
Costa Adeje
Teneriffa – Adeje: Es wird auf jeden Fall durch den Inselring für Urlauber und Einwohner viel leichter den Norden zu erreichen. Derzeit kann man von Adeje aus nur über die Autobahn TF-1 , über Santa Cruz in den Norden fahren oder man nimmt die beschwerliche Reise durch Tamaimo, Santiago del Teide und El Tanque, mit gefährlichen Serpentinen und ganz engen Stellen auf sich, um in den Norden zu gelangen.
Die neue Umgehungsstraße wird an das Ende der Autobahn TF-1 in Adeje beginnen, wo eine neue Überführung im Bau ist. Sie wird durch Guía de Isora laufen, weiter nach Chio, Santiago del Teide, El Tanque, Icod de los Vinos, San Juan de la Rambla und Los Realejos, wo es dann den Anschluß an die Autobahn TF-5 gibt. Allein auf der Strecke Adeje - Santiago del Teide wird die neue Straße 19 Schluchten überqueren.
Es gab viele Proteste gegen den Bau dieser neuen Straße. Ein hoher Prozentsatz der Einwohner sind jedoch für das Projekt. Die gute Nachricht ist, daß der Inselring in Zukunft erheblich die Reisezeit verkürzt und auch schnellere Busverbindungen gewährleistet werden können.

Teneriffa
Teneriffa – Hotel Abama: Ja so geht es ja nicht! Strände in Spanien sind öffentliches Eigentum und können nicht in Privatbesitz übergehen.
Genau deshalb steht das Hotel Abama nun unter Beschuß und eine Untersuchung der Sachlage ist im Gange. So wurden u.a. vom Abama Sicherheitspersonal eingesetzt, um seinem Gästen einer High-Society-Hochzeit im Sommer mehr Privatsphäre am Strand zu gewährleisten. Anwohner beschwerten sich bei der Polizei, daß sie an der Nutzung der Strandes für ein paar Tage im Juli verhindert wurden. Zum gleichen Zeitpunkt wurde ein Parkverbot im diesem Bereich für Außenstehende verhängt, damit Platz für die VIPS (einige der Top-Gesellschaft in Spanien) da sei. Das Hotel ist sehr beliebt bei den Reichen und Berühmten. Sein exklusiver Golfplatz wurde von Bill Clinton während einer kurzen Besuch vor ein paar Jahren genutzt.

Puerto de la Cruz
Teneriffa – Puerto de la Cruz: Ein Juweliergeschäft verlor Tausende von Euros in Ringen und anderen wertvollen Gegenstände, als am Dienstagmorgen ein Paar Jugendliche sich die Ware unter den Nagel rissen. Bei der Flucht fiel eine der Taschen mit Schmuck zu Boden. Ein 12-jähriger Junge entdeckte die Tasche und brachte diese zu seinem Vater, der dann die Polizei alarmierte.
Teneriffa: 12 Personen konnten bis jetzt verhaftet werden und man geht davon aus, das noch weitere Verhaftungen folgen werden. Die gefälschten Zigaretten, die in China gefertigt und zudem auch mit Kaninchenkot versetzt wurden, überfluteten die Zentren im Süden Teneriffas, Bars, Diskotheken, usw.. Aber man brachte die gefälschte Ware auch auf andere Kanareninseln und nach Spanien. 1,5 Millionen Packungen der gefälschten Zigaretten mit Markennamen konnten sichergestellt werden, sowie 1 Millionen Euro in Cash.
Spanien – Kanaren: Das Umtauschen von Peseten ist nur noch bei der spanischen Nationalbank “Banco de España” möglich. Insgesamt befinden sich noch über 1,7 Milliarden Peseten im Umlauf, wobei man bei der Nationalbank auch davon ausgeht, daß der Großteil davon nicht mehr umgetauscht wird, da Sammler diese lieber behalten. Wer z.B. ein 100 Peseten-Stück besitzt, kann diesen auch anstelle eines 50 Cent oder 1 Euro-Stückes in den Einkaufskarren stecken.
Teneriffa – Santa Cruz: Ein Taxifahrer sollte einen Koffer, den er von einer jungen Frau erhalten hatte, zu einer bestimmten Adresse bringen. Über 1 Stunde lang kam aber niemand um den Koffer zu holen. Daraufhin brachte der Taxifahrer den Koffer zur Polizei. Die öffnete ihn und fand rund 9 Kilo Kokain im Wert von ca. 600.000 Euro.

Telekommunikation
Spanien-Kanaren:
Wie wir berichteten, ist die Anmeldefrist für die Registrierung der Prepaidkartenbesitzer abgelaufen. Die Registrierung ist Maßnahme eines neues Gesetzes. Viele sind der Aufforderung nicht nachgekommen, das heißt, daß rund 3 Millionen Handys abgeschaltet wurden bzw. werden. Somit können dann ca. 10% der Spanier nicht mehr mit ihrer altgewohnten Nummer telefonieren.

Sparmaßnahmen
Kanaren:
Für das kommende Jahr 2010 steht für die Haushaltsplanung 27 Millionen Euro weniger als bisher zur Verfügung. Das heißt, es gibt große Sparmaßnahmen in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Da kommen schweren Zeiten auf uns zu, denn allein die hohe Arbeitslosigkeitsrate kostet die Kanaren jeden Monat 7,5 Millionen Euro.