
PWA
In Costa Teguise auf Lanzarote tummelt sich seit gestern die Weltelite der Windsurfer. Die Ausscheidungen zur Weltmeisterschaft sollten bereits gestern beginnen, sind aber aufgrund der Windverhältnisse vertagt worden. Zum sechsten Mal wird die PWA World Tour am Playa de las Cucharras ausgetragen. Mit dabei auch der Deutsche Norman Güntzlein. Der 24-jährige hat bereits 2003 den PWA Freestyle auf Fuerteventura gewonnen. Ab morgen erwarten die Meteorologen wieder konstante 5-6 Windstärken. Der PWA Worldcup im Freestyle geht noch bis zum 4. Juli. Danach surft die Weltelite noch auf Gran Canaria und Fuerteventura.
Quelle: Radio Megawelle
Ab morgen beginnt auf den Kanarischen Inseln der Sommerschlussverkauf. Der Verband der Einzelhändler ist zuversichtlich, in diesem Jahr trotz der Krise ein ähnliches Ergebnis wie im letzten Jahr zu erzielen. Insgesamt sieht die Bilanz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber alles andere als positiv aus. Die Einzelhändler haben seit Januar mit Verkauseinbrüchen zwischen 20 und 40% zu kämpfen. Laut einer aktuellen Umfrage haben die Canarios zwischen 85 und 95 Euro pro Person für diesen Sommerschlussverkauf zur Verfügung. Viele Einzelhändler haben bereits ihre Waren reduziert und eröffnen die Rebajas mit 50% Preisnachlass.
Quelle: Radio Megawelle
Der prognostizierte Verlust von 2 Millionen Touristen bis Ende 2009 wird auf den Kanarischen Inseln zu einem Rückgang von weiteren 30.000 bis 50.000 Arbeitsplätzen. Diese Prognose ist das Ergebnis eines Spitzentreffens zwischen Vertretern der Ashotel Gruppe, FETH und Asolan. Die Vertreter der vier größten Tourismus und Hotelvereinigungen gehen davon aus, dass die Bettenbelegung in den Sommermonaten nicht über 50% liegen wird. Fernando Fraile, Vorsitzender der Federacion de Empresarios de Hosteleria y Tourismo de Las Palmas, gab gegenüber der Zeitung Diario de Avisos eine intensive Reduzierung der Preise für diesen Sommer bekannt. Laut Fraile die einzige Möglichkeit um für eine höhere Bettenauslastung zu sorgen. Trotzdem rechnet Fraile mit einem Verlust bis Ende 2009 von 1,5 Milliarden Euro.
Quelle: Radio Megawelle
In Playa de la Arena auf Teneriffa hat die Polizei sechs Personen verhaftet, nachdem sie in einer Bar eine Schlägerei angefangen haben. Die zwischen 18 und 27 Jahre alten Männer prügelten sich nach Eintreffen der Polizei auch mit den Beamten. Einer der Sechs ist durch ein Messer leicht verletzt worden. Bisher ist nicht bekannt wodurch es zu dem Streit und der Schlägerei gekommen ist. Alle sechs waren alkoholisiert und wurden festgenommen.
Quelle: Radio Megawelle
Auf dem Reina Sofia Flughafen auf Teneriffa hat die Polizei einen 20-jährigen Polen festgenommen. Er hatte 1,1 Kilogramm Heroin in seinem Gepäck. Die Polizei hatte den Jugendlichen an der Gepäckausgabe verhaftet, Drogenhunde hatten bereits auf dem Gepäckband im inneren des Flughafens angeschlagen. Die Droge war in einem doppelten Boden des Koffers versteckt.
Quelle: Radio Megawelle
162 Millionen Euro – diese Summe wird die spanische Zentralregierung in Madrid im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Tourismus auf den Kanarischen Inseln bereitstellen. Das hat der spanische Präsident Zapatero gestern bei einem Treffen mit dem kanarischen Präsidenten Rivero bekannt gegeben. Beide waren sich gestern einig über die schwierige Situation für die kanarische Autonomie in der Krise, die breite Infrastruktur fehlt, zuviel hängt vom Tourismus ab, der in der Krise rückläufig ist. Verstärkt soll in den kommenden Monaten in den Tourismus 55+ investiert werden. Verstärkt sollen Senioren geworben werden um in der Nebensaison für höhere Auslastung zu sorgen.
Quelle: Radio Megawelle

Küstenwache
Die Küstenwache hat gestern auf Teneriffa vier Personen aus einer Höhle gerettet. Die Vier waren bei Ebbe an der Küste von Santa Ursula in eine Felsgrotte gestiegen und konnten sich bei steigendem Wasser nicht mehr selbst befreien. Mit einem Helimer 201 konnten die Beamten die vier Männer mit einer Seilwind aus der Höhle befreien und sie in den Hafen von Puerto de la Cruz bringen. Alle waren in einem guten gesundheitlichen Zustand.
Quelle: Radio Megawelle
Ab kommenden Mittwoch können Haushalte in ganz Spanien ihren Stromanbieter selber auswählen. Was in Deutschland schon seit Jahren üblich ist, führt im Moment in Spanien und auf den Kanarischen Inseln zu Missverständnissen und Unverständnis. Eine Klausel in dem ab dem ersten Juli geltenden Gesetz schließt Otto Normalverbraucher aus der freien Anbieterwahl aus: die Stromleistung des Anschlusses muss mindestens 10 Kilowatt betragen. Mit der Gesetzesänderung wird für Arbeitslose ein so genannter „bono social“ geboten, der den Strom zu deutlich günstigeren Konditionen anbietet. Allerdings gehen Experten von einer Steigerung der Strompreise aus – der bisher nicht liberalisierte Markt musste den Strom auf staatlichen Druck hin unterhalb der Produktionskosten anbieten.
Quelle: Radio Megawelle
Laut einer Umfrage des Internetportals tivage.de liegen die Kanarischen Inseln bei deutschen Urlaubern weiterhin voll im Trend. Den Spitzenplatz belegt bei der umfrage allerdings weiterhin die Insel Mallorca. Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote haben es bei der Zahlenerhebung unter die Top 10 geschafft. Mit dabei auch die Insel Rügen, sowie die Korfu und Santorin in Griechenland.
Quelle: Radio Megawelle
Der 15. Februar geht als ein trauriges Datum in die Geschichte der Kanarischen Inseln ein. Eine Patera war vor Lanzarote gekentert, 25 illegale Immigranten wenige Meter vor der Insel gekentert. Der Bootsführer dieser Patera hat vergangenen Sonntag wieder eine Patera auf die Kanarischen Inseln gesteuert. Der Mann ist bereits nach der Tragödie vom 15. Februar verurteilt und abgeschoben worden. Laut der Guardia Civil, wird davon ausgegangen, dass afrikanische Banden an den Küsten bis zu 1.000 Dollar an die Bootsführer bezahlen, um illegale Immigranten auf die Kanarischen Inseln zu bringen.
Quelle: Radio Megawelle