Monatsarchiv für März 2009

Zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Demonstranten und der Guardia Civil ist es gestern in Puerto de la Luz auf Gran Canaria gekommen. Mehrere dutzend Hafenarbeiter deren Arbeitsplätze bedroht sind, hatten sich an der Gedenkfeier zum 50. Jahrestag des Besuchs von Winston Churchill beteiligt. Bisher ist noch nicht klar, warum die Guardia Civil Schlagstöcke eingesetzt hat. Ein Hafenarbeiter ist leicht verletzt worden.

Quelle: Radio Megawelle

Die Wirtschaftskrise macht auch vor dem spanischen Staat nicht Halt. In den vergangenen zwei Monaten sind die Einnahmen aus Steuern und Gebühren um knapp 10% gesunken. Das hat Carlos Ocaña, Staatssekretär der Hacienda gestern bekannt gegeben. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das ein Defizit von 70 Millionen Euro. Selbst bei den Steuereinnahmen von Konsumgütern wie Alkohol oder Tabak ist ein Rückgang von 27% zu verzeichnen.

Quelle: Radio Megawelle

Wegen Betrug und Dokumentenfälschung ist ein 21-jähriger in Santa Cruz auf Teneriffa festgenommen worden. Mit den Dokumenten eines Freundes hatte der Jugendliche einen Kredit von 2.000 Euro erhalten und fünf verschiedene Mobilfunkverträge abgeschlossen. Das Opfer hatte den Fall zur Anzeige gebracht nachdem die monatlichen Ratenverträge für den Kredit und die Rechnungen für die Handys von seinem Konto abgebucht wurden.

Quelle: Radio Megawelle

Die beiden vermissten Fischer José R. und Mohamed D. sind gestern wohlbehalten im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa angekommen. Die Beiden galten mehr als 31 Tage als vermisst. Sie hatten den Hafen von Huelva am 21. Februar verlassen. Das war die bislang letzte Nachricht der beiden Familienväter. Ein Frachter hatte das manövrierunfähige Boot der beiden entdeckt und die Küstenwache verständigt. Beide Männer sind wohlauf und befinden sich zur Beobachtung im Krankenhaus.

Quelle: Radio Megawelle

Vertreter der FIBA werden morgen in Las Palmas auf Gran Canaria erwartet. Die Inselhauptstadt hat sich als Austragungsort für die Basketballweltmeisterschaft 2014 beworben. Bis zum 27.März bleiben die Funktionäre der Federation International of Basketball auf der Insel. Dann werden Granadilla, Sevilla, Bilbao und Madrid besucht. Neben Spanien haben sich auch China, Italien und Russland beworben.

Quelle: Radio Megawelle

Mit einem 10 Punkteplan will Paulino Rivero, Präsident der Kanarischen Inseln der Wirtschaftskrise begegnen. Der Plan beinhaltet in erster Linie finanzielle Unterstützung bei Zahlungsausfällen für Autonomos sowie kleine und mittlere Unternehmen. Familien die aufgrund von Arbeitslosigkeit am Existenzminimum leben  sollen durch einen Fond aufgefangen werden. Arbeitslose die seit mehr als sechs Monaten keine Anstellungen gefunden haben und deren Unterstützung ausläuft sollen, sollen monatliche Zuschüsse erhalten. Darüber hinaus wird der Transport zwischen den Inseln zu 100% vom Gobierno subventioniert, um Engpässe auf kleineren Inseln zu vermeiden.

Quelle: Radio Megawelle

Einen Beitrag zum Klimaschutz möchte jetzt auch die Fluggesellschaft Condor leisten. Ab dem Frühjahr soll durch  die Installation von neuen, aerodynamischen Klappen in 9 Boing-767-Maschinen  der Ausstoß von umweltverschmutzenden Gasen sowie auch der Treibstoffverbrauch reduziert werden. Laut Berechnungen kann man dadurch bis zu 1300 t  Treibstoff pro Flugzeug in einem Jahr einsparen. Somit ist Condor, neben Austrian Airlines, die einzige europäische Fluggesellschaft  die 2009 mit den neuen aerodynamischen Klappen fliegt.

Natürlich bräunen auf Fuerteventura, und das das ganze Jahr über. Mit  diesem Slogan wirbt die Kanareninsel Fuerteventura in England. Entsprechende Werbeplakate, auf denen eine Fotomodel  sich an einem der schönen Sandstrände von Fuerrteventura sonnt,  werden  in mehreren hundert Beautysalons, Sonnenbankzentren und Gymnastikräumen in ganz Großbritannien aufgehängt.

Der Ausländeranteil auf den Kanarischen Inseln ist auf 13,3% gestiegen. Damit verzeichnet der Archipel in den vergangenen zwei Jahren einen Anstieg von 20%. Knapp die Hälfte sind Immigranten aus Latein Amerika, gefolgt von Ausländern aus der EU Zone. Ein Zehntel stammt aus Afrika. Anders als bisher angenommen leben auf den Kanarischen Inseln nicht nur Rentner und Pensionisten. Mehr als die Hälfte der gemeldeten Ausländer sind unter 29 Jahre alt. Nur 6% sind über 60 Jahre alt.

Quelle: Radio Megawelle

Mit 1,8 Milliarden Euro Baukosten soll noch in diesem Jahr der Grundstein für die Zugverbindung von Adeje nach Santa Cruz auf Teneriffa gelegt werden. Das Cabildo rechnet mit rund 1.000 neuen Arbeitsplätzen die während der Bauphase bis zum Jahr 2017 entstehen. Bis die Pendler das Auto mit dem Zug tauschen können wird es auf der TF-1 Autobahn noch zu einigen Baustellen und zähfließendem Verkehr kommen. Die Schienen werden mehrfach die TF-1 Autobahn kreuzen. Stellen an denen Brücken oder Unterführungen entstehen.

Quelle: Radio Megawelle

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