Gran Canaria -Arrucas: Gestern wurde der 18-jährige Pfleger eines 82-jährigen Rentners in Arrucas festgenommen, nachdem man Rattengift in den Lebensmitteln des Rentners fand. Aufgeflogen ist die Sache, weil der Rentner, der in einer ländlichen Gegend wohnt, seiner Familie gegenüber andeutete, daß der Pfleger in eventuell umbringen wollte. Nach einem 48-Stunden-Aufenthalt im Krankenhaus und nachdem man ihm den Magen ausgepunpt hat, konnte der Rentner vollständig genesen wieder in sein Haus zurückkehren.
Kanaren: Die Zahl der Arbeitslosen ohne Grundschulausbildung ist dreimal höher, als die der mit Universitätsabschluß. Der Arbeitsminister der kanarischen Regierung , Jorge Rodriguez, sagte gestern, daß die Zahl der Arbeitslosen die die Grundschule nicht abgeschlossen haben, 3 mal höher ist, als die der Universitätsabsolventen. Das bedeutet: ”Je mehr Bildung, destso größere Wahrscheinlichkeit eine Anstellung zu erhalten.”

Waldbrände
Spanien: Insgesamt wurden in diesem Jahr bisher 62 Menschen, darunter 2 auf den Kanarischen Inseln wegen Brandstiftung festgenommen. So wurde in den ersten 7 Monaten des Jahres 48 Personen verhaftet, während im August und September weitere 14 Personen verhaftet wurden. Die letzen, 2 Jugendliche im Alter von 20 und 27 Jahren wurden gestern in der Provinz Lugo verhaftet. Insgesamt sind 97.000 Hektar bei den Waldbränden dem Feuer zum Opfer gefallen. Im Jahr 2008 gab es 5 große Brände in in Spanien, während in diesem Jahr schon bereits 27 Feuer von größerem Ausmaß registriert wurden.

Festnahmen
Teneriffa – Guargacho – Los Cristianos: Die Polizei hat in 2 verschiedenen Fällen Männer festgenommen, die ihre Partnerinnen brutal geschlagen und mißhandelt haben. Verbal wie auch körperlich. Im 1. Fall wurde eine 37-jährige Kolumbianerin von ihrem Mann in Gegenwart des 2-jährigen Sohnes geschlagen und am Hals aus der Wohnung gezerrt.
Im 2. Fall wurde ein 18-jähriger Kolumbianer in Los Cristianos verhaftet, der seine 17-jährige Freundin ebenfalls in der Nähe des Einkaufszentrum San Telmo geschlagen und am Hals gepackt hatte. Ein Augenzeuge alarmierte die Polizei.
Kanaren: Die Tourismuszahlen sanken im Monat August um 18 %. Die kanarischen Inseln hatten bisher für dieses Jahr 2009 insgesmat 5.190.258 Besucher. Das sind rund 15 % weniger als im Jahr 2008.
Kanaren: Im Moment haben Cayucos aus Gambia ein leichtes Spiel um auf die Kanaren zu kommen, da es keine spanische Guardia Civil vor den Küsten gibt. Diese arbeitet momentan mit Frontex zusammen vor Mauretanien und Senegal. Die Cayucos benutzen die Flüsse des Landes und simulieren dabei Fischangeinsätze, um letztendlich zu den Kanaren zu gelangen.

Gran Canaria
Gran Canaria: Bereits seit Samstagnacht suchen Rettungsmannschaften zu Wasser und auch von der Luft aus nach einen vermißten Seemann, der von einem Handelsschiff über Bord gegangen ist. Bisher blieb die Suche ohne Erfolg und mit jedem Tag mehr schwindet auch die Hoffnung, den Seemann lebend wiederzufinden.

La Palma
La Palma – Valle de Aridane: Der Vulkantunnel von Todoque wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und wird somit zu einer neuen Attraktion auf La Palma. Er liegt im Valle de Aridane und entstand bei der letzten Eruption im Jahre 1949. Der Lavatunnel hat mehrere Austrittsstellen und ist insgesamt 3 m breit. Er wird jetzt noch mit Leitern und Treppen versehen. Natürlich wird noch ein entsprechendes Besucherzentrum mit Parkplätzen gebaut.
Spanien: Arenys de Munt, ein Ort in der Nähe Barcelonas, stimmte in einer symbolischen Volksabstimmung für ihre Unabhängigkeit von Spanien. Dafür sind rund 40 % der Bevölkerung. Die Abstimmung war zuvor von Madrid gerichtlich verboten worden, da man befürchtet, das es sonst zu einem Präzedenzfall kommen könnte. Diese Bedenken sind verständlich, wenn man die separatistischen Tendenzen in Katalonien und dem Baskenland betrachtet.
Spanien: Jeder weiß es aus den Medien, in Deutschland hat die Abwrackprämie mit vollem Erfolg eingeschlagen. So jedoch nicht in Spanien! Hier wurden im vergangenen Monat insgesamt nur 9.000 Neufahrzeuge verkauft. Die Abwrackprämie von 2.000 Euro führt hier nicht zu den erwarteten Ergebnissen, denn allein auf dem kanarischen Archipel sind die Verkaufszahlen um 40 % im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum gesunken.