Tagesarchiv für den 19.05.2009

Workshop

Workshop

Der baskische Liedermacher und Schriftsteller Rogelio Botanz hielt am 18. Mai in Alcalá einen Workshop mit 23 Schülern des Colegio Acentejo de La Matanza ab über die Pfeifsprache „silbo gomero“ und andere kanarische Traditionen.
Der Veranstaltungsort, das „Colegio La Cumbrita“, wird in Kürze einen weiteren Workshop durchführen für die eigenen Schüler und auch als Zeichen Verbundenheit eines Dorfes wie Alcalá mit den Traditionen auf La Gomera. Vor allem in den 60er Jahren wuchs Alcalá von einer sehr kleinen Streusiedlung zu einem richtigen Dorf durch viele Gomeros, die sich in Alcalá niederließen.

Silbo wird auf La Gomera heute noch vereinzelt im Alltag benützt, wenn Bauern sich von Hügel zu Hügel verständigen wollen. Es gehört zu den vom Aussterben bedrohten Sprachen und wird daher u.a. durch von der UNESCO geförderte Maßnahmen als lebende Sprache erhalten. Angeblich können noch ca. 6.000 Personen silbo pfeifen bzw. verstehen es zumindest. Auf La Gomera ist Silbo ein Schulfach.

Quelle: Radio Megawelle

In den Cañadas auf Teneriffa beginnen die Untersuchungen für die Aufklärung der Verbrechen während des spanischen Bürgerkrieges. Das Ayuntamiento von La Orotava hat einen entsprechenden Antrag der Asociación para la Recuperación de la Memoria Histórica de Tenerife genehmigt. Die Organisation vermutet auf einem Planquadrat des Naturschutzgebietes die sterblichen Überreste von zwei Bürgermeistern, Widerstandskämpfern und Zivilpersonen, die in den Jahren zwischen 1936 und 1940 von Regimeanhängern ermordet wurden.

Quelle: Radio Megawelle

Bis auf die Flughäfen von La Palma, El Hierro und Teneriffa Nord haben alle kanarischen Flughäfen in den vergangenen Monaten deutlich weniger Touristen abgefertigt, als im gleichen Vorjahreszeitraum. Reina Sofia im Süden Teneriffas verzeichnet mit knapp 20% den stärksten Verlust, danach folgen Gran Canaria und Fuerteventura. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden auf den kanarischen Flughäfen 10,3 Millionen Passagiere abgefertigt, knapp 16% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Quelle: Radio Megawelle

Das Ayuntamiento von Tossa de Mar an der  Costa Brava setzt ab dem ersten Juni das durch, was Adeje und Arona auf Teneriffa bisher nur Diskutieren. Alkohol am Strand ist dort ab dem ersten Juni verboten, für mehr Moral wird auch der Sex am Strand mit hohen Geldbussen belegt. In dem Badeort Benidorm gilt ein ähnliches Gesetz bereits seit einem Jahr. Die Geldbussen für einen Verstoß bewegen sich zwischen 150 und 5000 Euro.

Quelle: Radio Megawelle

Gewalt

Gewalt

Laut einer aktuellen Studie des Sozialministeriums würde rund ein Drittel der kanarischen Bevölkerung bei einem Übergriff zwischen den Geschlechtern nicht eingreifen. Dieses Ergebnis hat Inés Rojas, Ministerin für Soziales und Jugend, gestern präsentiert.

40% der Männer schreiten nach eigener Aussage bei einem gewaltsamen Streit zwischen Partnern nicht ein. Bei den Frauen sind es immerhin noch 21% die ein Handeln in diesen Momenten vermeiden. Ein Zehntel der Befragten versteht es nicht als Abhängigkeitsverhältnis wenn ein Chef eine sexuelle Beziehung mit einer Angestellten eingeht. Knapp ein Viertel der Canarios glauben das die Opfer die Gewalt ihres Partners aus Liebe  akzeptieren.

Inés Rojas stufte die Ergebnisse der Studie gestern als alarmierend ein und sieht Handlungsbedarf um Frauen besser
und schneller vor Gewalt zu schützen.

Quelle: Radio Megawelle

Bei Barlovento auf La Palma ist gestern Nachmittag ein Mann ums Leben gekommen, nachdem er bei Fajana von einem Felsen ins Meer gestürzt ist. Die Mannschaft eines Rettungshelikopters hat den 50-jährigen wenig später aus dem Meer geborgen. Auf dem Flug zum Hospital General schlugen Reanimierungsversuche fehl. Der Mann war alleine auf den Felsen bei Fajana unterwegs und ist den Vermutungen nach auf den nassen Steinen ausgerutscht.

Quelle: Radio Megawelle

admin

Illegale Prostitution

In Puerto Rico auf Gran Canaria hat die Polizei zwei Frauen verhaftet. In ihrem Club Elefante Dorado sollen sich insgesamt bis zu 600 Frauen illegal prostituiert haben. Die beiden Betreiberinnen, 55 und 44 Jahre alt, haben nach Angaben der Staatsanwaltschaft seit dem Jahr 2000 durch ihr illegales Geschäftgehabe 500.000 Euro am Fiskus vorbei
geschleust. In der Hauptsache sollen im Elefante Dorado illegal in Spanien lebende Brasilianerinnen ihre Dienste angeboten haben.

Quelle: Radio Megawelle