Nur 8 % der kanarischen Unternehmen aus dem Bereich der Produktion bilden Berufsschul-Abgänger (Colegios profesionales) aus. Gegenwärtig warten mehr als 1.500 Schulabgänger auf einen Arbeitsplatz, um ihre Berufsausbildung mit der entsprechenden Qualifikation abzuschließen. Daher hat die Handelskammer von heute bis 29. Mai eine Service-Telefonnummer eingerichtet, um interessierte Unternehmer zu informieren über die erforderlichen Voraussetzungen, um Schulabgänger in ihre Arbeitsabläufe entsprechend der Ausbildungsordnung zu integrieren. Das bietet den Unternehmen die Möglichkeit, nach Abschluß der Ausbildung einen gut qualifizierten Mitarbeiter mehr zur Verfügung zu haben, ohne dass sie für seine Ausbildungskosten aufkommen müssten.
Die Firmen müssen lediglich eine jederzeit beidseitig kündbare Vereinbarung mit dem Ausbildungszentrum unterzeichnen, aus der hervorgeht, dass KEIN Arbeitsvertrag zustande kommt. Sie können so viele Auszubildende anfordern, wie sie möchten, allerdings unter der Voraussetzung, dass für jeden Schüler ein Ausbilder zur Verfügung steht und die Ausbildungspläne eingehalten werden. Am Ende der berufspraktischen Ausbildung müssen sie dem Schüler ein qualifiziertes Ausbildungszeugnis ausstellen.

Quelle: Radio Megawelle

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