
El Hierro
El Hierro – La Restinga:
Nachdem sich die seismische Aktivität intensiviert hat, haben einige Bewohner in La Restinga freiwillig ihre Wohnungen verlassen, um woanders Unterschlupf zu finden. Nachdem gestern zwei Beben mit über 4 auf der Richterskala registriert wurden, scheint es, daß der submarine Vulkan sich reaktiviert und intensiviert hat. Man fordert die Bevölkerung zur Ruhe auf.

El Hierro
El Hierro:
Es war nicht anders zu erwarten.
Gestern Nachmittag berichteten wir von dem Ergebnis des Professors für Geochemie der Universität Barcelona, Domingo Gimeno Torrente, bezüglich der Zusammensetzung des pyroklastischen Materials und das er sagte, daß es eindeutige Hinweise auf eine höhere Explosivität, als bisher angenommen, gibt. Wissenschaftler wiedersprechen diesem Ergebnis nun.
Was auch immer der Fall sein mag, die Gefahrenampel bleibt weiterhin in La Restinga auf Rot und für den Rest El Hierros auf Gelb. Die seismische Aktivität ist täglich zu spüren und die CO2-Gehalt ist deutlich erhöht. Man hat auch schon logistisches Material herbei transportieren lassen, damit man gegebenenfalls 2000 Evakuierte versorgen kann. Alles hält also weiterhin Augen und Ohren offen und harrt der Dinge, die da kommen.

El Hierro
El Hierro:
Von Mitternacht bis heute morgen 9.07 Uhr gab es bereits 19 Beben. Die Werte auf der Richterskala lagen immer zwischen 1,6 und 2,8 auf der Richterskala. Gestern ereigneten sich zwei Beben mit 4,3 um 7.54 Uhr und 4,4 um 18.10 Uhr auf der Richterskala. Das waren die stärksten Beben seit dem Beginn der submarinen Eruption.

Nordküste
Kanaren:
AEMET hat für die Kanaren orangen Aarm ausgegeben, wegen starken Wellengangs und Wellen bis zu 5 Meter. Bereits gestern kam es dadurch zu Schäden in den nördlichen Küstenbereichen von Teneriffa. Der Alarm besteht ganz für El Hierro, Lanzarote und Fuerteventura, die Nordküste von Teneriffa und Gran Canaria, sowie die Nord-, West- und Südküste von la Palma.

Bajamar
Teneriffa – La Laguna:
Der starke Wellengang der letzten Tage hat zu Schäden in Jover, Bajamar und Punta del Hidalgo geführt. Besonders die Küstenbereiche mit den Stränden und Meerwasserschwimm-becken sind wieder beschädigt worden. Auch für die nächsten Tagen wird mit starken Wellengang gerechnet. Bitte begeben Sie sich nicht unnötig in diese Gefahrengebiete, man darf die Macht der Naturgewalten nie unterschätzen. Die Gemeinde wird nun entsprechende Vorsichtmaßnahmen und Renovierungsarbeiten durchführen.

Plaza España
Teneriffa – Santa Cruz:
Natürlich sollte jede Stadt ein gutes Bild abgeben, darüber ist man sich einig.
Aus diesem Grund wurde am Montag von der Polizei eine Zwangsräumung veranlaßt, bei der Obdachlose aus diesem Bereich weggebracht wurden. Eine Vereinigung, die den Obdachlosen hilft, hat diese Maßnahme nun kritisiert.

sparen
Teneriffa – Puerto Santiago:
Am kommenden Sonntag gibt es von 9-16 Uhr auf dem Hauptplatz in Puerto Santiago die Gelegenheit für eine Schnäppchenjagd.
Rund 20 Geschäfte haben bereits ihre Teilnahme angekündigt. Gelockt wird mit Superangeboten und in Zeiten der Krise möchten alle gerne Ware zu günstigen Preisen erstehen.
Also nix wie hin, Puerto Santiago ist auf jeden Fall immer mal einen Besuch wert!

Hafen Santa Cruz
Teneriffa – Santa Cruz:
Für 5 Tage liegt das englische Kriegsschiff Montrose im Hafen von Santa Cruz. Das Kriegsschiff kam gestern im Hafen an, gestartet ist es in Plymouth und das Ziel sind die Falklandinseln, wo es 6 Monate im Einsatz sein wird. Auf dem Schiff befindet sich eine 185 Mann starke Crew.