Monatsarchiv für März 2009

Über das neue spanische Internetportal „Citasonnet.com“ kann man jetzt landesweit Arzttermine vereinbaren. 400 spanische Ärzte nehmen bisher an dem Projekt teil, unter anderem auch mehrere auf den Kanaren. Der Dienst ist für die Patienten kostenlos. Die Ärzte zahlen eine monatliche Gebühr von 24 Euro an den Betreiber. Das Unternehmen sieht in dem Angebot einen Servicefortschritt für Patienten. Laut Umfragen können sich 87 Prozent der Spanier sogar vorstellen, sich in Zukunft über das Internet behandeln zu lassen.

Quelle: Radio Megawelle

Der Inselrat fordert von sämtlichen Gastwirten der Insel die 100%- igerecyclebare Entsorgung ihres Glasmülls. In der Gemeinde Arona arbeiten derzeit der Inselrat, die Abgeordneten des Rathauses von Arona und die Gesellschaft für Glasrecycling an einer Sensibilisierungscampagne zu diesem Thema. 48 Prozent der anfallenden Glasabfälle in der Gemeinde Arona würden von Restaurants verursacht, so die Fürsprecher der geplanten Aktion.

Quelle: Radio Megawelle

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Toter Fisch gesucht!

In San Sebastian auf La Gomera wird nach einem toten Fisch gefahndet. Das Tier war vergangene Woche am Strand von San Sebastian tot angeschwemmt worden. Es handelt sich nach Aussagen des Finders um einen Remo, der normalerweise in rund 1.000 Meter Tiefe lebt. Die Universität von La Laguna hat Interesse angemeldet. Der Remo kann bis zu 11 Meter lang werden. Das tote Exemplar misst rund 1,5 Meter. Zeugenaussagen zufolge hat ein Mitarbeiter des Ayuntamientos das seltene Exemplar mit nach Hause genommen.

Quelle: Radio Megawelle

In Spanien wird erstmals infolge der Finanzkrise ein Geldinstitut vor einem drohenden Zusammenbruch gerettet. Die Bank von Spanien hat als oberste Aufsichtsbehörde die angeschlagene regionale Sparkasse Caja Castilla-La Mancha unter ihre Kontrolle gestellt. Der Verwaltungsrat der Sparkasse wurde abgesetzt. Bisher hatte es die Regierung entgegen Beispielen aus Frankreich und Deutschland abgelehnt, den Banken finanziell zu helfen.

Quelle: Radio Megawelle

Der CD Tenerife ist Tabellenführer der zweiten spanischen Liga. Nach der Niederlage von Xerez in Saragossa, konnte die Elf mit 2:0 zuhause gegen Cordoba gewinnen. Der DU Las Palmas spielte gegen Girona 2:2 unentschieden und liegt weiterhin auf Platz 17 in der Tabelle.

Quelle: Radio Megawelle

Isabel Canino Rivero gilt seit dem 20. März als vermisst. Gestern ist ihr Freund festgenommen worden. Weiterhin ist unklar was mit der Frau passiert ist. Sie ist bei der TITSA als Busfahrerin angestellt und war am Freitag vergangener Woche zum letzten Mal zur Arbeit erschienen. Seit dem ermittelt die Polizei und hat von ihrem Lebensgefährten nur lückenhafte Aussagen erhalten.

Quelle: Radio Megawelle

Gestern ist erneut ein Flüchtlingsboot mit Immrigranten am Strand von La Tejita in der Gemeinde Granadilla de Abona angekommen. 8 der 64 Afrikaner an Bord sind laut Regierungssprechern Minderjährige. Die Flüchtlinge verschieder afrikanischer Herkunftsländer seien nach der mehrtägigen Überfahrt in schlechtem gesundheitlichen Zustand mit Dehydrationserscheinungen an der Küste Teneriffas angekommen. 2 von ihnen wurden umgehend ins Krankenhaus von EL Mojón in Arona eingeliefert.

Quelle: Radio Megawelle

An beiden kanarischen Universitäten werden mehr Studienplätze angeboten als vorhanden. Speziell in den Bereichen Medizin und Forschung machen sich die Kapazitäten bemerkbar. Es sind nicht nur überfüllte Vorlesungsäle, auch die Zeit die ein Professor für jeden Studenten hat wird deutlich geringer. Trotzdem ist insgesamt ein Rückgang an den spanischen Universitäten zu verzeichnen. Finanziell können sich viele spanische Jugendliche ein Studium im Moment nicht leisten.

Quelle: Radio Megawelle

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Ganz Teneriffa ohne Strom

Die Kanareninsel Teneriffa erlebte gestern einen 6-stündigen Stromausfall. Dieser wurde sehr wahrscheinlich durch einen Blitzschlag in den Unterstationen Arico und dem Industriegebiet von Güímar verursacht. Nach 6 Stunden konnten jedoch rund 95 % der Stromkunden wieder versorgt werden. Zum Glück gab es keine grösseren Zwischenfälle, obwohl die Tranvia eingestellt werden mußte und die Feuerwehr mehrere Personen aus festgesteckten Aufzügen befreien mußte. Auch für heute, Freitag den 27.03.2009, sind Unwetterwarnungen für alle Kanareninseln ausgesprochen worden.

Handygebühren

Handygebühren

Viele Residenten haben es schon lange vermutet, jetzt ist es amtlich: Die Handygebühren in Spanien sind die teuersten in der Europäischen Union. Die Erklärung dafür hat die Komission mit veröffentlicht: in spanien gibt es auf dem Mobilfunkmarkt ein Konkurrenzproblem. Während Otto Normalverbraucher im europäischen Durchschnitt monatlich eine Rechnung von rund 19 Euro hat, verschicken die Mobilfunkanbieter in Spanien monatlich Rechnungen von 36 Euro. Rund 80% der Handybesitzer telefonieren in Spanien über den Mobilfunkanbieter Movistar.

Quelle: Radio Megawelle

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