Tagesarchiv für den 10.07.2009

Die Kanarischen Inseln beklagen ihren ersten Todesfall durch den H1N1 Virus. Der 41-jährige ist im Doctor Negrín Krankenhaus auf Gran Canaria behandelt worden. Es ist das zweite Opfer das in Spanien an der Schweinegrippe gestorben ist. Vergangenen Montag wurde der Mann mit Symptomen der Grippe A eingeliefert. Weitere sechs Personen sind auf den Kanarischen Inseln an dem H1N1 Virus erkrankt.

Quelle: Radio Megawelle

Der Thunfisch-Fänger „Zeruko Eregiña“ der von den Behörden auf den Azoren festgesetzt wurde hat Kurs auf die Kanarischen Inseln genommen. 700 Euro Strafe und 21 Tonnen gefangenen Fisch musste die Besatzung an die portugiesischen Behörden bezahlen, um wieder auslaufen zu dürfen. Insgesamt beläuft sich damit der Schaden auf rund 22.000 Euro. Die Besatzung hatte ohne gültige Genehmigung in den portugiesischen Gewässern Thunfisch gefangen. Eine Vereinbarung zwischen Spanien und Portugal ist am ersten Juli ausgelaufen.

Quelle: Radio Megawelle

Rund 80.000 Canarios haben im vergangenen Jahr Blut gespendet. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Gesundheitsamtes hervor. Das entspricht 5% der Bevölkerung des Archipels. Damit liegen die Kanarischen Inseln im Spanienweiten Vergleich im oberen Viertel. Mit einer neuen Kampagne in den Sommermonaten, kommuniziert durch lokale Radio und TV Stationen, hofft das kanarische Gesundheitsamt in diesem Jahr das Ergebnis noch zu verbessern. In diesem Jahr wird durch ein neues System das Blutspenden auf dem Archipel noch attraktiver. Jeder Spender kann im Internet nach dem Spenden seine Blutwerte abrufen.

Quelle: Radio Megawelle

admin

Fälscherbande hochgenommen

Rund drei Millionen Euro Schaden hat eine Gruppe von sechs Personen in den letzten Jahren durch gefälschte Bus und Strassenbahntickets auf Teneriffa verursacht. Bei Hausdurchsuchungen hat die Polizei 15.000 gefälschte Fahrscheine sowie rund 100.000 Euro Bargeld sichergestellt.
Einer der Festgenommenen ist Angestellter bei der TITSA. Die Polizei vermutet, das die Gruppe durch ihn an die erforderlichen Informationen gekommen sind, um seit 2003 gefälschte Fahrscheine in den Umlauf zu bringen.

Quelle: Radio Megawelle

Was auf La Palma seit einigen Wochen bereits gesetzlich festgeschrieben ist, soll in Valle Gran Rey auf La Gomera ebenfalls eingeführt werden: 300 Euro Strafe für Kaugummis auf der Strasse, wahrlos weggeworfenen Müll oder Zigarettenkippen. Was in erster Linie von vielen Jugendlichen als Schikane aufgefasst wird, soll laut einem Sprecher der PSOE im Municipio vor allem für den Tourismus förderlich sein. In Zukunft sollen die Strassen in Valle Gran Rey frei von Sperrmüll und Bauschutt sein. Bisher hat das neue Gesetz noch keine Gültigkeit. Die Coalicion Canaria hat sich bisher gegen den Gesetzesentwurf geäussert.

Quelle: Radio Megawelle

Mit 2,6 Millionen Euro startet das Cabildo von Teneriffa die bisher grösste Kampagne in Spanien um den Bevölkerungsteil zu erreichen, die in diesem Jahr beschlossen haben nicht zu verreisen. Umfragen zufolge haben rund 15% der spanischen Bevölkerung in diesem Jahr aufgrund finanzieller Gründe den Urlaub gecancelt. Mit TV und Radiospots versucht das Cabildo mit der Kampagne „Has estado aqui“ Spanier über 35 Jahre anzusprechen. Im letzten Jahr haben 1.6 Millionen Spanier ihren Urlaub auf Teneriffa verbracht.

Quelle: Radio Megawelle