
La Gomera
Gomera – San Sebastian: Das Kreuzfahrtschiff “Costa Europa” mit 1335 Touristen an Bord konnte gestern nicht im Hafen von San Sebastian anlegen, da zu starker Wind herrschte. Das Schiff, eine der größten der italienischen Reederei wurde 1986 erbaut und 2002 renoviert. Es hat 1773 Betten, 636 Besatzungsmitglieder, ist 243 Meter lang und 31,7 Meter breit. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 Knoten. Es gibt zwölf Brücken, von denen neun für den Personenverkehr genutzt werden. Es ist nicht das erste Mal, daß solche Schiffe wegen der Wetterverhältnisse nicht im Hafen andocken konnten.
Spanien: Insgesamt 195 Immigranten an Bord von 11 Booten waren am Wochenende abgefangen worden, als sie versuchten, die Küste von Alicante, Murcia, Almeria und Granada erreichen. Die meisten Zuwanderer sind algerischer Abstammung, befinden sich im gutem Zustand. Unter den Immigranten befinden sich auch zwei schwangere Frauen sowie 8 Minderjährige.

Schuldenberg
Kanaren: Das gegenwärtige Haushaltsdefizit wird sich aufgrund der Auswirkungen der Wirtschaftskrise verdoppeln, so die Einschätzungen der kanarischen Regierung. Die zusätzlichen Ausgaben für sozialpolitische Maßnahmen um Familien durch die Krise zu helfen, sowie die Steuerausfälle durch den Rückgang der Verkäufe, all das zusammen bedeutet, daß ein Defizit von 3 Mrd. Euro für das nächste Jahr von den Finanzministerium erwartet wird. Maßnahmen die bereits eingeführt wurden, um den Fehlbetrag zu beschönigen, wie z.B. die Anhebung der Tabaksteuern, haben bisher nicht wesentlich zur Verringerung des Defizits beigetragen.

Teneriffa
Teneriffa:
Beim Fußball schneidet Teneriffa momentan schlecht ab. Am Wochenende erlitten sie die schlimmste Niederlage der Saison von 5:0 durch Villareal. Das Team hat jetzt alle fünf Auswärtsspiele in dieser Saison verloren. Dabei haben die Gegenspieler siebzehn Tore in neun Spielen erzielt, während Teneriffa nur fünf Gegentore erzielte.

Teneriffa
Teneriffa: Die Wirtschaftskrise hinterläßt ihre Spuren. So ist seit Anfang des Jahres immer wieder von Touristenverlusten zu lesen. Laut einer neuen Statistik kamen im September diesen Jahres fast 530.000 Touristen auf die Kanaren, dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von über 15 %. Den größten Verlust verzeichnet dabei die Insel La Palma mit über 32 %, gefolgt dann von Fuerteventura mit fast 23%, Gran Canaria mit rund 18% und Lanzarote mit rund 16 %. Teneriffa liegt dagegen mit einem Verlust von fast 9 % dabei richtig gut im Rennen. Zudem íst laut der Tourismusbeauftragten nun wieder mit einer Steigerung auf dem Tourismusmarkt zu rechnen, da entsprechende Werbekampagnen gestartet wurden.

Fuerteventura
Fuerteventura – Morro Jable: Jeder weiß es, das die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten ständig wächst und andere Tierarten gefährdet sind. Daher freut man sich riesig über den Laicherfolg bei der unechten Karettschildkröte. Bei diesem Projekt des Umweltschutzamtes in Zusammenarbeit mit der Universität Gran Canarias wurden etwa 750 Schildkröteneier vergraben, von denen nun 62 %, das heißt 480 geschlüpft sind. Die ersten Monate werden diese unechten Karettschildkröten-babys nun in einer bestimmten Station (einem sogenannten Kindergarten) aufgezogen und weiter erforscht. Wer in Morro Jable ist kann sich gerne einmal von dem Projekterfolg überzeugen.

Los Gigantes
Teneriffa – Los Gigantes: Wegen des gestrigen Unglücks, bei dem 2 Frauen ums Leben kamen, bleibt der Strand von Los Gigantes geschlossen. Nachdem man sicher war keine weiteren Unglücksopfer zu finden, stellte man gestern Abend gegen 21.00 Uhr die Bergungsarbeiten ein. Heute finden jedoch die weiteren Aufräumarbeiten statt, weshalb der Strand für Passanten geschlossen bleibt. Zudem wurden 3 Tage Trauer angesetzt.

Los Gigantes
Teneriffa – Los Gigantes: Gestern mittag kam es in Los Gigantes zu einer Tragödie, als eine Felsmasse (rund 40 Tonen Gestein) auf den Strand von Los Gigantes herabstürzte und dabei eine englische Touristin und eine Spanierin tötete. Es wurden noch 6 weitere Personen verletzt. Vor einigen Wochen kamen an gleicher Stelle schon mal Steine herunter, glücklicherweise wurde damals kein Schaden angerichtet, das Gebiet jedoch abgesperrt. Dieses mal kam es jedoch zu einer Tragödie, denn laut Medienberichten zufolge, ließ man Warnungen unbeachtet.