Klar bis leicht bewölkt

Wetter

Kanaren:

Der Himmel über den Kanaren ist heute meist klar bis leicht bewölkt. Die Temperaturen liegen zwischen 16-25 Grad. Es weht Wind aus dem Nordosten, der in Küstengebieten und Höhenlagen bis zu 55 km/h und darüber erreichen kann.

Quadrantiden erreichen heute Abend ihr Maximum

Himmelsbeobachtung

Kanaren:
Heute Abend, gegen 21.23 Uhr (bis zum Morgengrauen), kann man das Maximum des Sternschnuppenregens der Quadrantiden beobachten. Sie sind zwischen dem 1.- 5. Januar zu beobachten. Dieser Sternschnuppenregen ist der 1. für dieses Jahr und gehört neben den Perseiden im August und den Geminiden im Dezember zu den intensivsten Sternschnuppenregen in diesem Jahr. Laut IAC kommen die Meteore aus der Konstellation des Boyero, in der Nähen des Großen Wagens. Der Mond befindet sich in einer abnehmenden Phase und erschwert die Beobachtung. Im Durchschnitt soll alle 4 Minuten eine Sternschnuppe sichtbar sein. Wie immer kann man das Himmerlphänomen über sky-live.tv miterleben.

4 Villen des Abama durch Feuerwerk beschädigt

Feuerwehr

Teneriffa – Guia de Isora: Die Feuerwerke an Silvester richten oft auch Schaden an. So kam es gerade an diesem Abend beim Abama Hotel zu einem Vorfall, bei dem das Feuerwerk ein Feuer entzündete, welches letztendlich an 4 Villen die Außenfassade beschädigte. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

Unmögliches Verhalten eines Fluggastes

Flugzeug

Spanien – Malaga:
Jeder kennt das. Sobald man gelandet ist, möchte man so schnell wie möglich das Flugzeug verlassen. Doch das unmögliche Verhalten eines Fluggastes, der gestern von London nach Malaga geflogen ist, mit 1 Stunde Verspätung und keine Lust zum Warten mehr hatte, macht heute Schlagzeilen.
Er hat nämlich einfach die Notfalltür über einer Tragfläche des Ryanairflugzeuges geöffnet und ist dann über die Tragfläche auf die Piste gesprungen. Ein Handeln gegen jeden gesunden Menschenverstand und ein Verstoß gegen die Sicherheitsrichtlinien.

 

Spanien/Kanaren im Kampf gegen weibliche Beschneidung

Handlungsbedarf

Spanien – Kanaren:
Die WHO schätzt, daß es weltweit mehr als 200 Millionen Frauen und Mädchen gibt, an denen in 30 Ländern Afrikas (z.B. Senegal, Nigeria, Mali und Gambia), des Nahen Ostens und Asiens, die weibliche Beschneidung (Genitalverstümmelung) vorgenommen wurde. Diese Verstümmelung wird irgendwann zwischen dem Stillalter und 15 Jahren vorgenommen, z. B. mit gebrauchten alten Rasierklingen und Messern. Viele überleben dies nicht, erleiden schreckliche Infektionen, außerdem ist diese Praxis für die körperliche, psychische, sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen und Mädchen schädigend, sie hat keinerlei Nutzen!
Daher ergreifen viele Länder, einschließlich Spanien, Maßnahmen, um diesen Brauch zu beseitigen. Die Regionalregierung untersucht in Zusammenarbeit mit dem Institut für Gleichberechtigung der Kanaren (ICI) die Fälle von Genitalverstümmelung, die auf den Inseln entdeckt wurden, um in dieser Hinsicht tätig zu werden. Die Direktorin des ICI, Claudina Morales, erklärte gestern, daß aus diesem Grund ein außerordentliches Darlehen von 2 Millionen Euro den Kanaren zur Verfügung gestellt wird, damit diese Aktionen im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen entwickeln können. Laut der Organisation WASSU-UAB (sie widmet sich der Beseitigung dieser Bräuche), stehen auf den Kanaren ca. 1.000 Frauen/Mädchen vor der Gefahr der weiblichen Verstümmelung. Die überwiegende Mehrheit davon lebt in der östlichen Provinz. In der Provinz Las Palmas de Gran Canaria gibt es mindestens 5 Gerichtsurteile wegen weiblicher Genitalverstümmelung. In allen Fällen handelte es sich um Opfer unter 9 Jahren. Auf diesem Gebiet besteht großer Handlungsbedarf! Aus diesem Grund startete im März 2017 das Gesundheitsministerium eine Informationskampagne und in diesem Monat wird in der Casa África eine Konferenz über sexuelle Rechte veranstaltet.
Wer sich mit diesem Thema noch nicht beschäftigt hat, der sollte sich unbedingt mal den Film „Wüstenblume“ (Desert Flower) anschauen. Das ist die wahre Geschichte von der somalischen Menschenrechtsaktivistin Waris Dirie, die dies selbst am eigenen Leib erlebt hat.

Deutscher ertrunken

Küste Granadillas

Teneriffa – Granadilla:
Gestern ist ein Deutscher an der Playa de los Perros (zwischen Los Abrigos und El Medano) ertrunken. Gegen 13.51 Uhr hatte man die Notfallzentralle angerufen, daß sich dort ein Mann im Meer in Schwierigkeiten befunden und man ihn an die Küste gebracht hätte. Herbei eilendes Rettungspersonal konnte jedoch nur noch seinen Tod bestätigen.

Aggressiven Deutschen verhaftet

verhaftet

Teneriffa – Granadilla:
Die Polizei hat am 20. Dezember 2017, in der Nacht, einen aggressiven Deutschen verhaftet, der im Gebiet von las Avestruces große Steine auf eine unbeleuchtete Straße deponiert hatte. Ein Autofahrer hatte die Polizei alarmiert, die vor Ort erschien und den Täter dort lokalisieren konnte. Dieser verhielt sich aggressiv, schlug und biß, konnte aber letztendlich von der Polizei verhaftet werden. Er muß sich nun wegen Wiederstand gegen die Staatsgewalt, Verbrechen gegen die Verkehrssicherheit, aufgrund der Platzierung von Hindernissen auf öffentlichen Straßen, verantworten.

Wasserbecken nur zu 23 % gefüllt

Zeit zum Handeln

Teneriffa: Alle Wasserbecken auf der Insel befinden sich in einer kritischen Situation, da die durch die anhaltende Trockenheit nur bis zu 23 % gefüllt sind. Da ist nur die Hälfte von dem, zum gleichen Zeitpunkt, in den letzten 2 Jahren. Am schlimmsten betroffen sind die Wasserbecken von Trevejos (Vilaflor – Wasserrestriktionen seit 6 Monaten), Lomo de Balo (Guia de Isora) und Blanca Sur, die alle nur bis zu 4% ihrer Kapazitäten gefüllt sind.  Es gibt sogar Installationen, die total leer sind: Llanos de Mesa, San Juan de la Rambla und Aguamansa. Die Landwirtschaftsvereinigungen fordern den Notstand auszurufen.