Die Vizeberaterin für Sozialwesen und Immigration der Kanarischen Regierung, Natividad Cano, hat zugegeben, dass schon 10.000 Personen Fuerteventura aufgrund der Wirtschaftskrise verlassen haben. Wegen Nichtbeschäftigung sind viele in ihre Heimatländer zurückgekehrt, aber viele kommen auch aus anderen autonomen Regionen. Laut Diario de Avisos sei sie niemals sehr optimistisch bezüglich der Einwanderung gewesen, da die Inseln 10 gute wirtschaftliche Jahre erlebt und sich in eine Empfänger-Autonomie verwandelt haben.
Quelle: Radio Megawelle
Zwischen dem 20. und 26. Mai findet im Casa Ventoso, Puerto de La Cruz, die 8. Kinder- und Jugendbuchmesse statt. Damit soll Jugendlichen Lesen aus einer spielerischen Perspektive und der Bevölkerung kanarische Autoren nähergebracht werden. Die kulturelle Initiative, für die ein Budget von 63.500 Euro eingeplant ist, spricht hauptsächlich Kinder und Jugendliche und ihr nähres Umfeld, Familie und Erzieher an. Wie in vorangegangenen Ausgaben der Messe, hat auch die diesjährige ein Hauptthema: Der Himmel.
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Der Präsident des spanischen Telekom-Konzerns Telefónica, César Alierta, steht wegen des Vorwurfs des Insiderhandels vor Gericht. Der Chef des größten spanischen Unternehmens steht im Verdacht, im Jahr 1997 beim Erwerb von Aktien des Tabakkonzerns Tabacalera Insiderinformationen genutzt zu haben. Kurios dabei ist, dass die Madrider Börsenaufsicht in dieser Sache ihrerseits Ermittlungen eingeleitet, aber kein Vergehen festgestellt und den Fall zu den Akten gelegt. Im November 2005 entschied ein Gericht ebenfalls, das Verfahren gegen Alierta einzustellen. Der Oberste Gerichtshof hob die Entscheidung jedoch auf und ordnete neue Ermittlungen an.
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Zwei Rumänen sind gestern auf Teneriffa wegen Verdacht auf Kreditkartenbetrug festgenommen worden. Sie sollen Bankautomaten manipuliert und die Daten der Benutzer kopiert und so insgesamt rund eine halbe Million Euro gestohlen haben. Seit Wochen fahndet die Polizei nach den gestern Festgenommenen, aus verschiedenen Municipios im Süden der Insel sind diverse Anzeigen eingegangen. Bei der Durchsuchung der Wohnungen der Beiden ist technisches Equipment zur Manipulation von Geldautomaten, blanko Scheckkarten und mehrere tausend Euro sichergestellt worden.
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Sie ist schwarz weiß gestreift, ca. 180 cm lang und lebt eigentlich in den südöstlichen Staaten der USA und Mexiko. Trotzdem sind alleine im vergangenen Jahr auf den Kanarischen Inseln knapp 100 Exemplare der Kettennatter eingefangen worden. Die Schlangenart ist laut Francisco Martin, Minister des Medio Ambiente, ungefährlich für den Mensch, allerdings ist sie eine Gefahr für das Gleichgewicht der Natur auf dem Archipel. Bisher ist unklar wie die Schlange auf die Inseln gekommen ist, Martin geht von Reptiliensammlern aus, die die Schlange vor Jahren ausgesetzt haben. Weil das Klima ähnlich ist und natürliche Feinde fehlen, vermehrt sich die Lampropeltis getulus sehr schnell.
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Beamte der Guardia Civil haben in Las Palmas auf Gran Canaria einen Markenfälscher Ring zerschlagen. Beschlagnahmt wurden gestern mehr als 1000 Taschen, bedruckt mit den geschützten Markenzeichen von Channel und Versace. Nach ersten Angaben der Polizei entspricht der Fund einem Marktwert von über einer Million Euro. Bisher konnten die Beamten nur einen Mann der Bande verhaften. Er wurde bei der Razzia in dem Ladengeschäft geschnappt und verweigert bisher die Aussage.
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Nirgendwo sonst in Spanien ist die Zahlungsmoral so schlecht wie auf den Kanarischen Inseln. Das zeigt eine gestern veröffentlichte Studie des INE. Demnach stehen Spanienweit 1,5 Milliarden Euro an Rechnungen und Ratenzahlungen aus. Unter den Schuldnern sind Unternehmer genauso wie Privatpersonen. Die meisten sitzen mit knapp 10% auf den Kanarischen Inseln, gefolgt von den Balearen und Andalusien. Die beste Zahlungsmoral herrscht weiterhin im Baskenland, nur 4% der säumigen Zahler kommen aus dem Norden Spaniens.
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Ab kommenden Donnerstag bis zum 3. Mai sind Kultur-, Sport- und Musik-Aktivitäten Hauptbestandteile der Fiesta von San Marcos in Icod de Los Vinos. Das Programm zu den Festlichkeiten wurde gestern im Casa de los Cáceres vom Bürgermeister von Icod de los Vinos, Diego Afonso, und der Ratgeberin im Bereich Fiestas, Isabel García, vorgestellt. Am Freitag findet z. B. neben der Wahl zum „Maga“, in einer Gala am Freitag an der Plaza Andrés de Lorenzo Cáceres, um 21 Uhr, auch das ebenfalls traditionelle öffentliche Ausrufen, durchgeführt von Álvaro Fajardo, statt. Icod de Los Vinos erwartet viele Besucher, die es nicht versäumen wollen, Traditionen ihrer Gemeinde kennenzulernen.
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