alten Jahr konsumiert wurde, zu den neuen, seit 2009 erhöhten Tarifen berrechnet zu haben.
Quelle: Radio Megawelle
Über das neue spanische Internetportal „Citasonnet.com“ kann man jetzt landesweit Arzttermine vereinbaren. 400 spanische Ärzte nehmen bisher an dem Projekt teil, unter anderem auch mehrere auf den Kanaren. Der Dienst ist für die Patienten kostenlos. Die Ärzte zahlen eine monatliche Gebühr von 24 Euro an den Betreiber. Das Unternehmen sieht in dem Angebot einen Servicefortschritt für Patienten. Laut Umfragen können sich 87 Prozent der Spanier sogar vorstellen, sich in Zukunft über das Internet behandeln zu lassen.
Quelle: Radio Megawelle
Der Inselrat fordert von sämtlichen Gastwirten der Insel die 100%- igerecyclebare Entsorgung ihres Glasmülls. In der Gemeinde Arona arbeiten derzeit der Inselrat, die Abgeordneten des Rathauses von Arona und die Gesellschaft für Glasrecycling an einer Sensibilisierungscampagne zu diesem Thema. 48 Prozent der anfallenden Glasabfälle in der Gemeinde Arona würden von Restaurants verursacht, so die Fürsprecher der geplanten Aktion.
Quelle: Radio Megawelle
In San Sebastian auf La Gomera wird nach einem toten Fisch gefahndet. Das Tier war vergangene Woche am Strand von San Sebastian tot angeschwemmt worden. Es handelt sich nach Aussagen des Finders um einen Remo, der normalerweise in rund 1.000 Meter Tiefe lebt. Die Universität von La Laguna hat Interesse angemeldet. Der Remo kann bis zu 11 Meter lang werden. Das tote Exemplar misst rund 1,5 Meter. Zeugenaussagen zufolge hat ein Mitarbeiter des Ayuntamientos das seltene Exemplar mit nach Hause genommen.
Quelle: Radio Megawelle
In Spanien wird erstmals infolge der Finanzkrise ein Geldinstitut vor einem drohenden Zusammenbruch gerettet. Die Bank von Spanien hat als oberste Aufsichtsbehörde die angeschlagene regionale Sparkasse Caja Castilla-La Mancha unter ihre Kontrolle gestellt. Der Verwaltungsrat der Sparkasse wurde abgesetzt. Bisher hatte es die Regierung entgegen Beispielen aus Frankreich und Deutschland abgelehnt, den Banken finanziell zu helfen.
Quelle: Radio Megawelle
Der CD Tenerife ist Tabellenführer der zweiten spanischen Liga. Nach der Niederlage von Xerez in Saragossa, konnte die Elf mit 2:0 zuhause gegen Cordoba gewinnen. Der DU Las Palmas spielte gegen Girona 2:2 unentschieden und liegt weiterhin auf Platz 17 in der Tabelle.
Quelle: Radio Megawelle
Isabel Canino Rivero gilt seit dem 20. März als vermisst. Gestern ist ihr Freund festgenommen worden. Weiterhin ist unklar was mit der Frau passiert ist. Sie ist bei der TITSA als Busfahrerin angestellt und war am Freitag vergangener Woche zum letzten Mal zur Arbeit erschienen. Seit dem ermittelt die Polizei und hat von ihrem Lebensgefährten nur lückenhafte Aussagen erhalten.
Quelle: Radio Megawelle
Gestern ist erneut ein Flüchtlingsboot mit Immrigranten am Strand von La Tejita in der Gemeinde Granadilla de Abona angekommen. 8 der 64 Afrikaner an Bord sind laut Regierungssprechern Minderjährige. Die Flüchtlinge verschieder afrikanischer Herkunftsländer seien nach der mehrtägigen Überfahrt in schlechtem gesundheitlichen Zustand mit Dehydrationserscheinungen an der Küste Teneriffas angekommen. 2 von ihnen wurden umgehend ins Krankenhaus von EL Mojón in Arona eingeliefert.
Quelle: Radio Megawelle