
Santa Cruz
Teneriffa – Santa Cruz:
Wer nach Santa Cruz fährt und dort an einer Ampel stehen bleiben muß, kann in den Genuß kommen, 2 argentinischen Jongleuren während der Haltephase zuzusehen. Auf diese Weise verdienen sich sich etwas Geld und reißen die Leute für einen kurzen Moment aus dem Alltagsgeschehen. Santa Cruz wird täglich von rund 500.000 Autos frequentiert. Also ein großen Publikum.

Hitzewelle
Spanien – Kanaren: Für 15 Provinzen von Andalusien, Aragón, Gran Canaria, Castilla-La Mancha, Katalonien, Madrid und Murcia herrscht oranger Alarm, das heißt Temperaturen von 40 Grad. Für 36 Provinzen gibt es gelben Alarm, also Temperaturen um die 35 Grad.
Für die anderen 6 Kanareninseln gibt es gelben Alarm. Die Hitzewelle (man spricht von einer Hitzewelle, wenn die Temperaturen an 3 aufeinanderfolgenden Tagen hoch bleiben) bleibt auch über das Wochenende und erst am Montag ist mit Erleichterung zu rechnen.

El Hierro
El Hierro:
El Hierro ist auf Kollisionskurs mit dem Flughafenbetreiber AENA, der in einigen Wochen die Fluglotsen abziehen will und diese durch das AFIS (Airport Flight Information System) ersetzen will. El Hierro sieht darin eine Herabstufung in Sachen Sicherheit. Mit den jährlich 4.500 Flügen wäre El Hierro der verkehrsreichste Flughafen in Europa, der durch AFIS geregelt würde. Cabildochef Tomás Padrón möchte legale Schritte gegen AENA unternehmen und auch bis zur EU nach Brüssel gehen, wenn weiterhin an diesem Vorhaben festgehalten wird.

Los Gigantes
Teneriffa – Los Gigantes: Es gibt Pläne, daß der Strand von Los Gigantes an dem letzten November bei einem Bergsturz 2 Frauen starben, wieder eröffnet werden soll. Bürgermeister Juan Damian Gorrin sagte gestern, das aus Sicherheitsgründen Stahlnetze über die Felsen gespannt werden, die Arbeiten beginnen im Oktober und sollen 4 Monate andauern. Für die Wirtschaft ist es unerläßlich, den Strand wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, da seit der Tragödie im November ein Einbruch herrscht.
Teneriffa – Güimar: Man Montag ist ein 46-jähriger Bolivianer während der Arbeit tödlich verunglückt. Er arbeitete für eine Werkstatt und wollte aus einem LKW ein Ersatzteil ausbauen. Er mußte das Führerhaus dazu anheben, das dann aber aus ungeklärten Gründen sich löste und den Bolivianer unter sich begrub. Rettungsmannschaften konnten ihm nicht mehr helfen, er starb unmittelbar aufgrund der starken Verletzungen. Er hinterläßt Frau und Kinder in Bolivien.