
Höhle
Teneriffa: Die Cueva del Viento ist der größe Lavatunnel in Europa, und der zweitlängse der Welt nach Hawai. Es gibt geführte Höhlentouren. In der unendlichen Dunkelheit, voll von Feuchtigkeit, ist es schwer zu glauben, daß dort Leben gedeihen kann. Der Lehrstuhl für Zoologie an der Universität von La Laguna hat hier jedoch eine mehr als reiche Tierwelt entdeckt. Es wurden 190 Arten, meistens Wirbellose entdeckt. Von diesen sind 48 troglobites, d.h. Tiere, die nur in der unterirdischen Umwelt leben können. Zu den für die Wissenschaft neuentdeckten gehört auch die Schabe ohne Augen. Alle bisher gefundenen Tiere sind blind, sind aber so entwickelt das sie in diesen Verhältnissen leben können. Sie haben einen verlangsamten Stoffwechsel.
In der Höhle wurden auch Fossilien von ausgestorbenen Wirbeltieren wie Ratten und Riesenechsen gefunden. Auch Knochen bereits ausgestorbener Arten wurden entdeckt.

Sparmaßnahmen
Teneriffa:
Erfreulich zu hören, daß die Gutverdienenden mit Gehaltskürzungen einverstanden sind. So haben sich die Bürgermeister auf Teneriffa mit einer Kürzungen von 15 % ihrer Gehälter einverstanden erklärt. Spanien wurde nahegelegt, entsprechende Sparmaßnahmen durchzusetzen, damit es nicht in der gleichen Misere wie Griechenland landet.

Corpus Cristi
Teneriffa – La Orotava: Die Arbeiten an berühmten Sandteppich vor dem Rathaus von La Orotava beginnen. Ein Team von 24 Personen hat die mühevolle Arbeit des Sandteppichs, der mehr als 800 Quadratmetern auf dem Hauptplatz vorm Rathaus bedeckt, in Angriff genommen. Über 1400 Kilo Sand in 23 Farben werden diesen Sandteppich benötigt und wird am 10. Juni zur Corpus Cristi Zeremonie fertig sein.

Prozeß
Gran Canaria – Las Palmas:
Heute beginnt der Prozeß gegen einen 54-Jährigen der Kinder ab 13 Jahren aus zerrütteten Familien zur Kinderprostitution benutzte. Er versprach diesen Mädchen eine Modelkarriere. Er hat sie dann aber in Lokalen Zeitungen als “unerfahrene Studentinnen” beworben und die Freier zahlten Hunderte von Euros für die Sexdienste der Minderjährigen. Der 54-Jährige muß mit einer Haftstrafe von 25 Jahren und Schadenszahlungen an seine Opfer rechnen.